Sucht / Abhängigkeit

Abhängigkeitserkrankungen sind weit verbreitet. Sie entwickeln sich oft schleichend und werden häufig erst spät bemerkt - oder verdrängt. Für den Ausstieg aus der Sucht brauchen die Betroffenen professionelle Hilfe.

Ausstieg aus der Sucht

Abhängigkeiten sind weit verbreitet. Von einer Sucht spricht man dann, wenn das Bedürfnis nach einer Substanz oder einem Verhalten zwanghaft ist, der Betroffene sich ohne fremde Hilfe nicht von seinem Suchtverhalten - sei es der Konsum von Alkohol, Medikamenten, Glückspielen, Internet etc.- lösen kann.  Wir unterstützen Sie mit unserem ganzheitlichen, mulitmodalen Behandlungskonzept auf Ihrem Weg in ein suchtfreies Leben.

Abhängigkeit ist eine Erkrankung, keine Willens- oder Charakterschwäche

Abhängigkeit und Sucht - in der Fachsprache Impulskontrollstörungen genannt - haben viele Ursachen. Sie entwickeln sich aus einen komplexen Gefüge von körperlichen, psychischen und sozialen Faktoren. Ein Risikofaktor ist oftmals eine andere psychiatrische Erkrankung oder psychosomatische Störung, die bereits vorliegt. So tritt eine Abhängigkeitserkrankung häufig zusammen mit Depressionen, Traumata (PTBS) oder Angst- und Panikstörungen auf. Das Gezeiten Haus Schloss Wendgräben ist auf die Behandlung von solchen "Doppeldiagnosen" spezialisiert.

Stoffgebundene Abhängigkeiten

  • Alkohol
  • Medikamente
  • Drogen 
  • Nikotin

Nicht-Stoffgebundene Abhängigkeiten/ verhaltenssüchte

  • patholgisches Glücksspiel/Spielsucht
  • Internet-/PC-Sucht
  • Kaufsucht
  • Sexsucht

 

Wie Sie eine Abhängigkeitserkankung erkennen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht von einem Abhängigkeitssyndrom, wenn drei der unten aufgeführten Symptome gleichzeitig vorliegen:

  1. Heftiges Verlangen nach dem Suchtmittel
  2. Kontrollverlust bezüglich Menge und Dauer des Konsums
  3.  Körperliche Entzugsbeschwerden 
  4. Toleranzentwicklung (Dosissteigerung oder Wirkungsverlust) 
  5. Aufgabe ursprünglicher Interessen oder Aktivitäten (das Suchtmittel wird zum Lebensmittelpunkt)
  6. Fortdauernder Konsum trotz negativer sozialer und gesundheitlicher Folgen

Wo wird behandelt

Behandlung von Suchtfolgeerkrankungen