Corona-Management 2020/21

Alle Maßnahmen auf einen Blick

Dank des Engagements und der konsequenten Umsetzung der Corona-Infektionsmaßnahmen durch unsere Patienten und Mitarbeiter konnten die Gezeiten Haus Kliniken trotz der Einschränkungen ihren Qualitätsanspruch an Therapie und Behandlung aufrechterhalten. Unser Krisenstab informiert regelmäßig über die neusten Entwicklungen und Maßnahmen.

Sie haben Rückfragen zu unseren Corona-Schutzmaßnahmen oder Regelungen zur Aufnahme oder Klinikaufenthalt? Wenden Sie sich gerne unter 0228/7488-101 an unser Beratungsteam.

Coronamanagement

✔ Mindestabstand von mindestens 1,5 Metern

✔ Verzicht auf Körperkontakt (Händeschütteln, Umarmen etc.)

✔ Beachtung der Husten- und Niesetikette

✔ Trennung der Klinikabteilungen

✔ körpernahe Angebote werden unter Beachtung der Masken- und Handschuhpflicht durchgeführt

✔ Besuche sind in Kleingruppen bis zu 6 Personen (Familie) im Außenbereich der Klinik möglich

✔ Isolationszimmer für Notfälle

✔ Spezielles Raumkonzept, abgestimmt auf die Gruppengröße

✔ Sonderregelung für Belastungserprobungen

✔ Spezielles Mahlzeitenkonzept 

✔ Einkaufservice für Patienten

✔ Mobiler Friseurservice

 

Alle Maßnahmen im Detail

Die „AHA-Formel“ – Abstand, Hygiene, Alltagsmasken – , die das Bundesgesundheits-ministerium ausgegeben hat, stellt auch für uns in den Gezeiten Häusern die Grundlage unserer spezifischen Maßnahmen dar. Unser therapeutisches Angebot kann unter Beachtung dieser Maßnahmen wieder in gewohntem Umfang stattfinden.

Ab 01. Juni 2020 gelten folgende Infektionsschutzmaßnahmen:

- Es muss in allen Situationen ein Abstand von 1,5, besser 2 m eingehalten werden.

- Auf Händeschütteln und jegliche körperliche Kontakte sollte verzichtet werden.

- Um Beachtung der weiterhin geltenden Hygieneregeln mit Husten- und Niesetikette, regelmäßigem Händewaschen für mind. 30 Sekunden mit Wasser und Seife und regelmäßigem Gebrauch von Desinfektionsmittel wird gebeten.

-Das Corona-spezifische und derzeit etablierte Küchen- und Mahlzeitenkonzept inkl. der damit verbundenen Essenszeiten bleibt weiterhin gültig. Das heißt, bei allen Mahlzeiten muss für ausreichend Abstand gesorgt und die Kontaktdichte reduziert werden.

- Es besteht Maskenpflicht, wenn der definierte Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dies gilt insbesondere für alle medizinischen und therapeutischen Maßnahmen.

- Unter Beachtung der Masken- und Handschuhpflicht können alle TCM-therapeutischen, körpernahen Angebote wie Tuina, Akupunktur und Moxa sowie auch Cranio und SE in ihrer ursprünglichen Ausprägung wieder zugelassen werden.

- Therapieangebote können wieder in der üblichen Teilnehmerzahl unter konsequenter Beachtung des Mindestabstands (1,5 m, besser 2 m) durchgeführt werden. Die Gruppengröße richtet sich dabei immer nach der Raumgröße unter Beachtung der Umsetzbarkeit der Abstandsregel. Die konsequente Trennung der Abteilungen bzw. Teams gilt zum Schutz der einzelnen Bereiche weiterhin für alle Aktivitäten an den Standorten.

- Ambulante Vorgespräche, Familien- und Paargespräche, Elterngespräche etc., können analog der Vorgaben, die auch für ambulante Behandlungssettings wie Arztpraxen gelten, in hierfür geeigneten, ausgelagerten Räumen unter konsequenter Beachtung des Mindestabstands und Tragen von FFP-2-Nano-Masken stattfinden. Einzelfallentscheidungen, die von diesem Konzept abweichen, sind mit den jeweiligen hygienebeauftragten Ärztinnen und Ärzten der Standorte abzusprechen.

- Der Aufnahmeprozess wird wie bisher über das Beratungsteam geregelt. Dabei wird, soweit praktikabel und angemessen, eine Corona-Testung und Quarantäne mit den Patientinnen und Patienten vereinbart, aber nicht zur absoluten Voraussetzung gemacht. 
Die Entscheidungen über Aufnahmen sind weiterhin Einzelfallentscheidungen nach individueller Risikoprüfung unter den bekannten Bedingungen und in Abstimmung mit dem Beratungsteam.

-Unter Berücksichtigung entsprechender Infektionsschutzmaßnahmen ist es ab 1. Juni 2020 gemäß Wunsch und Versicherungsstatus auch wieder möglich, ab dem 1. Tag Doppelzimmer zu nutzen oder zuschlagspflichtige Einzelzimmer zu wählen. Bis auf weiteres wird für die Standorte das Freihalten eines Zimmers für eine ggf. notfallmäßige Isolierung festgelegt.

- Die ärztliche Routineuntersuchung bei Aufnahme sowie die Aufnahmediagnostik  werden weiterhin erst nach 14-tägiger stationärer Behandlungsphase durchgeführt, wenn keine klinische Notwendigkeit vorliegt.

- Unsere Patientinnen und  Patienten werden darum gebeten, für Ausgänge aus der Klinik ausschließlich die nahegelegenen Naturräume zu nutzen und auf den Besuch öffentlicher Einrichtungen wie z. B. Geschäfte, Friseure, Restaurants, Kino etc. zu verzichten. Besorgungen dringlicher Alltagsartikel übernehmen wir gerne seitens der Klinik. Ab Mitte Juni bieten wir innerhalb der Klinikräumlichkeiten die Möglichkeit für Haarschnitte durch einen mobilen Friseurdienst an.

- Besuche sind in Kleingruppen bis zu 6 Personen (Familie) möglich, jedoch weiterhin nur in den Außengeländen wie Wald-, Park- und Grünflächen der Kliniken erlaubt. Im Einzelfall können dafür vorgesehene von außen zugängliche Räume an den Standorten für Besucher gebucht werden. Die Buchung der Räume erfolgt über die jeweilige Therapieplanung des Standorts. Zur Nachvollziehbarkeit im Falle einer Infektion sind von den Besuchern sogenannte Besucherscheine zur Angabe der Kontaktdaten auszufüllen.

- Belastungserprobungen werden weiterhin niederfrequent gewährt, sodass unsere Patienten nach 4 Wochen in der Klinik ein Wochenende zuhause verbringen können. Bei besonderen und nur durch Chef- oder Oberärzte genehmigten, therapeutisch dringend indizierten Situationen, kann in Einzelfallentscheidungen auch eine zweite Belastungserprobung innerhalb eines Monats angeordnet werden. Bei diesen Belastungserprobungen im häuslich familiären Umfeld, ist konsequent zu vermeiden, Geschäfte, Friseure, sonstige öffentliche Einrichtungen oder außerfamiliäre Zusammenkünfte von Personengruppen aufzusuchen.

Patienten und Mitarbeiter werden fortlaufend über aktuelle Entwicklungen und Maßnahmen durch den eingerichteten Krisenstab informiert. 

 

 

Offener Brief der Chefärztinnen und Chefärzte vom 2. Juni 2020

Liebe Interessentinnen und Interessenten, liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Mitmenschen!

„Jeder, der geboren wird, hat eine doppelte Staatsbürgerschaft: eine im Reich des Wohlbefindens, eine im Reich des Unwohlseins – der Krankheit. Obwohl wir alle lieber den Ausweis des angenehmen Reiches verwenden, ist doch jeder von uns früher oder später wenigstens für eine Weile seines Lebens gezwungen, sich als Bürger jenes anderen Ortes auszuweisen.“  
Diese Sätze stammen von der amerikanischen Publizistin Susan Sontag und wir haben ihn für Sie ausgesucht, weil er sehr plastisch den Zustand beschreibt, in dem sich die meisten von uns ab Mitte März wiederfanden: wie in eine andere Wirklichkeit, in ein anderes Land versetzt, zunächst orientierungslos und fast verloren, selbst wenn sie nicht erkrankt waren.

Mit einem großen Kraftakt, an dem alle beteiligt waren – Klinikleitung, Krisenstab, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Gezeiten Häuser, unsere Patientinnen und Patienten – haben wir dafür gekämpft, den Klinikbetrieb aufrecht zu erhalten, weiterhin ein sehr  gutes Therapieangebot zu ermöglichen und gleichzeitig alle so gut zu schützen, dass keine Coronafälle bei uns auftreten.

Inzwischen sind Wochen und Monate ins Land gezogen. Das, was wir uns vorgenommen hatten, ist vollständig gelungen und wir sind unendlich dankbar dafür! Und wir haben das unbekannte Land Corona besser kennengelernt – vieles von der Sprache, den herrschenden Geschwindig-keiten, den Regeln, den Gefahren ist uns vertrauter geworden. Es stellt sich langsam eine Art „neue Normalität“ ein, die mit Entspannung und einem Sicherheitsgefühl verbunden ist. Das schlägt sich auch in unserem Klinikalltag nieder: Wir können notwendige Beschränkungen und Begrenzungen lockern, können Therapieformen, die wir für eine Zeit lang aussetzen mussten,  wieder anbieten, können hochwertige Schutzmasken ganz gezielt und wirkungsvoll einsetzen.Das ist sehr erfreulich und führt bei uns allen zu Erleichterung und einer gewissen Entspannung.

Allerdings: Uns ist in allen Gezeiten Häusern sehr bewusst, dass das neue Sicherheitsgefühl dazu führen könnte, dass Menschen die Gefahren unterschätzen, die in dem Land Corona lauern. Unsere Experten weisen darauf hin: Ohne Impfstoff und ohne verlässliche Therapie kann sich das Virus, wenn wir uns nicht gegenseitig  schützen, jederzeit wieder sehr schnell und sehr einfach ausbreiten. Und dann würde der nächste Katastrophenfall eintreten. Uns ist es deswegen sehr wichtig, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Patientinnen und Patienten regelmäßig anzuweisen und daran zu erinnern, die sogenannte AHA-Formel des Bundesgesundheits-ministeriums zu beherzigen. AHA steht für:

Abstand: mindestens 1,5 – 2m
Hygiene: Husten- und Niesetikette und häufiges Händewaschen über mind. 30 sec
Alltagsmasken: Tragen eines Mund-Nasenschutzes immer dann, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Wir möchten Sie alle von Herzen bitten, mit uns AHA-Formel-Fans zu werden!

Und wir möchten Sie und auch uns ermutigen, nicht müde zu werden, sondern gemeinsam die Erschließung des unbekannten Landes Corona voranzutreiben, um in einer nicht allzu fernen Zukunft wieder in angenehmeren und schöneren Landschaften zu wandern!

Und natürlich gilt weiter: Falls Sie unsere Hilfe brauchen, nehmen Sie Kontakt mit unserem Beratungsbüro auf. Wir werden versuchen, Ihnen wie gewohnt eine Behandlung bei uns zu ermöglichen!

Ihre Chefärztinnen und Chefärzte der Gezeiten Haus Kliniken

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation kann das Sommerfest für unsere ehemaligen Patientinnen und Patienten in diesem Jahr leider nicht stattfinden.
Wir hoffen auf ein Wiedersehen in 2021!