Gästebuch

Das sagen Patienten über das Gezeiten Haus

Damit Sie noch einen besseren Einblick bekommen, lesen Sie auch die Beiträge vieler ehemaliger Patienten des Gezeiten Hauses. Sie möchten gerne Ihre Eindrücke vom Gezeiten Haus anderen Menschen mit auf den Weg geben? 

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Volker K. schrieb:

Dienstag, 28 November 2017, um 19:46

Mein Dankeschön an alle, die vor Ort für die Gesundung beitragen! Ich wurde plötzlich aus meinem Leben gerissen. Im Gezeiten Haus Bonn führte man mich mit Ruhe aus dieser Lebenssituation heraus; heute stehe ich noch nicht da, wo ich stehen möchte, aber ich erkenne den weiteren Weg und habe alle Hoffnung wieder aufgenommen. Das Gezeiten Haus Bonn und alle (!) Mitarbeiter, die es zu dem machen, was es ist, ist ein ganz außergewöhnlicher Ort in unserer heutigen Zeit.

— Volker K.

S.P. schrieb:

Donnerstag, 23 November 2017, um 19:08

Unsere Tochter war Patientin der Kinder Tagesklinik im Gezeiten Haus, Schloss Eichholz. Sie litt unter einer ausgeprägten Angststörung, die ihre Lebensqualität sehr stark eingeschränkt hat. Wir fühlten uns als Eltern so hilflos, das ganze Familienleben war sehr stark beeinträchtigt. Im Gezeiten Haus hat sich unsere Tochter erfolgreich ihren Ängsten gestellt und den Weg zurück in den Alltag gefunden. Sie blickt nun gestärkt und voller Zuversicht in die Zukunft. Wir sind unendlich dankbar. Unsere Tochter war in den besten Händen, fühlte sich sehr wohl im Gezeiten Haus und wir hatten jederzeit einen kompetenten und freundlichen Ansprechpartner. Ein riesiges Dankeschön an das ganze Team des Gezeiten Haus. Wir können diese Kinder Tagesklinik nur empfehlen: das gesamte Konzept, die Menschen, die mit so viel Empathie, Freundlichkeit und Offenheit auf die Patienten eingehen, der wunderbare Ort und das Schloss,… alles einfach unvergleichlich und perfekt.

— S.P.

Claudia E schrieb:

Sonntag, 08 Oktober 2017, um 21:25

Als ich im Sommer 2016 zum ersten Mal in die Ambulanz kam, um ein Feedback über meine gesundheitliche und psycho-soziale Situation zu bekommen, dachte ich, einen "einfachen Burnout" zu haben. Selbst das zweifelte ich noch an, war ich es doch mein Leben lang gewohnt "meine Frau" zu stehen und habe das nie hinterfragt. Innerhalb des sehr angenehmen fast 1-stündigen Gespräches schaffte es Dr. Goldschmidt nicht nur, ein umfassendes Bild meiner komplexen Situation zu bekommen, sondern brachte mich auch sehr wertschätzend dazu, mich mit dem Gedanken zu befassen, dass ich besser in der Traumaklinik im Schloß aufgehoben sei. Ein Gedanke, der mir zuerst sehr fremd war. Nach wenigen Tagen konnte ich mir das eingestehen und habe mich dann eingehend mit dem Konzept und den Methoden beschäftigt. In dieser Form sicher einzigartig in ganz Deutschland, wenn nicht in ganz Europa. Nun war ich von Juli bis Oktober 2017 zum 2.Mal hier und darf eine Freiheit in mir erleben, die ich noch nie zuvor kannte. Verhaltensweisen, die ich mir -trotz intensiver Selbsterforschung und Selbsterfahrung- NIE erklären konnte und auch körperliche Symptome sind plötzlich erklärbar und haben sich deutlich verändert / sind reduziert. Die für mich einzigartige Kombination aus TCM, Begegnungsmedizin, systemischen Methoden, EMDR, den engmaschigen Angeboten und der absolut interdisziplinären und menschenorientierten Betreuung aller Beteiligten und die 24 Stunden / 7 Tage Sicherheit, einen kompetenten Ansprechpartner im Schloß zu finden, haben mir die Sicherheit und den Halt gegeben, die tiefsten Tiefen in mir erforschen zu können, ohne Angst haben zu müssen, darin zu ertrinken. Ich fühle mich wie ein neuer Mensch und habe eine Lebensqualität erreicht, die ich nie für möglich hielt. Ich wünsche vielen Menschen die Chance, die sich mir geboten hat und den Mut, diese dann auch zu nutzen.

— Claudia E

Anna Menge schrieb:

Donnerstag, 05 Oktober 2017, um 04:20

Ich war 3,5 Monate im GZH Schloss Eichholz. Ich kam mit einer starken Angststörung, schweren Depression und Erschöpfung. Die Klinik habe ich mir wegen der traumaspezifischen Therapie ( EMDR-Behandlungen) ausgesucht. Ich ging mit neuer Hoffnung, Zuversicht und Lebensfreude. Dank der exzellenten liebevollen Betreuung des gesamten Pflegeteams, meiner kompetenten Therapeutin, des Quigongs, der vielen Therapiemöglichkeiten ( hier besonders die kreativen Angebote und TCM ) meiner unterstützenden Mitpatientinnen, des erstklassigen Essens, der tollen Umgebung! Jetzt, nachdem ich wieder 6 Wochen zu Hause bin, versuche ich alles Erlernte umzusetzen. Es gelingt meistens. Die Klinik ist zu meinem Juwel geworden, in mir. Danke. Anna

— Anna Menge

Ute schrieb:

Mittwoch, 04 Oktober 2017, um 11:18

Ich hatte das große Glück, zwei Monate in Schloß Eichholz zu verbringen. Es ist für mich ein ganz besonderer Ort, ein Schatz geworden, der mich in meinen Erinnerungen ein Leben lang begleiten wird. Noch nie zuvor habe ich eine solche von Warmherzigkeit, Sensibilität, Zuversicht, Hoffnung, ehrlicher menschlicher Zuwendung, Offenheit und Professionalität getragene Atmosphäre erlebt. Und zwar vom ersten Augenblick an und von jedem einzelnen Menschen unabhängig von seiner Aufgabe in der Klinik. Ich habe zurück ins Leben gefunden und dafür bin ich unendlich dankbar.

— Ute

Peter schrieb:

Mittwoch, 04 Oktober 2017, um 08:46

Danke von ganzem Herzen für die Wärme, die Herzlichkeit, die Zuversicht, das Lächeln, das Zuhören, die Empathie, das Verstehen, die Freundlichkeit, die tatkräftige Unterstützung und die immer sehr fürsorgliche, wertschätzende und professionelle Begleitung des gesamten Gezeitenhaus-Teams. Mein Dank gilt darüber hinaus insbesondere auch meinen wunderbaren Mitpatientinnen und -patienten, die durch die vielen positiven Gespräche, unsere gemeinsamen Unternehmungen, den aktiven Austausch und die gemeinsamen Therapien einen sehr wichtigen Beitrag für meine Erholung geleistet haben. Mein 6-wöchiger Aufenthalt „im Schloss“ war wie ein Geschenk und eine der besten Entscheidungen meines Lebens. Ich konnte mein gesamtes Lebensgefühl ganz erheblich verbessern und sehr viel Positives für meinen weiteren Lebensweg mitnehmen. Die sehr schöne und liebevoll gepflegte Umgebung mit den wunderbaren Gärten und dem Schloss haben darüber hinaus sehr wesentlich dazu beigetragen, dass ich mich von Anfang an sehr wohl gefühlt habe. Peter

— Peter

Marcus schrieb:

Samstag, 23 September 2017, um 11:58

Der Olivenbaum ist seit der Antike das Symbol für Frieden, Kraft, Beständigkeit und Hoffnung sowie Zuversicht. All dies habe ich in den 3 Monaten hier im Sommer 2017 auf Schloss Eichholz für mich wieder entdeckt. Danke für all das Lächeln, das Verstehen, das Zuversicht geben, die unendliche Freundlichkeit, das Stützen als ich so schwer strauchelte. Ich gehe zurück "ins Leben" da draußen voll Mut und Ideen. Der Weg wird noch lang sein, es wird auch "holperige" Strecken geben. Aber ich werde voran kommen!

— Marcus

Irina schrieb:

Samstag, 23 September 2017, um 11:54

Es ist eine äußerst empfindsame Zeit, die ich hier verbracht habe. Ich habe mich mit Themen meines Lebens beschäftigt, welche tief verborgen lagen. Sie nunmehr behutsam betrachten zu können, hat mir das Gezeiten Haus Schloss Eichholz auf wunderbare Art möglich gemacht. Mich so zu nehmen, wie ich bin, mich auch an Tagen anzulächeln, an denen mir selbst nicht nach einem Lächeln war, ist eine Fähigkeit, welche die Direktorinnen des ersten Eindrucks (Empfangsdamen) wunderbar zeigen - und das auch in Zeiten hoher Arbeitsbelastung. Als jemand, der hinter jeder mir entgegengebrachten Freundlichkeit etwas Gefährliches vermutet, danke ich für die großartige Chance, üben zu können, dass manchmal freundliche Menschen einfach nur freundlichen sind. Dafür danke ich von Herzen!

— Irina

I.R. schrieb:

Freitag, 25 August 2017, um 15:12

" The days that break you, are the days that make you." Ich verlasse diesen Ort als freier Mann, bereit mein Leben anzunehmen. Danke, von ganzen Herzen, für dieses grandiose Gesamtpaket, das es nur so im Gezeiten Haus Schloss Eichholz gibt. I.R.

— I.R.

Veronica Kunert schrieb:

Donnerstag, 17 August 2017, um 18:02

Mein Dank gilt dem ganzen Gezeitenhausteam, ohne das Zutun in Form von Unterstützung, Beratung, Pflege oder auch geduldiges Zuhören ist meine Genesung noch schwieriger zu bewältigen. Also ein großes Dankeschön an: - Ärzte/innen - Pfleger/innen - Therapeuten - Köch/in - Service - ...

— Veronica Kunert

Ingeborg O. schrieb:

Montag, 07 August 2017, um 17:15

Ich bin jetzt seit 6 Wochen wieder zu Hause und denke noch oft an meine Zeit im Gezeiten Haus. In einer schweren Krise war das Gezeiten Haus für mich ein sicherer Wohlfühlort, an dem ich mich in Ruhe erholen und wieder gesund werden konnte. Das Achtsamkeit basierte Konzept des Hauses mit Psycho- und Körpertherapie sowie Traditioneller Chinesischer Medizin war für mich genau richtig und hat mir geholfen die Krise zu bewältigen. Die sehr fürsorgliche, wertschätzende und professionelle Begleitung durch das gesamten Gezeiten-Haus-Teams hat mir sehr gut getan und war Balsam für meine Seele. Das ausgezeichnete Essen, die sehr schöne gepflegte Umgebung mit den wunderbaren Gärten mitten im Kottenforst haben ihr Übriges getan. Ich habe mich dort vom ersten Tag an wohlgefühlt. Aber auch das gemeinsame Essen, die gemeinsamen Therapien, Gespräche und Spaziergänge mit den Mitpatientinnen und -patienten haben einen großen Anteil an meiner Genesung. Ich habe im Gezeiten Haus wunderbare Menschen kennengelernt. Meine 8 Wochen Gezeiten Haus waren ein Geschenk für mich, für das ich mich nochmal ganz herzlich bedanken möchte. Ingeborg O.

— Ingeborg O.

Thomas K. aus B. schrieb:

Donnerstag, 03 August 2017, um 17:20

Ich kann meine Dankbarkeit an die Menschen im Gezeitenhaus kaum in Worte fassen. Angekommen in völliger Erschöpfung und Perspektivlosigkeit, kamen hier meine Freude an - und das Vertrauen ins - Leben zurück. Die Gruppen- und Einzeltherapiestunden haben mir neue Perspektiven eröffnet. Ebenso die Systemaufstellungen (Klasse: Frau Böhle). Auch aber alle anderen Anwendungen geleiten schlüssig zum Gesamtkonzept. Sämtliche Therapeuten und sonstigen Mitarbeiter des Gezeitenhauses haben durch ihre Wärme und Kompetenz ihren Anteil daran, dass ich nun auf einem besseren - guten - Weg unterwegs bin. Ich werde Sie - ebenso wie die außerordentlich liebenswerten Mitpatienten - in meinem Herzen bewahren.

— Thomas K. aus B.

Anonym schrieb:

Mittwoch, 02 August 2017, um 08:27

Liebes Team von Schloss Eichholz, Danke! Für die tägliche Portion Freundlichkeit, für die Begleitung und Zuwendung. Ich empfinde einfach nur große Dankbarkeit, wenn ich an meinen Aufenthalt im Gezeiten Haus denke.

— Anonym

Brigitte Kiel schrieb:

Donnerstag, 20 Juli 2017, um 12:43

Ich war 3 x im Gezeiten Haus, einmal vor 9 Jahren mit schwerer Depression und im Dezember 16 drei Wochen und im April 17 sechs Wochen. In dieser Zeit ist es mir körperlich und seelisch nach mehreren Operationen und Chemotherapien sehr schlecht gegangen. Aber jedesmal hat mich das ganze Team wieder aufgebaut. Das Zusammenspiel von vielen Faktoren, die wohl nur in der Gezeitenhausklinik angeboten werden, haben mir immer geholfen. Von den Reinigungskräften, Pflegekräften, Küchenpersonal, Rezeption, Therapeuten und Ärzten sind alle einfach für mich da gewesen, so jedenfalls mein Gefühl. Ich fühlte mich aufgehoben und in sehr guten Händen. An dieser Stelle danke ich noch einmal "Allen" für ihre Unterstützung, Hilfe, die Umarmungen und Ermutigungen. Meinem Oberarzt Dr. Ulf Krause, der mich ebenso wie alle anderen spüren ließ, wie sehr er sich einsetzt. Ich würde jederzeit wiederkommen.

— Brigitte Kiel

H. Balk schrieb:

Mittwoch, 19 Juli 2017, um 12:06

Ich habe mich vom ersten Tag an sehr nett aufgenommen und wohl gefühlt. Das gesamte Team der Klinik war im Einklang, ein großes Glück für mich. Ich konnte sehr viel positives für meinen weiteren Lebensweg mitnehmen und habe es geschafft, mich gut zu stabilisieren. Das gesamte Konzept ist gut durchdacht und greift super ineinander.

— H. Balk

Carsten Kempen schrieb:

Donnerstag, 13 Juli 2017, um 10:18

Die Klinik ist genial. Sie hat mir aus einer schweren Depression herausgeholfen. Die Mischung aus der Schulmedizin und der TCM hat meine Beschwerden von mir genommen. Ärzte, Therapeuten und Mitpatienten sind sehr freundliche und hilfsbereite Menschen.

— Carsten Kempen

E.W. schrieb:

Mittwoch, 12 Juli 2017, um 11:02

In den 5 Wochen meiner Therapie im Gezeitenhaus konnte ich mit Hilfe eines qualifizierten Teams, das eine achtsame, nährende Atmosphäre bereitstellt, Kraft und neuen Lebensmut schöpfen. Vielen Dank für diese wertvolle Zeit!

— E.W.

Guido L. schrieb:

Mittwoch, 05 Juli 2017, um 13:59

Solche Orte wie diesen, an denen Wärme und Herzlichkeit nicht nur aus seinem altehrwürdigen Gemäuer und der, mit viel Liebe gepflegten Umgebung strahlt sondern in gleicher Weise auch von all seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern authentisch, professionell, sehr empathisch und respektvoll gelebt wird, habe ich in meinem bisherigen Leben nur wenige erleben dürfen! Sie haben in mir ein längst vergessenes wohltuendes Lebensgefühl wieder zu neuem Leben erweckt und dafür empfinde ich große Dankbarkeit! Für mich war es eine Zeit einer von mir kaum mehr für erreichbar gehaltenen Inneren Wandlung zum Positiven hin, in der sich aber auch viel Schmerz und Trauer ihren Weg aus den Untiefen meiner Seelen gebahnt haben! Jeder Schritt auf diesem Weg war wichtig und richtig für mich und wurde gleichermaßen mit behutsamer Achtsamkeit, großem professionellem Gespür und wertvollen Impulsen begleitet. Zudem durfte ich hier viele neue und wunderbare Menschen (Mitpatient/innen) kennenlernen, die nicht unwesentlich mit zu meiner Inneren Wandlung beigetragen haben. Kurzum: Dieser Ort war ein Geschenk des Himmels für mich! Ein großes Dankeschön!

— Guido L.

Rebecca schrieb:

Mittwoch, 05 Juli 2017, um 12:00

Mein Lebensgefühl hat sich entscheidend und so wohltuend verändert - es war eine meiner besten Entscheidungen, mich in "das Schloss" zu begeben. Ich bin voller Dankbarkeit für die liebevolle und professionelle Begleitung durch wirklich alle Mitarbeiter, Ärzte und dem Pflegeteam während meines dreimonatigen Aufenhalts. Die Traumatherapie durch EMDR hat bei mir in diesem geschützten Rahmen und in der Ruhe und Sicherheit Traumata zu bearbeiten, die ich selbst nur in seinen Auswirkungen (Depressionen) gespürt hatte. Nach jahrelanger Erfahrung in verschiedenen Therapieverfahren, die mir auch geholfen haben, kann ich mit tiefster Überzeugung sagen, dass die Traumabehandlung hier in Schloss Eichholz mir schnell und vorallem bemerkenswert nachhaltig geholfen hat. Bei meiner Therapeutin habe ich mich sehr professionell und gleichzeitig sehr liebevoll gehalten gefühlt. Das Qi Gong, das dort zum Konzept des Hauses gehört, hat mir bald sehr gut getan und diese Einbeziehung und sanfte Kräftigung meines Körpers ist für mich nach wie vor überzeugend. Qi Gong ist Teil meines Alltags zuhause geworden und ist sowohl Entspannung als auch ein "Sport", der wie für mich geschaffen ist. Das Essen war sehr gut. Man hatte genug Zeit, um auch für sich selbst zu sein. Es wurde für mich sogar Einzelstunden mit der Kunsttherapeutin ermöglicht, da ich mich dort sehr gut entspannen und ausdrücken konnte! Ich wünsche dem Projekt Gezeitenhaus alles alles Gute und danke von Herzen für Alles!

— Rebecca

Maike Riebesehl schrieb:

Montag, 19 Juni 2017, um 00:32

Ich kann nur sagen.... ein wundervolles Team!!!! Ich war 8Wochen da und hätte nie gedacht es so lange auszuhalten... nachher war ich echt traurig das Haus zu verlassen! Ich schätze sehr das ganze Konzept vom Haus ???? und meine Einzeltherapeutin Fr. Kaplan!!! Und was mir sehr viel gebracht hat ist die Körpertherapie bei Fr.Daum!!!! Bitte weiter so!!! Ich kann nur sagen BITTE macht alle so weiter ... Rezept, Verwaltung, Küche ( so ein super Essen bekommt man selten in einem 5*Restaurant) und Ganzen Lob an das Reinigungspersonal. auch die Pflege hatte immer ein offenes Ohr! besonders gerade "Oliver" (sorry Nachname entfallen ) und Fr.Prosten!! die Bachblüten von Fr.Prosten der Hammer!!!! Schade allerdings das es in der Klinik nicht ganz so publik gemacht wird... Auch einen ganz lieben Gruß an Fr. Bernard!! Harter Kern sehr weiches Herz!!! Ich werde auf jeden Fall immer wieder kommen!!!!!! Ich habe mich richtig Wohlgefühlt!!!

— Maike Riebesehl

Marc Lautenschläger schrieb:

Montag, 12 Juni 2017, um 22:40

Nun ist es gut über 2 Jahre her, dass ich nach 14 Wochen Gezeitenhaus in mein neues Leben entlassen worden bin. Auch heute kann ich schreiben, dass diese Zeit hier die beste Erfahrung meines Lebens war. Wie oft bekommt man eine Auszeit im Berufsleben um sich zu finden. Ich hatte diese Auszeit. Ich konnte mein Leben sortieren, konnte mich finden und vieles was ich erfahren und gelernt habe, wende ich heute wenn es stressig wird, noch an. Dank besonders an meinen Psychotherapeuten Herrn Margraf der mir schon on der ersten Stunde mein Leben durch eine andere Blickweise verändert hat. Das ganze Team war klasse und ich fühlte mich immer gut versorgt, aber auch gefordert und gut aufgehoben WEITER SO !! Und alles Gute an das gesamte Team. Damit meine ich auch die Küche, die Reinigungsdamen, und alle Therapeuten wie auch Ärzte

— Marc Lautenschläger

Claudia E schrieb:

Freitag, 12 Mai 2017, um 21:22

Liebes Gezeitenhaus-Team und ganz besonders alle "guten Geister" im Schloß Eichholz, nun bin ich fast genau so lange wieder zuhause, wie ich im Schloß sein durfte. Bemerke seitdem in vielen Situation, wieviel Fundament, Stärkung, Selbstmitgefühl und letzlich zuhause ich -durch Sie alle- in mir finden, mitnehmen und ausbauen durfte. Ich werde immer voller Dankbarkeit auf diese insgesamt 15 Wochen zurückblicken und bedanke mich für die liebevolle, achtsame und kompetente Betreuung und Begleitung. Es war wie ein wundervoller, bunter und dicht gewebter Teppich, der mir das Vertrauen und die Sicherheit gab, mich auf das einzulassen, was ich mehrfach gesichert in mir tief, tief vergraben hatte. Das wundervolle und tragende Umfeld, das Sie alle anbieten und leben, war genau der Rahmen, den ich brauchte, um mich soooo tief einzulassen. Danke von Herzen dafür und Ihnen allen weiterhin alles Gute.

— Claudia E

Gaby Gembolys schrieb:

Sonntag, 30 April 2017, um 13:41

Vor einigen Tagen hatte ich Gelegenheit, die wunderschöne Anlage Schloss Eichholz kennen zu lernen. Besonders gefällt mir, dass das Gezeiten Haus nicht ausschließlich als Fachkrankenhaus genutzt wird sondern auch Veranstaltungen, Seminare usw. dort stattfinden können. Vergangenen Dienstag, am 25.04. habe ich z. B. an einem Seminar von Per-Olof Pelle De Marco - De Marco Movement "Barfuß zur Achtsamkeit" telgenommen. Neben der Theorie war es ein schönes Barfußerlebnis im Wald und auf den Wiesen rund ums Schloss.

— Gaby Gembolys

Sabine Sch. schrieb:

Freitag, 14 April 2017, um 08:53

Das Bemerkenswerteste an der Gezeiten Haus Klinik ist das fürsorgliche Miteinander. Von den Reinigungskräften über Hausmeister und Gärtner, das Küchenpersonal, die Pflegekräfte, die Verwaltung und natürlich die vielseitigen Therapeuten - alles ist geprägt von einem Geist der Achtsamkeit füreinander und ehrlicher Zuwendung. Hier sind die MitpatientInnen ausdrücklich eingeschlossen. Sie tragen das Atmosphärische mit und vom einen zum anderen weiter. Dabei wird man als PatientIn nicht geschont. Das Heilen ist in einen engmaschigen Rhythmus gepackt, in dem die Pausen ein notwendiger Teil der Therapie sind. Dass die Heilung mit dem Aufenthalt in der Klinik in der Regel nicht abgeschlossen ist, wird auch in den meisten Fällen klar. Und so wie das Ankommen bewusst gestaltet wird, so wird auch der Übergang in das außerklinische Umfeld am Ende wieder begleitet. Es bleibt die große Aufgabe der einzelnen PatientInnen, mit dem erworbenen Rüstzeug beherzt wieder in den Alltag zurückzukehren. Ich bin bereichert und beseelt seit zwei Wochen wieder zuhause und dankbar für alles. Nun muss ich mit Geduld nicht zu viel auf einmal ändern wollen und immer wieder in mich hinein horchen, was mir gut tut. So ist das!

— Sabine Sch.

Uli schrieb:

Donnerstag, 13 April 2017, um 14:09

Zwei Monate (13.02.2017 - 13.04.2017) herzliche und fachkundige Unterstützung haben mir aus einer schweren Depression geholfen. Viele unvergessliche Erfahrungen habe ich in meinem Herzen gespeichert. DANKE

— Uli

Anonym schrieb:

Montag, 27 März 2017, um 13:03

Tolles Konzept, super nette Mitarbeiter, Ärzte, Pflegeteam Begegnungsmedizin

— Anonym

Birgit Bauer schrieb:

Mittwoch, 15 März 2017, um 14:24

Mein Aufenthalt hier im Gezeiten Haus Bonn war das Beste, was mir passieren konnte. Das Konzept ist hervorragend, alle sehr kompetent und ausgesprochen freundlich. Man fühlt sich wohl!

— Birgit Bauer

Karin Marie Lilie schrieb:

Freitag, 10 März 2017, um 13:19

Einen herzlichen Dankesgruß an alle, die im Gezeitenhaus so engagiert und stets freundlich und zugewandt um das Wohlergehen der Bewohner besorgt gewesen sind und auch außergewöhnliche Wünsche möglichst schnell aufgenommen und erfüllt haben. Die Mitarbeiterschaft der Verwaltung, der Pflege, der Küche, der Hauswirtschaft sowie der Therapeuten seien bedankt.

— Karin Marie Lilie

Christiane M. schrieb:

Freitag, 10 März 2017, um 13:10

Liebes Gezeiten Haus, 6 Wochen sind vorbei und ich trete die Heimreise mit einem lachenden und weinenden Auge an. Lachend, weil ich in den 6 Wochen mich und meine Umwelt wieder kennenlernen durfte dank einer hervorragenden, ganzheitlichen und liebevollen Betreuung durch Ärzte, Pflegeteam und grandioser Küche. Weinend, weil ich mir ans Herz gewachsene Mitpatienten zurücklassen muss. Aber ich bin beruhigt zu wissen, dass , sollte es mir wieder mal so schlecht gehen, ich weiß, wo man mir helfen kann und wird. Ich möchte allen ein rechtherzliches Dankeschön sagen. Wenn jemand bereit ist "alle Kanäle" zu öffnen und sich helfen zu lassen, so wie ich, ist er in der Gezeiten Haus Klinik richtig am Platz. Es dauert sicherlich seine Zeit, aber ich bin guter Hoffnung und auf das Leben nach der Klinik gespannt. Danke für alles.

— Christiane M.

Stefan S. schrieb:

Montag, 06 März 2017, um 21:40

Vor ziemlich genau zwei Jahren begann mein Aufenthalt im Gezeitenhaus, der dann insgesamt 12 Wochen dauerte. Viel ist seitdem geschehen, Leichtes und Schweres. Aber alles fühlt sich sehr lebendig an. Und es vergeht auch heute noch kaum ein Tag, an dem ich nicht dankbar auf die 12 Wochen zurückblicke. Ein herzlicher Gruß Stefan S.

— Stefan S.

MarcoR schrieb:

Dienstag, 31 Januar 2017, um 11:08

I really enjoyed reading gezeitenhaus.de , bookmarked your site

— MarcoR

Ulrike M. schrieb:

Mittwoch, 25 Januar 2017, um 19:40

Ich habe wahrlich schon vieles Schöne und Bereicherndes in meinem Leben erlebt, dennoch gehört meine Zeit im GZH mit zu den besten Phasen meines Lebens, denn sie hat mich auf dem Weg der Genesung und in meinen Lebensentscheidungen sehr viel weiter gebracht. Haus, Garten, gesamte Personal, Küche, die geringe Patientenanzahl und die Lage trugen alle täglich dazu bei, dass ich mich wunderbar aufgehoben fühlte und nichts davon hat "Klinik-Charakter". Wie ich an mir und vielen Mitpatienten erleben durfte, ist das GZH bestens geeignet, jedem die Angst, Sorge, den Widerstand gegen "Klinik" zu nehmen. Es geht sehr "persönlich" und auf Augenhöhe zu. Für mich war das GZH auch deshalb die richtige Wahl, weil sowohl das Behandlungskonzept von Einheit und Ganzheit(lichkeit) von Körper, Psyche .und Seele keine leere Floskel bleibt: Ich fühlte mich voll gesehen und bin froh mal wieder einen Ort gefunden zu haben, an dem das Konzept auch von den Behandlern und Mitarbeitern im Arbeitsalltag und Umgang miteinander und gegenüber den Patienten soweit irgend möglich "gelebt" wurde. Vor allem die Wahrnehmungs- und Körpertherapien sowie die Einzelkörperpsychotherapie und Traumatherapie hallen noch immer sehr in mir nach. QiGong und Meditation gehören nun in meinen Alltag. Meine Empfehlung: sich voll und ganz einlassen und sich die Zeit nehmen, die es eben braucht; aber auch deutlich sagen, wenn etwas nicht passt. Ich denke weiterhin voll Wärme und Dankbarkeit an die vielen wunderbaren Therapeutinnen und Therapeuten, das Pflegeteam, das Serviceteam, das Küchenteam, die Putzfrauen, die Rezeption und die Verwaltung, die Hausmeister und Gärtner. Sie alle sind es einfach wert erwähnt zu werden, weil sie zum großartigen Ganzen beitragen.

— Ulrike M.

gabrieleSpringob schrieb:

Sonntag, 15 Januar 2017, um 00:53

So gut wie hier ging es mir schon lange nicht mehr, zwischen anfänglichen suizidgedanken und zum Schluss keine Vorstellung davon, habe ich in diesen 7wochen gelernt, mich mehr selbstzuschätzen, selbstbewusster zu werden. Die Achtsamkeit,erst ein neumodernes Wort, hat mir geholfen, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Ich kann nur jedem , der sich nicht ganz "gesund" fühlt, dieses Angebot wahrzunehmen. Es lohnt sich (wegen der wieder erworbenen Lebensqualität) danke an alle Beteiligten Engel!

— gabrieleSpringob

Patientin, Anfang 50, aus Köln schrieb:

Mittwoch, 07 Dezember 2016, um 18:11

Ich bin seit gut 4 Wochen in der Tagesklinik auf Schloss Eichholz und weiß die in jeder Hinsicht sehr gute Behandlung, Versorgung und Organisation sehr zu schätzen. Ich fühle mich ernst genommen und auf einem guten weg mit den Problemen, die mich hierher geführt haben. Sehr wohltuend ist auch der äußere Rahmen, es gibt viele Rückzugsmöglichkeiten drinnen und draußen. Außer meinem an Dank die Therapeuten, dem Empfang und die Verwaltung ein großes lob an das Küchenteam.

— Patientin, Anfang 50, aus Köln

Bernd Pelzer schrieb:

Donnerstag, 01 Dezember 2016, um 21:26

Als Psychologe, Therapeut, Angstforscher und Buchautor kann ich Ihr Therapiekonzept nur nur loben. Fundierte Therapie mit Herz und Verstand. Toll Bernd Pelzer www.berndpelzer.net https://angsthilfe.health.blog

— Bernd Pelzer

Richard M. (28) schrieb:

Donnerstag, 01 Dezember 2016, um 16:28

Ich bin restlos begeistert vom Gezeiten Haus. schon bei der Besichtigung war mir sofort klar, dass mir hier geholfen wird. freundliche Mitarbeiter, stets auf Augenhöhe, köstliches Essen, das am Tisch serviert wird und ein schlüssiges Therapiekonzept! Nach acht Wochen bin ich nicht nur aus meiner Erschöpfungsdepression raus, sondern um Erfahrungen und Freunde fürs Leben reicher. Ich habe das Gezeiten Haus schon mehreren guten Freunden empfohlen.

— Richard M. (28)

Bärbel Bruns schrieb:

Donnerstag, 01 Dezember 2016, um 16:23

"Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit" Heute weiß ich, was für mich wirklich damit verbunden ist. gestärkt, voller Optimismus, mit neuen Ideen und neugierig auf das, was vor mir liegt, verlasse ich nach 14 Wochen das Gezeiten Haus (Zuhause). Ich danke allen, denen ich in meiner Zeit im Gezeiten Haus begegnet bin von ganzem Herzen. Die Entscheidung hierher zu kommen war einer der besten Entscheidungen in meinem Leben; vielleicht sogar die "Beste". Ihre Bärbel Bruns

— Bärbel Bruns

Volker Niebergall schrieb:

Mittwoch, 30 November 2016, um 10:47

Das Gezeitenhaus ist eine außergewöhnliche Behandlungstherapie, weil Sie nicht nur die klassische psychosomatische Behandlung bietet, sondern auch und vor allem die TCM Therapie, die einen zur Ruhe kommen lässt und wieder Selbstspüren erleben lässt. Das gesamte Team aus Ärzten, Pflegteam und TCM Therapeuten geben einem das Gefühl behütet aufgehoben zu sein und man hat stets ein offenes Ohr für persönliche Belange. Für mich gibt es keine bessere Klinik, in der man so fürsorglich betreut und behandelt wird. Ich verdanke der Gezeitenhaus Klinik die Möglichkeit wieder gestärkt in die reale Welt zurück zukehren und kann nur jedem empfehlen für die psychosomatische Therapie, verbunden mit der TCM Therapie (Traditionelle chinesische Medizin), wahrzunehmen. Für mich gibt es nichts vergleichbares. Danke dem gesamten Team in Bad Godesberg ! Es war eine schöne und entspannte Zeit, die leider viel zu schnell vorbei war.

— Volker Niebergall

Nina1 schrieb:

Freitag, 18 November 2016, um 11:47

Im Gezeitenhaus steht der Mensch im Mittelpunkt. Ganzheitlich ist hier mehr als ein Aushängeschild. es wird von allen Mitarbeitern, vom Arzt über die Pflege bis zum Gärtner vorgelebt. Wer hier lediglich eine Luxus-Auszeit ohne eigene Arbeit (im psychischen Sinne) sucht, ist leide an der falschen Adresse. Mir hat die Zeit hier sehr dabei geholfen, ein Stück weit zu mir selbst zu kommen. Vielen Dank dafür!

— Nina1

Birgit A. schrieb:

Mittwoch, 02 November 2016, um 22:57

Eigentlich dachte ich, ich wäre durch 2 Monate Arbeitsunfähigkeit schon etwas erholt. War ich vermutlich auch. Gerade in den ersten Wochen im Gezeitenhaus habe ich jede unverplante Nische zum Ausruhen gebraucht, aber auch Zeit gehabt, die Mitpatienten nennen kennen zu lernen und Vertrauen in das Miteinander zu entwickeln. Der Wochenplan im Gezeitenhaus ist umfassend, vielseitig und die verschiedenen Angebote gut aufeinander abgestimmt. Von der Aufnahme bis zur Entlassung habe ich mich hier sicher und geborgen gefühlt und konnte mich so auf viele kleine therapeutische Schritte einlassen. Das therapeutische Konzept bestehend aus TCM, Achtsamkeit, (vorwiegend tiefenpsychologischer) Psychotherapie, kreativen Therapien und systemischer Therapie ist ganzheitlich, innovativ, sehr durchdacht, sehr kohärent und wird individuell abgestimmt mit viel Liebe, Gelassenheit, grosser Kompetenz und Klarheit umgesetzt. Ich habe die allerbesten Möglichkeiten vorgefunden, mich zu erholen, wieder zu mir zu finden, mir Schwieriges allein oder gemeinsam mit anderen mit und ohne therapeutische Begleitung anzusehen, Neues zu erproben und mich als soziale Person mit meinem Körper befreit und auf neuen Wegen zu erleben. Zuhause merke ich jetzt, dass ein neuer Teil Arbeit beginnt: mich immer wieder zu erinnern und das Neue zu üben. Das ist nicht immer leicht, so schnell erwische ich mich bei allen Mustern. Der Rucksack mit neuen Ideen ist allerdings auch nicht gerade "leicht". Leider bin ich immer noch schnell erschöpft. Allerdings fühle ich mich gut "gerüstet" und stelle mich dem Auf und Ab des Lebens gerade mit viel Freude!

— Birgit A.

Ein Patient schrieb:

Donnerstag, 27 Oktober 2016, um 17:50

Dank dem Gezeitenhaus - einfühlsame Aufnahme - wunderbar Qi Gong, Meditation, TCM und Therapie - vielfältigste Küche - ein strahlender lichter äußerer Rahmen Besonderer Dank an meinen Therapeuten. Krank angekommen kehre ich munter heim. Dank auch den vuekeb mir zugewandten Mitpatienten. Der Klinik wünsche ich die Fortentwicklung ihrer Achtsamkeit auch gegenüber diesem besonderen Haus der 50/60 Jahre und dessen Eingebundenheit in einen verwunschenen, großen Wald. Mit guten Gedanken Gedanken und einem offenen Herzen.

— Ein Patient

Ingeborg v. S. schrieb:

Donnerstag, 27 Oktober 2016, um 17:34

Ich bin vor 8 Wochen vollkommen versteinert, scheinbar gefühllos hier angekommen und habe keinen Sinn mehr in meinem Leben gesehen. Hier habe ich Zugang gefunden, zu dem was mein Verhalten bestimmt und habe neues Vertrauen zu mir gefasst für alle Aufgaben, die vor mir liegen. DANKE

— Ingeborg v. S.

Rolf Bergmann schrieb:

Donnerstag, 06 Oktober 2016, um 16:32

Mit einem schweren Burnout bin ich in der Gezeiten Haus Klinik angekommen und wurde dort 8 Wochen behandelt. Die medizinische und therapeutische Behandlung waren hervorragend. Die Unterbringung und das Essen ließen für mich keine Wünsche offen. Das Handwerkszeug, das mir an die Hand gegeben wurde, lässt mich meine Zukunft sehr positiv sehen.

— Rolf Bergmann

Patient schrieb:

Dienstag, 04 Oktober 2016, um 17:26

Die freundliche und fürsorgliche Aufnahme in der Klinik, auch in den ersten Tagen, vor allem auch vom Pflegeteam, hat mir sehr über die erste Zeit hinweggeholfen und danach natürlich auch noch, weil ich wußte, daß das Pflegeteam im Notfall immer für mich da ist. Das Essen war ganz überwiegend super und sehr ausgewogen und gesund, dabei keineswegs langweilig. Sehr gut getan hat mir das QiGong, welches ich fortsetzen werde. Auch die TCM-Körpertherapie hat mir gut getan und ich habe viel gelernt, was Wahrnehmung (vor allem auch meiner selbst) und Achtsamkeit angeht. Ich habe hier und in der Gruppentherapie neue Seiten an mir kennengelernt und so bieten sich mir neue Möglichkeiten der Selbstwahrnehmung. Die Einzeltherapie entsprach meinen Erwartungen und den naturgemäß begrenzten zeitlichen Möglichkeiten, die aber gut ausgenutzt wurden. Ich habe hiervon wertvolle Anregungen mitnehmen können. Insgesamt war der Aufenthalt für mich sehr gewinnbringend und der vielleicht entscheidende Schritt zu einem besseren, sprich gesünderen Leben. Dazu habe ich viele Anregungen, Tipps, Hinweise und konkrete Handlungsanweisungen bekommen. Kontraproduktiv war, daß ich die Veranstaltung Einführung in der Therapiekonzept nach 3 Wochen zugeteilt bekam. Zum Glück habe ich mich in der Zwischenzeit beim Pflegeteam, der Rezeption (auch ganz großes Lob für deren Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit) und natürlich bei den Mitpatienten/Innen informieren können. Auch diese sind mir bis auf ganz wenige Ausnahmen immer freundlich und hilfsbereit begegnet und einige haben mir insbesondere in der Anfangszeit sehr geholfen.

— Patient

Patient Tagesklinik Oberhausen schrieb:

Montag, 12 September 2016, um 11:47

Liebes Team der Tagesklinik, Endlich habe ich in Krefeld einen Therapeuten gefunden, der das Gezeitenhaus kennt und sehr schätzt. Mir geht es gut und der „Deal“ mit dem Arbeitgeber wird wohl funktionieren, da ich überall grünes Licht bekomme. Das Gelernte im Gezeitenhaus hilft mit sehr. Herzliche Grüße

— Patient Tagesklinik Oberhausen

Frau We schrieb:

Montag, 12 September 2016, um 09:12

Mein "Sondierungsbesuch" in der GezeitenhausKlinik in Bad Godesberg endete nach 1,5 Stunden auf der Terrasse des Hauses. Da saß ich: eine Fülle von Informationen im Kopf, die Bilder der Hausführung vor Augen, das Klappern aus der Küche im Ohr. Und Ingwertee in der Hand. Vor mir der Wald .......... Und dann war da nichts mehr - außer der Gewissheit des Herzens, hier richtig zu sein. Dieses Gefühl hat mich während meines Aufenthalts zu keiner Zeit verlassen - durch alle Höhen und Tiefen hindurch. Dabei haben die freundliche Aufmerksamkeit einer/eines jeden Mitarbeiterin/Mitarbeiters, die liebevolle Gestaltung aller Räume (innen und außen), das wohltuende Versorgtwerden an Seele und Körper (innen und außen) behutsam und stetig dazu geführt, dass sich meine Freude am Leben wieder einnisten kann. Allen von Herzen Dank dafür. Dank auch Familie Nelting für die Einladung zum diesjährigen Sommerfest, welches die Gelegenheit gab, bei herrlichstem Sommerwetter und gewohnt köstlichster Küche WeggefährtInnen wiederzusehen, zu hören, zu sprechen. Dank auch für die originelle und unterhaltsame Abendüberraschung. Und jetzt: ab ins Leben ..... ich koch mal einen Ingwertee.

— Frau We

Patient Tagesklinik Oberhausen schrieb:

Freitag, 09 September 2016, um 11:28

Liebes Gezeitenhausteam, ich danke Ihnen für den guten Geist Ihres Hauses, Ihre Freundlichkeit, Ihre Ruhe, Ihre Aufmerksamkeit und gute Wahrnehmung, Ihr Verständnis, fürs Aufrichten, fürs Zuhören, für die Reichhaltigkeit, Vielfalt und Konkretheit der der Anstöße, fürs Mut machen und Stärken, Ihre Geduld und Nachsicht, die Vielfältigkeit des Meditierens, das Bewegtwerden, das Bewegen, die Berührung, das positive Denken, Ihre Flexibilität, die Konfliktbereitschaft, die Freiheit, die Spiritualität, das Lockern und Indenkörpergehen, die Eröffnung neuer Horizonte, die durchgängige weibliche Form und viel Weisheit sowie die Alltagstauglichkeit dieser, Herr Szawa,die wundervollen reichhaltigen Bilder, Herr Spalt, Frau Cöster und Frau Lückheide, den Trost, Frau Wölke, Frau Zheng-Merten, Sarah ? und Herr Spalt, das Einüben ins Meditieren, Herr Szawa, die ruhigen, treffenden Worte und den geduldigen beharrlichen Zuspruch, Frau Dalimot, die immer offenen und liebevollen Ohren, Eva und Kim, das wundervolle starten in den Tag, Frau Cöster und Frau Wölke, die Schwere, Faru Lückheide, die Beschwingtheit, das Entspannen und die chinesischen Schriftzeichen, Frau He,die kreativen Einblicke in Zusammenhänge, Frau Prausner, besonders die Meditationen mit klassischer Musik oder mit TCM-Bezug, Frau Eger, die Liebe und den Rhythmus…, Frau Bianchini, die Positivverstärkung, das Vertrauen in die Gruppe, die Transparenz, das Nachfragen, das Einfühlen…, Herr Spalt, die Wärme, Frau Zheng- Merten, das Verstehen und Verzeihen, Frau Tranghau, die philosphischen Bezüge, Herr Machtemes, die Leichtigkeit und Härte, die vielen Erkenntnisprozessanstöße, die Erziehung zur Akzeptanz, Ihre Fürsorglichkeit…, Frau Mojsovski, die Lebenszugewandtheit, Frau Zheng-Merten und Herr C. Machtemes, die spannenden Themen und die Klarheit der Darstellung, Frau Kuss, den Humor, Herr Spalt, Frau Bianchini, Eva, Herr C. Machtemes… um nur Einiges zu nennen… ? Ich nehme viel mit und werde noch lange daran weiterarbeiten und die Zeit bei Ihnen nie vergessen! P.S. Kerstin und Angelika, ohne euch geht NIX! Happy Chi

— Patient Tagesklinik Oberhausen

Patient Tagesklinik Oberhausen schrieb:

Freitag, 09 September 2016, um 11:26

Liebes GZ-Team, ich danke dem gesamten Team so sehr, dass ich euch kennenlernen durfte und euch an meiner Seite hatte! Die Kliniken, die ich bis Dato kennengelernt habe, waren in menschlicher Hinsicht nicht annähernd so wie ihr. Es war unheimlich hilfreich, nicht den Druck (Angst) zu haben, bestraft zu werden (so wie in der Vergangenheit), wenn ich meine Rückfälle hatte. Ganz im Gegenteil, ihr habt versucht zu helfen. Ich habe durch euch gelernt (bzw. bin noch dabei), dass es nicht schlimm ist, um Hilfe zu bitten. Ihr seid immer verständnisvoll gewesen und das macht euch aus. Ich wünsche euch, dass ihr dies beibehält. Ich werde mich in Zukunft immer gerne an euch erinnern. In Dankbarkeit

— Patient Tagesklinik Oberhausen

Patient Tagesklinik Oberhausen schrieb:

Donnerstag, 01 September 2016, um 14:28

,,Liebes Gezeiten-Haus Team, ich möchte mich von Herzen bei euch bedanken. Ich möchte mich für jedes Gespräch, jeden Rat und jeden Spaß bei euch bedanken. Ihr habt mir geholfen wieder ins Leben zu finden und das Leben zu genießen. Ich konnte sehr viel mit euch lachen und werde jeden einzelnen vermissen. Ihr seid ein SPITZEN TEAM und wünsche euch noch viel Spaß mit den anderen Patienten. Danke für alles‘‘

— Patient Tagesklinik Oberhausen

Katerina Fillmore schrieb:

Mittwoch, 10 August 2016, um 10:53

Liebes Gezeiten Haus Team, Nach einem 6 wöchigen Aufenhalt hier in Wesseling, bin ich mehr als zufrieden! Ich bin jetzt endlich auf einem stabielen weg zur Besserung, ich habe Vertrauen in meine Fähigkeiten und freu mich auf meine Zukunf! Alles, von der Lage, bis zum Personal war für mich ideal. Ich bin unendlich dankbar an alle!

— Katerina Fillmore

Patientin schrieb:

Dienstag, 19 Juli 2016, um 11:46

Nach einem therapeutisch hilfreichen Aufenthalt in der Gezeiten Haus Klinik befinde ich mich nun auf einem stabilen Weg der Besserung. Vielen lieben Dank an alle Mitarbeiter der Klinik für einen tollen, heilsamen Aufenthalt in Ihrem Hause.

— Patientin

Christiane Frense-Heck schrieb:

Montag, 04 Juli 2016, um 12:10

Liebes Gezeitenhausteam, wenn es Ihre Klinik nicht gäbe, dieser Ort der Wertschätzung in Hinblick auf die Vielfalt von Lebenssituationen müsste gegründet werden! Letzte Woche habe ich nach einem 5-Wochen-Aufenthalt Ihr Haus genesen und mit vielen Anregungen für ein geändertes, weniger hektisches und eher achtsames Leben verlassen. Allen MitarbeiterInnen, ob Chefarzt oder Putzteam, bin ich dankbar für Ihe stets freundliche Art der Begegnung. Der ganzheitliche Ansatz war für mich als Patientin stets erfahrbar und hat mir außerordentlich gefallen. In dieser Klinik finde ich alles stimmig: die zugewandten MitarbeiterInnen, das exzellente Essen, der gepflegte Garten und die Blumengrüsse verteilt im Haus. Jedem / jeder von Ihnen sage ich herzlichen Dank für Ihren Einstz zugunsten der Umsetzung einer ganz besonderen Idee und Atmosphäre, die auch über meinen Aufenthalt hinaus weiter wirkt.

— Christiane Frense-Heck

Tanja S. schrieb:

Donnerstag, 30 Juni 2016, um 16:05

Liebes Gezeiten Haus Team, nach einigen Monaten zurück im Alltag wollte ich die Möglichkeit nutzen mich noch einmal beim gesamten Team zu bedanken. Nach mehreren Aufenthalten in Kliniken, versuchte ich etwas Neues und entschied mich für das Gezeiten Haus. Rückblickend die beste Entscheidung, die ich treffen konnte. Die Kombination von Psychotherapie und TCM war genau das Richtige in meiner Situation. Ich wünsche Ihnen allen weiterhin viel Erfolg und Spass an der Arbeit. Ich als Patientin habe mich während der gesamten Zeit gut aufgehoben gefühlt. Ganz herzliche Grüße aus dem Rhein-Main Gebiet!

— Tanja S.

Jürgen K. schrieb:

Freitag, 24 Juni 2016, um 11:39

Vor einer Weile bin ich mit der Diagnose Depression in der Gezeiten Haus Klinik in Bonn aufgenommen worden. Jetzt nach einiger Zeit zurück im "Alltag" möchte ich gerne meine Eindrücke über das Gezeitenhaus teilen. Bei Aufnahme in der Klinik war ich so schwer erkrankt, dass es normales Leben im Alltag nicht möglich war. Ich war nicht in der Lage meinen Alltag zu bewältigen. Oft konnte ich für Tage das Bett oder die Wohnung nicht verlassen. Angekommen im Gezeitenhaus habe ich sofort die besondere Stimmung gespürt, die dieses Haus für mich ausmacht. Im Vergleich zu anderen Kliniken wollte ich mich bewusst auf das Experiment Psychotherapie + TCM einlassen. Dazu muss ich sagen, dass ich weder besonders TCM-affin noch erfahren in diesem Bereich war. Heute muss ich sagen, dass die Kombination der beiden Behandlungsfelder perfekt für mich war. Die Ärtze und Therapeuten waren während des gesamten Aufenthalts sehr sehr gut und stets darauf bedacht auf meine individuellen Bedürfnisse einzugehen. Zusätzlich wurde Körper- und Gestaltungstherapie angeboten. Ich persönlich habe die körpertherapeutischen Angebote vorgezogen, für andere Patienten war die Gestaltungstherapie aber genau das Richtige. QiGong am Morgen gehört auch heute im Alltag zu den wichtigsten Dingen in meinem Leben. Ich werde wohl mein Leben lang daran festhalten, weil ich merke, wie sehr es mir hilft. Die Verpflegung des Hauses hatte nichts mit einer "Klinik" zu tun. Zeitweise habe ich gedacht, ich befände mich in einem Sterne-Restaurant. Das Küchen- und Serviceteam hat jederzeit auf meine besonderen Wünsche Rücksicht genommen (ich habe leider eine Laktose-Intoleranz). Ich wünsche dem Team des Gezeitenhauses alles Gute und ich werde meinen Aufenthalt für immer in gutem Gedächtnis behalten!

— Jürgen K.

S.B.J schrieb:

Samstag, 18 Juni 2016, um 21:01

Liebes GZH- Team, vor zwei Jahren durfte ich als Akutpatientin mit Burn Out 13 Wochen im Gezeitenhaus am Kottenforst verbringen. Natürlich habe auch ich gedacht, dass ich DAS nicht nötig habe solange zu bleiben. Drei Wochen ANKOMMEN? Alles klar! Aber das brauchte ich auch. Was für eine wundervolle Erfahrung dann mit Körper, Seele und Geist endlich zusammen an einem Ort zu sein. Und das Verständnis der Pfleger/innen für diese unendliche Müdigkeit. So vieles wirkte stärkend und heilend in diesen Wochen. Die Therapien waren so tiefgehend, die Therapeuten und Ärzte so einfühlsam. "Man dellt sich ja gegenseitig ein", sagte meine Ärztin oft in den Einzeltherapien. Die gefürchtete Gruppentherapie wünsche ich mir hier oft zuhause für meinen Alltag. Klare Struktur, liebevolle Annahme von Menschen, denen ich im Alltag meine Stereotypien überstülpen würde. Wir haben bis heute Kontakt. Die Begegnungen mit den anderen Patienten sind so tief und nachhaltig im Innern. An meiner Bürotür hängt ein Zettel mit einem Spruch der GZH-Klinik. An meinen Wänden die Werke aus der Kunsttherapie. So hält sich die positive Energie. Ich möchte Danke sagen, dafür, dass ich mir selbst so liebevoll begegnen konnte im Spiegel der mich begleitenden Menschen, mich wahrnehmen konnte in den kreativen Therapien Tanz, Theater, Kunst - auch und gerade draußen in der Natur. Das leckere Essen tat so gut. Ich werde nie vergessen, dass es am Achtsamkeitstisch "Currywurst" gab, weil es das Wunschessen eines Patienten am Abschiedstag war. Ich glaube, da habe ich verstanden, was Achtsamkeit wirklich bedeutet. Ich danke Familie Nelting für die Idee der Umsetzung ganzheitlicher Medizin mit diesen vielen Säulen. Ich habe mich in der Gezeitenhaus Klinik zu JEDER Zeit angenommen und unterstützt gefühlt und Strategien an die Hand bekommen, die bis heute funktionieren. Allen "Suchenden" möchte ich Mut machen, diesen Schritt zu gehen.

— S.B.J

Patientin schrieb:

Mittwoch, 15 Juni 2016, um 16:17

Ich bin mit großen Bedenken in die Gezeitenhaus Klinik gekommen und bin eher davon ausgegangen, schnell wieder zu gehen, da ich mir nicht vorstellen konnte, daß man mir dort helfen konnte. Geblieben bin ich dann aber 10 Wochen!!! Sowohl die Körpertherapien ,die Einzel und die Gruppengespräche als auch die insgesamt so freundliche und wertschätzende Atmosphäre hat zu meiner Gesundung beigetragen. Hier wird man so persönlich und mit soviel fachlicher Kompetenz behandelt, daß ich nun voller neuer Lebensperspektiven wieder mein Leben aufnehmen kann. Mir und meinem Mann haben auch die 2 Paarsitzungen gut getan und wir haben einen neuen Weg in unsere Ehe einschlagen können. Besonders beeindruckt haben mich die Familienaufstellungen, an denen ich mehrfach teilnehmen konnte und die uns alle so geholfen haben. Ich kann nur allen in dieser Klinik ein großes großes Dankeschön sagen, von der Reception über die wunderbare Küche und natürlich zu dem Pflegeteam und den Therapeuten. Tausend tausend Dank für so viel Wärme Kompetenz Halt und Unterstützung. Wer hier landet ist in den allerbesten Händen.

— Patientin

Patient schrieb:

Mittwoch, 08 Juni 2016, um 16:35

Liebes Gezeiten Haus Team Diese Kochkunst bewundere ich! Ich habe schon lange nicht mehr -oder noch nie- bis jetzt 3 Tage hintereinander so qualitativ hochwertig, frisch, lecker, abwechslungsreich und vergnügt gespeist! Vielen Dank! Welche Freude und Bereicherung! Danke auch an das gesamte freundliche und hilfsbereite Serviceteam, die Teesorten und die hübsch und praktisch eingedeckten Tische.

— Patient

Dr. Rudolf Kaleja schrieb:

Mittwoch, 10 Februar 2016, um 11:29

Hohe Qualität: ausgezeichnete med. und physikal. Versorgung, schönes Ambiente, gute Küche.

— Dr. Rudolf Kaleja

Brigitte schrieb:

Dienstag, 01 Dezember 2015, um 09:53

Im Januar 2015 startet ich für insgesamt 20 Wochen die Reise in der Gezeiten-Haus-Klinik . Heute endlich möchte ich meine damaligen Notizen hier einstellen und allen Danke sagen: Abschied nehmen ist eine Kunst, für die ich keine Sprache habe! Das Gezeiten Haus ist für mich mit einem Zug vergleichbar. Als mein Lebenszug entgleiste, durfte ich zusteigen. Es werden viele Waggons angeboten, die immer wieder neu besucht werden dürfen bzw. die neu anzukoppeln sind. Menschen steigen ein und irgendwann wieder aus. Im Gezeiten-Zug ist die Lok frei wählbar und jeder bestimmt selbst, ob er mit der Bimmelbahn oder dem ICE unterwegs ist. Die zahlreichen Bahnhöfe (Ärzte, Therapeuten, Mitpatienten, Organisatoren, Pflege-, Küchen-, Garten- und Reinigungspersonal) bieten Ansprache, Unterstützung, Entlastung, Selbsterkenntnisse, Weiterentwicklungen und spenden immer wieder Mut und geben Hoffnung. Ich suchte in den verschiedenen Waggons, Abteilungen und Bahnhöfen, angetrieben von einem sehr langsamen Zug, nach einem Sinn und neuem Handwerkszeug für meine weitere Lebensreise. Ich danke allen Begleitern meiner Reise im Gezeiten-Zug! Starke Menschen, die wissen und erahnen, wie eine neue Lebensreise gestaltbar sein kann. In größter Not schenkten sie mir ein Lächeln und zeigten: "Du bist OK! Du bist nicht allein! Wir sind für Dich da! Ich fahre weiter in meinem Gezeiten-Zug. Besuche die ambulante Gruppe in Begleitung von engagierten Therapeuten und bin dankbar, dass ich hier einen wichtigen Anker habe. Ich weiß nicht, wo mich der Gezeiten-Zug hinbringt. Er gab und gibt mir Hoffnung!

— Brigitte

z.Zt. Patient schrieb:

Samstag, 14 November 2015, um 11:06

Es geht mir von Tag zu Tag etwas besser was mich zuversichtlich macht

— z.Zt. Patient

Karl schrieb:

Sonntag, 11 Oktober 2015, um 14:29

Liebe Ärzte und Therapeuten und Angestellte, Liebe Mitpatientinnen/en, Nach sieben Wochen Aufenthalt habe ich das Haus am 11.09.2015 verlassen. Angekommen als niedergeschlagener Mensch verließ ich das Haus aufrecht mit klarem blick und guter Grundeinstellung für die Zukunft. In sieben Wochen war es mir mit Hilfe der Ärzte und Therapeuten selbst wieder gelungen, "ans Licht" zu kommen. Das Therapieangebot und das Miteinander in diesem Krankenhauses sind einzigartig. Voraussetzung ist aber vor allem die Bereitschaft, sehr aktiv mitzuarbeiten. Die Belohnung ist dann die Erarbeitung einer Grundlage, die im Alltag Bestand haben können. Das Konzept, das Essen und die Lage am Kottenforst und am Fuße des Siebengebirges verbessert die therapeutischen Möglichkeiten. An dieser Stelle sage ich nochmals herzlichen Dank für die Hilfe, aus den dunklen Stunden der Seele wieder herauszukommen und Verneige mich vor den Leistungen, die in diesem Hause erbracht werden. Ich kann dieses Haus überaus empfehlen. Liebe Grüße an alle Karl

— Karl

Stefan S. schrieb:

Samstag, 12 September 2015, um 19:27

Liebes Gezeitenhaus, liebe Mitarbeiter/innen, während ich diesen Eintrag mache, beginnt gerade das Gezeitenhausfest. Ich konnte dieses Jahr nicht kommen, bin aber in Gedanken mit dabei. Vor etwas mehr als einem halben Jahr bin ich im Gezeitenhaus angekommen. Es ging mir nicht gut und ich war sehr unsicher, ob das richtige Ort für mich war. Ich habe einige Wochen gebraucht, um anzukommen und mich auf das Angebot der Behandlung wirklich einlassen zu können. Gerade in dieser sehr schwierigen Zeit gab es Menschen, die mich begleitet haben, die viel Geduld hatten und die es mir ermöglicht haben, mich für den Aufenthalt zu entscheiden. Ich habe fast 12 Wochen im Gezeitenhaus verbracht und ich denke mit Dankbarkeit daran zurück. Das ganzheitliche Konzept aus Schulmedizin, chinesischer Medizin, Therapien für die Seele und den Körper, das gute Essen, die Spaziergänge durch den langsam aus seinem Winterschlaf erwachenden Kottenforst, Kartenspielen, Singen, Tanzen und viel Lachen, Begegnungen mit anderen Menschen und mit mir selbst - das alles hat mich heiler gemacht als ich es zu Beginn des Aufenthalts war. Jetzt geht es weiter Richtung Alltag. Ich nehme vieles mit aus diesen 12 Wochen, einen wertvollen Schatz. Euch allen ein großes Danke, eine feste Umarmung - und feiert heute schön! Stefan S.

— Stefan S.

Ehemalige Patientin schrieb:

Freitag, 19 Juni 2015, um 18:49

Liebes Team der Gezeiten-Haus-Klinik! Liebe Mitpatienten und Mitpatientinnen! Ich packe meine Koffer… und packe ganz viel ein und nehme ganz viel mit. Ich bin aufgeregt und freue mich – ich höre meinen Ruf und habe Zuversicht mit Blick in die Zukunft, möchte darüber aber nicht das Hier und Jetzt vergessen. Herzlichen Dank für Ihre/Eure Wegbegleitung und Ihnen/Euch allen von Herzen alles Gute!! Die Gespräche, Offenheit in der Gemeinschaft, die vielen Umarmungen, Spaziergänge und Ausflüge haben mir sehr viel gegeben und mich durch die letzten (vielen) Wochen getragen. Als ich hier ankam, waren viele andere hier, die ich nach und nach verabschiedet habe. Lange war ich ungeduldig und konnte nicht erwarten, endlich (wieder) Lebendigkeit und mich selbst zu spüren. Als ich irgendwann die Zeit mehr und mehr loslassen konnte, ging es mir endlich merklich besser, musste aber auch in diese Wendung Vertrauen fassen und auch das hat wieder Zeit gebraucht. Ich habe das Gefühl meinen Weg bis zur nächsten Ecke wieder einsehen zu können und vertraue darauf, dass es dahinter weiter geht. Das wünsche ich Euch auch. Nehmt euch Zeit und selber ernst und wichtig! Passt auf euch auf! Alles, alles Liebe D.

— Ehemalige Patientin

Ehemaliger Patient schrieb:

Montag, 08 Juni 2015, um 15:35

Vor 3 Jahren ging ich mit dem Gefühl der Ausweglosigkeit ins Gezeitenhaus. Gefangen in einem Strudel aus Angst, Schmerz, Chaos, Verzweiflung, Verlust und Wut war das alltägliche Leben unerträglich und perspektivlos geworden. Der dreimonatige Aufenthalt im Gezeitenhaus war geprägt von einem liebevollen Umgang mit den Therapeuten und Mitpatienten, sowie durch Heilung und Klarheit. Es war eine Reise in verborgene Winkel meiner Persönlichkeit, die mir half mit Dingen aufzuräumen, welche mir schon von Kindheitstagen an Probleme bereiteten. Ich habe mir mit diesem Eintrag 3 Jahre Zeit gelassen, um zu sehen wie nachhaltig der Effekt ist und ich kann nun voller Überzeugung sagen, dass der Aufenthalt im Gezeitenhaus für mich die größte persönliche Entwicklung und Heilung bedeutet, die ich bisher erfahren konnte. Ich denke immer noch täglich an diese Zeit, an die Menschen und die gelernten Methoden und Prinzipien. Dank dessen geht es mir heute sehr gut, ich bin kraftvoll und kreativ und freue mich auf alles was in diesem Leben noch kommen mag. Ein wertvoller Ort, an den ich gerne wieder zurückkehre. Danke an alle, die diesen Ort erschaffen haben und ihn am Leben halten. Liebe Grüße, UD

— Ehemaliger Patient

Marc Lautenschläger schrieb:

Montag, 18 Mai 2015, um 23:37

Ich möchte mich vom ganzen Herzen bedanken, alles das erleben zu dürfen. Als ich im Januar durch die Tür bin, konnte ich noch so gerade meinen Namen schreiben und war froh auf Leute zu treffen denen es ähnlich ging wie mir. Alle im Hause hatten mich unterstützt. ich möchte ganz besonders Herrn Margraf danken der vieles in meinem Kopf verändert hat, ich habe gelernt mein Leben neu zu bewerten. Frau Dahlke hat mir in der Körpertherapie viele neue Erkenntnisse geschenkt. Akupunktur und vor allem Meditation haben mich gestärkt und haben viele Probleme beseitigt. Aber auch das Pflegeteam der Empfang und die netten Damen die für die Zimmer zuständig sind waren unschlagbar. Auch jetzt ca. 6 Wochen nach der Entlassung wende ich vieles an um den Alltag zu bewältigen. Die Werkzeuge die man mir mit gab funktionieren. Kleine Schritte zum Erfolg !!!! Was ich nicht so gut empfunden habe: Zimmer waren recht hellhörig. Küche geizte nit Aufschnitt (morgens,abends) Etwas mehr WLAN Verfügbarkeit wäre toll Sauberere Stühle im Essenraum. Fehlende Kooperation mit lokalen Einrichtungen wie Theater, Schwimmbad, Wellness. In diesem Bereich ist quasi 0 Aber ich denke, alle die hier klagen, klagen auf hohem Niveau. Ich würde jedem diese Klinik empfehlen. Kompetenz, Qualität, Ausstattung, Nachhaltigkeit kann ich mit gutem Gewissen weiter empfehlen. Alles Gute dem gesamten Team !!

— Marc Lautenschläger

uwe Jansen schrieb:

Mittwoch, 04 März 2015, um 15:31

Liebes Team, auch nach nun fast 10 Jahren ( Oktober 2005 ) geht es mir gut. Nicht immer, aber meistens! Herzlichen Dank "Glück im Unglück" habe ich gehabt, als ich durch eine Empfehlung ans Gezeitenhaus verwiesen wurde.Tinnitus, Depression und heftige Panikattacken haben mir zugesetzt. Dank der kompetenten Hilfe und der liebevollen Fürsorge durch das gesamte Team um Dr. Nelting habe ich sehr viel über mich erfahren. Ich bin jetzt seit 2 Monaten wieder im Alltag und kann mich meinen familiären und beruflichen Aufgaben wieder widmen. Ich bin Dankbar für die Zeit,die ich im Gezeitenhaus verbringen durfte und schaue mit Zuversicht in die Zukunft. Das Konzept des Gezeitenhauses ist "menschliche Medizin", die man jedem Patienten nur wünschen kann. Herzlichen Dank an alle und viel Erfolg auch in Zukunft.

— uwe Jansen

Sigi schrieb:

Sonntag, 08 Februar 2015, um 15:52

Wundervoll !!! Das Beste was mir passieren konnte. Sigi

— Sigi

Heike schrieb:

Freitag, 30 Januar 2015, um 10:01

"Die Weisheit des Lebens besteht im Ausschalten der unwesentlichen Dinge" ( Chinesisches Sprichwort) Mit sehr viel Hingabe haben die Mitarbeiter der GZH Klinik dieses Motto beherzigt und in ihrer täglichen Arbeit mit den Patienten umgesetzt. Ich bedanke mich für die Hinweise, Anleitungen , Gedankensprünge und auch teilweise mit seelischem Schmerz initiierten Prozesse . Nichts wird mehr so sein in seiner Gesamtheit wie es vorher war! Mit ein wenig Wehmut sehe ich der bevorstehenden Entlassung entgegen . Es war eine wichtige Zeit für mich - Danke an das gesamte Team der Klinik !

— Heike

Ehemaliger Patient schrieb:

Dienstag, 04 November 2014, um 14:06

Liebes Gezeiten Haus Team, nun bin ich den zweiten Werktag in "freier Wildbahn". Es ist nicht leicht die lieb gewonnene Struktur wie Qi Gong, Meditation, Konzentration und Pausen beizubehalten. Aber dank der Werkzeuge, die Sie alle mir mitgegeben haben, sehe ich meinen Weg am Horizont. Dafür möchte ich Ihnen allen Danken, - der Rezeption, die immer freundlich, kompetent und hilfsbereit war - dem Küchen- und Serviceteam, die trotz einiger Nörgeleien es immer geschafft haben, eine hervorragende Qualität und Wärme zu servieren - dem Pflegeteam, welches immer hilfsbereit und offenherzig war - den Reinigungskräften, die schon morgens früh Frohsinn verbreitet haben. Insbesondere Miriam mit deiner positiven und herzlichen Art Und natürlich dem therapeutischen Team: - Frau Daum und Frau Dahlke, sie haben mich durch Bewegung, Tanz, Musik und gezielte Denkanstöße meinem Körper wieder näher gebracht - Herr Lü, mein Dr. Schmerz - ich habe noch einige Bohnen bei Ihnen im Büro vergessen :-)) - Frau Imhäuser und Frau Spanknebel, die mir mit Rat und Tat zur Seite standen - Herr Krause und Herr Margraf, Sie beiden haben durch die Medikation und dem gelegentlichen Pieksen an der richtigen Stelle einiges in Bewegung gebracht Das alles ist beim Nachspüren präsent und wird hoffentlich noch vielen Patienten auch helfen. Ihr seid Klasse !! Danke Mit sonnigen Grüßen

— Ehemaliger Patient

Michael schrieb:

Dienstag, 28 Oktober 2014, um 10:40

Danke für die Jubiläumseinladung! Es war ALLES etwas ungewöhnlich, wie zu erwarten....perfekt! Für die Zukunft wünsche ich dem Haus und allen Beteiligten alles Gute und dauerhaften Erfolg.

— Michael

Gabi schrieb:

Mittwoch, 01 Oktober 2014, um 21:15

Ich war von Anfang März bis Anfang Mai 2014 in der Tagesklinik. Es war insgesamt eine sehr gute Zeit. Die Betreuung im Vorfeld und während der Zeit in der Klinik waren durchgehend sehr zugewandt und unterstützend. Ich habe eine Weile gebraucht, mich auf die Ruhe einzulassen und mir die Zeit zuzugestehen, die es braucht, wieder Energie zu bekommen. Ich habe davon enorm profitiert, vom QiGong morgens, über die TCM, die Körpertherapien, die Meditation und natürlich die therapeutischen Gespräche, alles hat dazu beigetragen, dass sich in meinem Leben viel verändert hat. Die Gespräche mit den anderen Patientinnen waren eine schöne und wichtige Ergänzung. Ich habe wieder Kraft und bin viel ruhiger geworden, schaffe es immer wieder, mich auf eigene Kräfte und Werkzeuge zu besinnen. Und: Der Effekt hält auch nach Monaten an, bzw. verstärkt sich noch und das ist etwas ganz Besonderes! Ich empfinde die Zeit in der Tagesklinik und die Vor- und Nachbehandlung als großes Geschenk in meinem Leben! QiGong und Meditation sind elementare Bestandteile meines Lebens geworden und ich bedanke mich für dieses Geschenk! Ich kann jeder/jedem die Behandlung nur empfehlen!

— Gabi

Frank Petry schrieb:

Mittwoch, 26 Februar 2014, um 14:50

Hallo, ich habe 2011 6 Wochen im Gezeitenhaus verbringen dürfen. Eine intensive und lehreiche Zeit, die mein Leben verändert hat. Der Gezeitenhaus Rhytmus hat mich verändert, langsamer und aufmerksamer werden lassen. Das tägliche Qigong und die allabendliche Meditation waren ein Labsal. Die Gruppentherapie habe ich als notwendig angenommen, ohne sie wirklich zu lieben. I_m Gegensatz zu den Einzelgesprächen, die mich nach einer schmerzhaften Einstiegszeit zu mir und meinem Innerersten geführt haben. Auch die "Gleichgesinnten"- wir nannten uns den "inner circle" hben mich gestützt und getragen. Es war ein Geben und Nehmen, das hat sehr gut getan. Was ich aus dem Gezeitenhaus mitgenommen habe ist die Achtsamkeit und das Bewusstsein, dass nur ich Änderungen herbeiführen kann. Das Wandel eine Tür ist, die sich nur von innen öffnen lässt. Ich bin wieder in meiner Selbständigkeit und mache hier und da auch wieder schwere Zeiten durch, aber ich verliere nicht mehr so sehr meine Zuversicht, wie ich es vor meinem Aufenthalt getan habe. Ich bin noch nicht über den Berg, werde es vielleicht nie ganz sein, doch ich akzeptiere meinen Status als selbst gewählt und achte darauf, nicht mehr länger zu laufen, als meine Beine mich tragen können. Ich lege bewusst Pausen ein und bin aufmerksam was in mir und mit mir geschieht. Und die Gewissheit, dass das Gezeitenhaus da ist und ich dort hin gehen könnte, wenn es mir wieder schlechter geht sollte, die macht mich ausgeglichen und zuversichtlich. Keiner muss alles alleine schaffen, und sollte es auch nur bis zu einem gewissen Punkt versuchen. Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sonder von Weitsicht und Achtsamkeit. Ich danke Euch, liebes Gezeitenhaus-Team von ganzem Herzen. Das Leben wird immer wieder schön, ganz bestimmt. Herzliche Grüße Frank Petry

— Frank Petry

Marco schrieb:

Dienstag, 03 Dezember 2013, um 22:13

Nach vier Wochen Gezeitenhaus Klinik am Bonner Bogen habe ich einen sehr guten Start in ein neues Leben begonnen. Die Depressionen sind weg, neue Perspektiven sind hinzugekommen, und das Selbstvertrauen ist gestärkt. Störende Prozesse des Lebens bekomme ich viel leichter in den Griff als zuvor. Dank an das Ärzte- und Therapeuten- team, was mit QiGong, Einzel- und Gruppengesprächen, Gestaltungstherapie und einem enormen Einfühlungsvermögen sehr viel Positives bewirkt hat!!!

— Marco

Oliver schrieb:

Mittwoch, 04 September 2013, um 10:05

Nach 14 Wochen Tagesklinik hat mich das Leben wieder. Für mich war es nicht nur die richtige Entscheidung, die Gezeiten Haus Klinik zu besuchen, auch ist das ganzheitliche Konzept für mich optimal aufgegangen. Gerade die Mischung der Therapien, begleitet von offenen, sympatischen aber auch kompetenten Therapeuten, hat es gebracht. Das Ankommen in der Klinik war ein längerer Weg als gedacht. Es braucht schon seine Zeit, sich 100% zu finden und für alles offen zu sein. Dann hat es aber "Klick" gemacht und alles hat sich miteinander verbunden. Ich konnte zu keinem Zeitpunkt sagen, daß mir etwas gefehlt hat, auch möchte ich nichts missen. Nach einer kurzen Pause hat für mich nun die Wiedereingliederung in die Arbeitswelt begonnen und ich fühle mich gestärkt, meinen weiteren Weg zu gehen. Vielen Dank an das gesamte Therapeuten Team, aber auch an die lieben Kollegen der Pflege und Administration!

— Oliver

Thomas schrieb:

Dienstag, 18 Juni 2013, um 12:17

Ich bin kein Freund vieler Worte. Den hohen Wohlfühlfaktor kennt Jeder der hier zu Gast sein durfte! Ein tolles Haus - RiesenDank an Alle die Tag für Tag dazu beitragen, das der Betrieb (hoffentlich ungekürzt und unvermindert?!!) so weiterlaufen kann! Viel Erfolg mit dem Ausbau der Tagesklinik! Dankeschön-es war bezaubernd auf dem Zauberberg;-)!

— Thomas

Peter Leis schrieb:

Donnerstag, 06 Juni 2013, um 17:17

Liebe Gästebuchleser aller Art; liebes Pflegeteam, liebe Therapeuten, liebe Ex-Patienten, liebe Patienten und liebe Hilfesuchenden für die Zukunft: Ich war „Gast“ in der Tagesklinik am Bonner Bogen von Anfang Februar bis Anfang Mai 2013. Zum einen hätte ich nicht gedacht, das ich einmal für 13 Wochen klinische Hilfe bräuchte und zum anderen hätte ich nie gedacht, mich in einer Klinik (!) einmal so wohl fühlen würde. Und treffen kann es ganz schnell eigentlich jeden. Ob nun durch massiven Druck von aussen oder dadurch das man die eigenen Grenzen nicht kennt und achtet: ist der psychische Druck auf einen Menschen so groß, das er „ausbrennt“ dann sind Körper und Geist blockiert und man benötigt Hilfe, um das “Rad“ zurück zu drehen. Der Körper reagiert auf den Druck mit den unterschiedlichsten Symptomen, deren Ursachen aber ganz wo anders liegen als im körperlichen Bereich. Und unser Gesundheitssystem steckt an dieser kritischen Stelle mit einem riesigen Bedarf in unserer Gesellschaft wirklich noch in den Kinderschuhen. Alles was man sehen kann wird als Krankheit anerkannt und kann sofort behandelt werden. Und ich habe einige „Sackgassen“ vorher angelaufen, Ärzte / Psychiater, von denen man annehmen sollte, das Sie Ahnung von Ihrem Fachgebiet haben müssten, mit mir jedoch überhaupt nichts anzufangen wussten (!), geschweige denn mir auch nur ETWAS weiter helfen konnten. Und das bei dem derzeitigen Gesundheitssystem unserer regulären Krankenhäusern einige Experten schon Alarm geschlagen haben, darüber berichten die Medien ja auch laufend: Das Krankenhauspersonal muß im Normalfall überdurchschnittlich viel arbeiten, die Pflege des einzelnen Patienten kommt deutlich zu kurz. Das es auch GANZ ANDERS gehen kann, zeigt diese kleine Klinik nach einem einfachen wie genialen Konzept im schönen Bonn-Ramersdorf am Rhein ! Was wenig bekannt ist, aber beruhigend zu wissen ist, ist die Tatsache, da sein solcher Klinikaufenthalt in der Regel durch einen Facharzt empfohlen wird und bewilligt werden muss und dann bei einer privaten Krankenversicherung aber nicht abgelehnt werden KANN. Also nicht entmutigen lassen, wenn nicht sofort eine Zusage kommt (das war bei mir auch nicht anders), die Krankenkassen müssen auch wirtschaften und wollen wahrscheinlich auch prüfen wer am Ball bleibt und wo es wirklich dringend ist. Ja und dann merkt man SOFORT den Unterschied dieses tollen Klinikkonzepts: Von Anfang an wird man freundlich, wohlwollend und hilfsbereit empfangen, das fängt bei den immer freundlichen Damen der Rezeption an und zieht sich durch das ganze Haus bis hin zur Klinikleitung. Zu Beginn wird im Rahmen der ganzheitlichen Erfassung ein Patientenkomplettbild erstellt, kein gesundheitlicher Aspekt der nicht beleuchtet wird und wo nicht nach Zusammenhängen geschaut wird. Sehr beindruckend. Für alles, was außerhalb des Spezialgebiets der Klinik liegt, da werden Konsilscheine geschrieben und für den Patienten Termine bei Spezialisten aus dem kooperativen Netzwerk der Klinik vereinbart. Der perfekte Service ! Alle Befunde gehen in die wöchentlichen Besprechungen mit ein. Und dann steht in dem Krankenhaus ein einmaliges Team an hochkarätigen Spezialisten verschiedenster Art im Bereich Stressmedizin, Psychosomatik, etc. zur Verfügung. Jeder ist am aktuellen Patientenbefindlichkeitstatus interessiert, jeder kann so unterschiedliche wertvolle Ratschläge aus seiner Sicht geben, das man von soviel Wissen am Anfang fast schier erschlagen wird. Neuen Patienten sei verraten, das es durchaus normal ist, wenn viele Menschen in den „eigenen Wunden wühlen“, das es durchaus am Anfang zu einer vermeintlichen Verschlechterung der eigenen Gemütslage kommen kann, durch die Verlagerung des eigenen Fokus vermehrt auf die Probleme die man zu lösen wünscht. Allerdings ergeben sich durch die vielen klugen Köpfe rasch neue Sichtweisen und Möglichkeiten und der Anfang ist gemacht ! So kann ich mich eigentlich gar nicht genug bedanken, für die tollen Gespräche, Anregungen und Ratschläge insbesondere von Herrn Junker, Frau Schmuck, Frau Krakert (um hier nur mal ein paar Namen zu nennen). Ich bin sehr dankbar das ich so viele und so wertvolle Dinge lernen durfte. Einige Therapien erschließen sich in Ihrem Sinn recht schnell und zeigen sofort Wirkung (wie die belebende Tuina Massage), bei anderen Therapien tritt die Wirkung mit etwas zeitlicher Verzögerung ein (wie bei der Akupunktur, einer eigenen Wissenschaft für sich !) und einige Therapien haben bei mir eine gewisse Zeit gebraucht, bis sich mir der Sinn erschlossen hat (Kranio – Sakral war am Anfang ein Buch mit 7 Siegeln für mich). Letztendlich verfolgen alle Therapien ein und das selbe Ziel: der Körper braucht Ruhe und Entspannung, die Seele darf nichts mehr belasten, dann braucht es seine Zeit, aber der Körper bekommt wieder Kraft, man spürt wieder Energie, körperlich und auch geistig, alles geht wieder leichter. Tiefenentspannung will gelernt sein ! Das ist aber noch nicht alles. Problemursachen können oft auch ausserhalb des medizinischen Bereichs liegen. Und da geht diese Klinik unkonventionelle Wege und leistet wunderbare Dinge ! Es gibt nichts, was hier nicht im Gespräch an Problemen auf den Tisch kommen darf. Und täglich trifft sich das Expertenteam und berät sich, wie man jedem einzelnen Patienten weiter helfen kann. Im eigenen Haus, wenn notwendig mit großem Fachwissen über eine spezielle Medikation und ein auf jeden Patienten individuell abgestimmten Programm. Das ganz Besondere aber: liegt die Problemlösung für den Patienten ausserhalb des Wirkungskreises des Krankenhauses (z.B. im privaten Bereich der Familie, im rechtlichen Bereich, im partnerschaftlichen Bereich oder im Berufsleben) so macht sich das vielköpfige Behandlungsteam AUCH DORT Gedanken und man erhält einen sanften, aber so WERTVOLLEN Fingerzeig in eine Richtung, die man dann zwar selber ansteuern muss, wo aber Lösungen zu vermuten sind. Und das ist für ein Krankenhaus schon EINMALIG ! Hinzu kommt noch, das in diesem Krankenhaus wirklich ALLES für die gesundheitliche Genesung der Patienten getan wird. Und sollte es vorkommen, das Druck von Personen oder Behörden während der Klinikzeit auf einen der Patienten ausgeübt wird, dann stellt sich die Klinikleitung PERSÖNLICH vor jeden einzelnen Patienten und sorgt dafür, das der Druck aufhört. Auch das war in meinem Falle passiert, weshalb ich Herrn Dr. Goldschmidt noch einmal meinen tiefsten Dank aussprechen möchte. Fazit: Besser geht es eigentlich nicht, für mich war und ist diese Klinik zum gesund werden perfekt. Ich sehe den Aufenthalt als ein grosses Geschenk an und lasse nun andre Menschen auch gerne an meinem neu gewonnenen wissen teilhaben. Nach diesem einmalig fachkompetenten Konzept dürften ruhig einige staatliche Kliniken in jedem Bundesland entstehen. Deutschland hätte es sehr nötig. Und: HIER gibt hier ECHTE HILFE für Stress- / Burnoutpatienten und funktionierende Wege in ein gesundes Leben. Also: bleibt gesund ;-) Peter Leis

— Peter Leis

Michael schrieb:

Dienstag, 16 April 2013, um 08:28

Dank Ihrer Unterstützung konnte ich nun 9 ½ Wochen die Therapien im Gezeitenhaus nutzen und fühle mich nun gut ausgerichtet für den privaten und beruflichen „Relaunch“. Genauso nett wie die Telefonate mit Ihnen waren auch alle anderen Kontakte mit Menschen aus dem Gezeiten Haus Team wie auch mit den allermeisten Patienten. Das ganze Therapiekonzept empfand ich als einfach stimmig, nachhaltig und bestens durchorganisiert. Die einzelnen Rädchen (unterschiedlichen Therapieformen) griffen reibungslos ineinander. Besonders zu erwähnen ist auch der familiäre Charakter des Hauses. Man wähnt sich hier nicht in einer Klinik, sondern eher wie in einem sehr großen Mehr-Generationen-Haus. Alles läuft irgendwie familiär ab, es befinden sich maximal 46 Patienten im Haus, kein Arzt, kein Therapeut trägt einen Kittel, nichts deutet auf eine typische Klinik hin, jedes Einrichtungsdetail ist bewußt ausgewählt. Alles ist total persönlich, jeder kennt jeden und es herrscht nicht die Anonymität einer großen Klinik. So wird die Genesung zusätzlich gefördert. Ich bin sofort von anderen Patienten begrüßt und aufgenommen worden und bekam ganz von allein Hilfestellung bei allem Neuen. Alles war so herzlich, warm und easy. Ich fühlte mich sofort integriert. Auch die Gespräche mit den anderen Patienten waren oft zusätzlich hilfreich und potenzierten den Genesungsprozess, weil man untereinander die Probleme des Anderen wirklich verstand, viel besser, als wenn man sich "draußen" mit Verwandten oder Freunden darüber unterhält. Bezüglich der traditionellen Chinesische Medizin (TCM) war ich zunächst ein wenig skeptisch, war aber nach kurzer Zeit überzeugt von dem ganzheitlichen Ansatz. Das Essen war stets hervorragend, weit weit weg vom typischen Krankenhausessen. Dass die Zimmer bewußt spartanisch ausgestattet sind (kein TV, kein W-LAN) hat mich in keinster Weise gestört. Der Tagesrhythmus mit den drei festen Mahlzeiten, dem allmorgendlichem Qi Gong und zum Abschluss eines jeden Tages die Meditation hat mir sehr geholfen mal erst zur Ruhe zu kommen. Diesen Aspekt werde ich auch in meinem neuen Tagesablauf berücksichtigen. Auch die ruhige Lage, direkt am Kottenforst, ist Gold wert. Man kann hier wunderbar wandern und in der Natur die Therapien nachspüren. All das summiert sich zum rundum nachhaltigen Gesamtkonzept, das die Gezeiten-Haus-Klinik so empfehlenswert macht, was ich bereits getan habe. Mein Hausarzt und meine Psychotherapeutin haben eine ausführliche Beschreibung und Bewertung meines Aufenthalts sowie einige Visitenkarten erhalten, verbunden mit dem Hinweis das Patienten mit den entsprechenden Symptomen einfach mal unverbindlich telefonisch Kontakt mit dem Gezeiten Haus aufnehmen. Der Erstkontakt war bei mir der Hauptauslöser mich für das Gezeiten Haus zu entscheiden, denn er hat mir gezeigt, hier bin ich richtig, die verstehen genau, was mein Problem ist. Es war ganz viel Raum für mich und mein Thema, ohne Zeitdruck, ohne Eile. Auch weitere Telefonate und Mailverkehr waren geprägt von außerordentlichem Know How und Effizienz des Gezeiten Hauses. So halfen letzten Endes Ihre Hinweise, daß die DKV nach drei zähen Monaten des Kampfes um Kostenübernahme endlich zugestimmt hat. Danke. Mir hat der Aufenthalt dort sehr sehr geholfen! Beste Grüße, Michael

— Michael

Birgit schrieb:

Dienstag, 12 Februar 2013, um 18:10

Der Aufenthalt in der Klinik mit seiner 10 wöchigen Dauer erscheint mir rückblickend als das größte Geschenk in meinem Leben. Durch die liebevolle Aufnahme in die große Gezeitenhausfamilie von den Leitern und den Mitarbeitern der Klinik, aber auch von den Mitpatienten fühlte es sich vom ersten Tag an wie zu Hause. Heimweh kam trotz einer weiten Distanz zum eigentlichen Heimatort bis auf die letzten Tage nie auf. Auf Grund der wohltuenden Abgeschiedenheit vom alltäglichen Medienrummel und der allgemeinen Entschleunigung war es möglich ganz bei mir zu sein und mich wieder auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wie weit war ich mir selbst fremd geworden. Nach und nach ist der eigentliche Kern wieder von angesammeltem Unwesentlichen getrennt worden. Ich kann nicht sagen, dass der durch die Therapie vorgeschlagene Weg einfach ist. Er ist schwerer zu gehen, als die alten gewohnten Muster beizubehalten. Und gerade deshalb lohnt es sich an dem neuen Weg zu arbeiten. Von der überwiegenden Mehrheit der Menschen, die es gut mit mir meinen bekomme ich ein sehr positives Feedback. Dies hilft mir manche schweren Tage besser zu meistern. In diesem Sinne ein ganz herzlicher Dank an alle, die mich begleitet haben und noch begleiten werden. Habt Mut durchzuhalten - es lohnt sich.

— Birgit

Claudia schrieb:

Freitag, 25 Januar 2013, um 17:30

Ich war acht Wochen in der GezeitenHausKlinik und es war eine einzigartige Zeit der beginnenden Heilung, der Inspiration, der Arbeit mit mir und den MitpatientInnen und auch viel Spaß und Freude. Der Tag in der Klinik war gut gefüllt mit aufeinander abgestimmte Therapien, die den Prozess der Ganzwerdung kontinuierlich weiterentwickelt haben. Besonders gut getan hat mir, dass ich mit Respekt und Verständnis behandelt wurde. Es war ein guter Platz, um die Turbulenzen meiner Lebenskrise anzugehen und ich spüre die positive Veränderung weiterhin. Obwohl gerade die Achtsamkeit und Meditation mir am Anfang große Schwierigkeiten gemacht haben, gehört dies jetzt zu meinem Entspannungsprogramm dazu. Die ärtzlichen und therapeutischen Behandlungen, die Betreuung durch das Pflegeteam und das Essen u.a. waren sehr gut. Nicht zu vergessen die Qigongübungen,wobei ich besonders Hernn. D. danke. Die pschosomatische Körpertherapie und die Tanztherapie waren auch ein Ort der inspirierenden Arbeit mit mir und Anderen.Auch bin ich Frau K. dankbar, die in ihrer Art zu arbeiten, mir manchmal zu schaffen machte (im wahrsten Sinne des Wortes), aber auch diese Erfahrung war wichtig für mich. Ich danke auch meinen MitpatientInnen für gute Gespräche, viel zu lachen und auch für eine Umarmung beim Weinen. "Neue Wege sind offen, gehen muss ich sie selber " Claudia 2

— Claudia

Tom_Tom schrieb:

Donnerstag, 17 Januar 2013, um 13:32

Nach 11 Wochen Aufenthalt im GzH steht für mich eines fest: Es konnte für mich nichts besseres geben! Wenn die Umsetzung im Alltag klappt, dann liegt das am GzH Team, wenn es nicht klappt, an mir! Ein rundes Konzept, an dem alle Mitarbeiter teilhaben und in dem sich alle Patienten wiederfinden (können). Danke!

— Tom_Tom

Aus dem Süden Deutschlands schrieb:

Sonntag, 06 Januar 2013, um 15:11

Wenn jahrelang angewendete Rezepte und Vorgehensweisen nicht mehr funktionieren Aus voller Fahrt ging es im Juli 2012 an die Wand: Stecker raus, nichts geht mehr. Viele Jahre unter beruflichem und privatem Vollstrom ohne Rast, Ruhe und Muße forderten ihren Tribut. Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, Verzweiflung, etc. sorgten dafür, dass ich eines Nachts weinend im Bett lag und ernsthaft überlegte, wie und ob es im Leben weitergehen sollte. Vordergründig lag der Auslöser in der neuen beruflichen Herausforderung, die ich einige Zeit vorher angenommen hatte und nur mit übergroßem Einsatz bewältigen konnte. So saß ich in den ersten Tagen meiner selbst empfundenen Zwangspause am Rechner auf der Suche nach Lösungsmöglichkeiten. Schnell stieß ich auf das Buch von Herrn Dr. Nelting. Nachdem ich es in kürzester Zeit gelesen hatte, habe ich gewusst, dass nur eine Zeit weit weg vom Alltag weiterhelfen kann. Nach mehreren Aufenthalten in Asien wurde mit dem TCM Ansatz und dem Feng Shui Garten innerlich eine Glocke geschlagen. Glücklicherweise war rasch ein Platz im Gezeitenhaus verfügbar. Als kompletter „Newbee“ in Sachen Psychotherapie habe ich einige Tage gebraucht, um im Ansatz zu verstehen, was es bedeutet „anzukommen“. Heute ist es mir klar, dass neben der körperlichen und seelischen Ruhe in erster Linie der ungeschminkte und offene Blick auf sich selbst gemeint ist – und zwar in allen Lebenslagen: der beruflichen, der Partnerschafts-, der Familien-, der Freunde- und der ganz privaten Welt. Dort hin zu kommen ist ein langwieriger und schmerzhafter Prozess, schließlich treten Illusionen zu Tage und fest gefügte Wertvorstellungen und Leitplanken geraten ins Wanken. Dass es mir gelungen ist, in sechs Wochen wieder auf stabile Füße zu kommen, schreibe ich den tollen Rahmenbedingungen des Gezeitenhauses zu. Viele interessante Menschen (Patienten), ein sehr gutes Therapieangebot für Geist und Körper, Therapeuten (an denen man sich reiben konnte), eine super Lage direkt am Waldrand, viele Ruhe und sehr gutes Essen waren die Pluspunkte. Zunächst ungewohnte Angebote wie Meditation, Qigong und Taiji Ball setzen in Körper und Geist nachhaltige Veränderungen in Gang. Was mir aber insbesondere geholfen hat, war meine Bereitschaft, mich auf die Therapie einzulassen. Gerade was die Therapeuten angeht, wurde immer wieder deutlich, dass auch hier Menschen am Werk sind. Jeder von diesen hat Besonderheiten, private Sorgen, Ecken und Kanten bzw. eine bestimmte Art, den Patienten „auf dem Weg zu sich selbst“ voran zu bringen. Dass das oft nicht einfach oder gar irritierend ist, gehört wohl zum Therapieprozess dazu. Hierbei zu verstehen, dass man den richtigen Weg zu sich selbst ganz alleine finden muss und der Prozess wirklich harte Arbeit ist, hat bei mir einige Zeit gedauert. Ob es nicht gesagt wurde, oder ob ich es nicht verstehen konnte, kann ich heute nicht mehr sagen. Zukünftigen Patienten wünsche ich, dass die Botschaft deutlicher gesendet wird. Verbesserungswürdig ist der Schritt ins „normale Leben“. Nach Wochen im „Wattebausch“ und Konzentration auf sich selbst, bin ich mit vielen Vorsätzen ausgezogen, alles besser zu machen. Ich bin ziemlich überrollt worden und einige Vorsätze - wie regelmäßig Qigong zumachen - sind baden gegangen. Schließlich war die Welt außerhalb noch die gleiche wie vorher und der Prozess des aneinander Gewöhnens (gleiche Welt mit dem einen veränderten Menschen) braucht auch eine Menge Zeit und Geduld. Aus heutiger Sicht fielen die „Auswilderungsrunden“ im Vergleich zu den anderen Therapieangeboten deutlich ab. Da wäre mehr drin gewesen. Dass ich die Monate danach mit dem zu ambitionierten beruflichen Wiedereinstieg und den wirklich heftigen familiären Herausforderungen in Summe gut bewältigen konnte, zeigt mir, dass in der Klinik die Grundlage für nachhaltige Veränderungen gelegt wurde. Schön ist auch, dass einige Kontakte aus der Klinikzeit erhalten geblieben sind. Die Weihnachtsferien waren eine Chance für eine Positionsbestimmung. Der achtsame Weg zu mir selbst wird weitergehen und darauf freue ich mich.

— Aus dem Süden Deutschlands

Linda schrieb:

Mittwoch, 02 Januar 2013, um 13:14

Ich möchte mich hiermit ganz herzlich für die ausführlichen Informationen bedanken. Sie haben mir sehr geholfen und ich werde dies bei meinem nächsten Arztbesuch auf jeden Fall ansprechen und mich behandeln lassen. Meine Meinung war eigentlich dass ich vergessen habe dass ich keine 20 mehr bin und war deshalb sehr verzweifelt weil nun eine Krankheit nach der anderen auftritt und ich mir selbst als Simulant vorkomme. Bisher konnte kein Arzt die Ursachen für meine Leiden genau beurteilen. Es sind ja auch leider zu viel unterschiedliche Symptome und Krankheitsbilder aufgetreten, so dass jeder Arzt eigentlich von vorn mit der Behandlung beginnt und trotz allem nichts finden kann.

— Linda

Dieter schrieb:

Dienstag, 04 Dezember 2012, um 12:57

Nach der liebevollen Betreuung und für mich lehrreichen Gesprächen hatte ich den mut mich soweit, vom Gezeiten Haus zu entfernen. Nehme brav meine Medikamente und mache Qi-Gong. Habe hin und wieder noch Angst, da mein Problem wieder zurück kommt. Nach der Entlassung, hatte ich doch noch einige schlechte Tage und ich wollte erst das Gefühl haben, daß mein Aufenthalt in der Tagesklinik für mich und alle die mich so liebevoll betreut haben von Erfolg gekrönt ist. Aus dem Grunde melde ich mich erst jetzt. Ich hoffe Sie alle geben ihren Beruf(Berufung) nicht auf damit noch viele viele von ihnen geheilt oder zumindest dem Altag gewachsen sind. Dieter

— Dieter

Sylvia (Tagesklinik ) schrieb:

Montag, 29 Oktober 2012, um 14:33

Vielen Dank für die professionelle und einfühlsame Unterstützung in den 11 Wochen Tagesklinikaufenthalt. Angefangen vom Empfang über das Pflegepersonal bis hin zu den Ärzten war alles rund. In dieser Zeit habe ich viel Halt und Stütze erfahren, die ich jetzt " draußen " auch benötige. Ich kann daher den Aufenthalt hier nur empfehlen.

— Sylvia (Tagesklinik )

Alexander (Tagesklinik am Bonner Bogen) schrieb:

Donnerstag, 11 Oktober 2012, um 12:18

Im April war es bei mir so weit; ganz plötzlich, für mich unerwartet hat es mich erwischt, ausgehebelt und in für mich schockierender Weise aus den Angeln gehoben. Diagnose: völliger Erschöpfungszustand / Burn Out Unfassbar, ich habe doch geliebt, was ich getan habe, mich beruflich verwirklicht, eine "Bilderbuch- Karriere" mit allen Erfolgsfaktoren, die man sich vorstellen kann hingelegt und nach außen hin den routinierten ausgeglichenen und klaren Eindruck gemacht... Und dann ging gar nichts mehr, erst mal Pause hieß es... Und das bei meiner Geschwindigkeit die ich gewohnt war... Jetzt, Monate später habe ich gelernt, was ich mir, meiner Seele, meiner Physis und meiner Psyche "eigentlich" angetan habe. Und dankbar für die höchst professionelle und vielfältige Unterstützung; sei es beim Bearbeiten der physischen Symtome und erst recht beim Wiederentdecken meines Lebens; Willkommen zurück im Leben hat meine Frau mir erst kürzlich gesagt ...und ich Sage: DANKE an das gesamte Gezeitenhaus- Tagesklinik- Team. Vom Empfang über Pflege und allen Therapiekräften; besser hätte mich wohl kaum jemand Andres unetrstützen können.

— Alexander (Tagesklinik am Bonner Bogen)

Fenya schrieb:

Mittwoch, 10 Oktober 2012, um 11:03

Ich muss sagen, dass ich einfach nur begeistert von meinem Aufenthalt in dem Gezeiten Haus Klinikum bin. Für 2 1/2 Monate war ich dort und habe mich rundum wohl gefühlt bzw. in den richtigen Händen. Die Zimmer sind schlicht aber angenehm und sind nach dem ZEN-Stil der Klinik eingerichtet. Besonders gefallen hat mir auch der ganzheitliche Ansatz. Ich habe mich insgesamt super betreut und in meiner Situation erkannt gefühlt. Wenn ich einen Wunsch hatte, war das Personal immer freundlich und bemüht, mir diesen zu erfüllen. Das Ärzte- und Therapeuten-Team war sehr professionell und auch die TCM (ich hatte zum ersten Mal mit dieser Medizin Kontakt) hat mich sehr beeindruckt. Durch das QiGong und die Tuina sind meine Migräneanfälle deutlich weniger geworden und zudem konnte ich einen guten Umgang mit meinen Depressionen finden. Da ich besonders begeistert vom Gezeiten Haus Klinikum bin, möchte ich hiermit unbedingt meine Empfehlung aussprechen.

— Fenya

Magda schrieb:

Freitag, 14 September 2012, um 23:30

Auguste Rodin Marmorkopf um 1895 gemeißelt "La Pensée" (leider hier nicht abbildbar, aber durchaus auffindbar!) La Pensée [Gedanke] Was hat dieser Kopfmensch/ die Kopffrau mit mir zu tun? Die Gedanken sind frei, gehen ihre Wege. Ist es der Blick im Halbschatten- ins Unsichtbare gerichtet? Körperlos. Was ist mit meinem Körper los? Wo ist meine Ganzheit? Rodin entschied sich dazu den Marmorblock unter dem Kopf unvollendet zu lassen und nicht weiter auszuarbeiten. Eine bewusste Entscheidung. Das Fehlende wird sichtbar und ich ergänze mit meiner Fantasie die willkommene vollkommene Unvollkommenheit unterhalb des Kopfes. „Was ist denn schlimmer? Unvollendet oder am Ende sein? " Ich entschied mich bewusst für die Gezeitenhaus- Klinik. Danke dafür,dass das Fehlende,meine Unvollkommenheit sichtbar werden konnte und ich mich dennoch als Ganzheit wahrnehmen und zeigen durfte.Ich freue mich über die Mithelfenden/ Mitfühlenden,die mich ermutigt haben mein Leben verantwortlich und zärtlich umarmend zu begleiten. Unvollkommen vollkommen. Beides kann simultan bestehen. Ich liebe das Leben und lebe die Liebe. Und meine Gedanken sind frei...

— Magda

Grenzen ziehen! schrieb:

Montag, 10 September 2012, um 10:01

Liebe Familie Nelting, liebes Gezeiten Haus - Team, vielen Dank für das wunderschöne Sommerfest, das mir die Gelegenheit gegeben hat, lieb gewonnene Menschen wiederzusehen. Man kommt mit einem anderen Gefühl, wenn es einem gut geht und doch ist dieser Besuch für mich auch ein Stück Therapie. Da ich mich in dieser Umgebung sehr gut erinnere, wie schlecht es mir ging, als ich Ende 2009 Ihre Hilfe benötigte, wird mir gleichzeitig vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass ich weiter auf mich achte. Beim Sommerfest hat wieder alles gepasst, die Möglichkeit des Austauschs und des Wiedersehens, die stets wunderbaren Hochleistungen des Küchenteams und wie sollte es anders sein: das Wetter war ebenfalls ein Traum. Vielen Dank für alles!

— Grenzen ziehen!

Ralf J schrieb:

Dienstag, 28 August 2012, um 16:01

Liebes Gezeitenhaus-Team der Tagesklinik am Bonner Bogen 4, liebe Familie Nelting,ich weiß nicht, wie ich meine Dankbarkeit für die 8 Wochen liebevolle Betreuung in Ihrer Tagesklinik in Worte fassen kann.In dieser Klinik gibt man einem das Gefühl Mensch zu sein.....nicht Patient. Ich wurde ausnahmslos von allen Mitarbeitern, von der Klinikleitung über die Ärzte, Therapeuten, des Pflegepersonals, der Anmeldung bis hin zum Küchenteam, warmherzig aufgenommen und durch die Therapien begleitet. Durch einen ausgewogenen Therapieplan und professioneller Hilfe, ist es mir heute wieder möglich, aufrecht und achtsam durchs Leben zu gehen. Nicht zuletzt möchte ich mich auch für die tolle Verpflegung bedanken. (Die Küche ist der Hammer, wie alle Mitarbeiter der Klinik). Danke auch an alle Mitpatienten, für die ausgiebigen Gespräche und das Vertrauen, welches Ihr mir entgegengebracht habt. Ich werde diese wertvolle Zeit, in der Tagesklinik am Bonner Bogen 4, niemals vergessen und Euch alle, ewig in meinem Herzen tragen. Vielen lieben Dank! Euer Ralf J

— Ralf J

Jan Herkenrath schrieb:

Montag, 27 August 2012, um 13:46

Es gibt viele Gründe warum immer mehr Menschen an seelischen Krankheiten leiden, aber auch auch viele Wege aus diesem Dilemma wieder herauszufinden. Diesen Steinigen und schwierigen Weg muss man selber aber nicht alleine gehen. Da jeder Mensch für sich einzig ist gibt es auch nicht die Therapie die einem hilft sondern immer nur den Weg der zu einem passt. Ab Ende März habe ich selber einen Weg angefangen zu gehen. Mit einer Akuteinweisung durch meinen Arzt bin ich zuerst 8 Wochen in der Venner Straße und dann nochmals 5 - 6 Wochen in der Tagesklinik am Bonner bogen gewesen und befinde mich nunmehr in einer ambulanten Behandlung in der Tagesklinik. Zu mir passte der Weg über OI Gong und Meditation Gruppen und Einzeltherapeutische Sitzungen und insbesondere die körperbezogen Maßnahmen Kontakt zu mir selber zu bekommen. Dies alles im einzelnen zu beschreiben würde ein Buch füllen. Wer sich aber auf das angeboten Konzept einlassen kann ist in der Vennerstraße sowie in der Tagesklinik gut aufgehoben. Es sind ganz tolle Menschen die einem in dieser schwierigen Lebensphase helfen können und ich hatte den Eindruck das die Therapeuten dies gerne machen. Mir hat insbesondere der Weg über stationären Aufenthalt mit anschließender Tagesklinik sehr geholfen. Das in der stationären Phase erlernte ( auch wenn es 8 Wochen waren ) hatte sich nicht so gefestigt wie ich mir das vorgestellt hatte, sodass eine richte Festigung meines Zustandes über die Tagesklinik erreicht werden konnte. Danke nochmals insbesondere an meine Therapeuten die mich in jeder einzelnen Situation immer richtig eingeschätzt hatten und mir damit sehr geholfen haben. Fantastisches Essen - Tolle Lage in der Venner Straße im Wald und Am Bonner Bogen am Rhein. Mich hat das Gesamtkonzept auf einen ganz neuen Weg geführt und ich hoffe ich kann diesen Weg nun weiterhin gehen.

— Jan Herkenrath

Wieder Glücklich schrieb:

Samstag, 25 August 2012, um 16:21

Liebes Gezeitenhaus, ich war im Herbst 2010 4 Wochen im Gezeitenhaus. Völlig erschöpft und ausgebrannt bin ich angekommen. Meine körperlichen Ausfallerscheinungen (Schwindel etc.) waren unerträglich. Die TCM, Qigong, das überhaus freundliche Personal und die Ruhe haben mich veranlasst meine Leben um 180 Grad zu drehen. Mein altes Leben habe ich durch entsprechende Kündigung von Verträgen aufgegeben (Im Gezeitenhaus). Während meines Aufenthalts habe ich meine alte Energie wieder gespürt mit dem Ergebnis, dass ein Bewerbungsgespräch und eine damit verbundenen Präsentation zu einem positiven Ausgang führte. Nach knapp zwei Jahren denke ich noch gerne an das Gezeitenhaus zurück. Mein Qigong mache ich auch heute noch regelmäßig und nach anstrengenden Terminen gebe ich meinen Körper die Ruhe, die er braucht. Ich wünsche der Familie Nelting und dem Team viele Erfolg für das Sommerfest. Ich blicke mit Dankbarkeit auf die Zeit im Gezeitenhaus zurück. Viele Grüße

— Wieder Glücklich

Udo K. H. aus K. schrieb:

Montag, 20 August 2012, um 09:34

Ein Gottes Geschenk !!! Ich bin am 04.07.2012 in die Klinik eingewiesen worden und zeigte die typischen Anzeichen eines Burnouts (auch wenn ich dieses Modewort gar nicht mag). Nach einer mir angekündigten ca. Zwei-Wochen-Ankommensphase, in welcher sich meine Beschwerden eher verstärkten, habe ich eine sechswöchige sehr wertvolle Lernphase durchschritten. Dies war nur aufgrund der sehr guten und intensiven Therapien möglich. Das Konzept der Klinik mit nachhaltiger Körperarbeit eine Öffnung der Psyche zu erreichen (so verstehe ich das Erfolgskonzept für mich) hat bei mir gewirkt und mir einen sehr guten Therapieerfolgt ermöglicht. Neben der Fachkompetenz der Ärzte und Therapeuten hat nicht minder die liebevolle Umgebung – auch des Pflegeteams - dazu beigetragen. Erwähnenswert ist auch die Verpflegung inkl. des Services, welche zeitweise schon ein ganz hohes Niveau aufweisen. Ich selbst war auch nicht von einigen Ausfällen der Mitarbeiter des Klinikteams aufgrund der Urlaubsphasen (zeitweise auch krankheitsbedingte Ausfälle) betroffen. So konnte das durchgängige Konzept der Klinik auch strukturiert bei mir greifen. Die gesamte liebevolle Umgebung und das Engagement den gesamten Klinikteams ermöglichten mir einen nachhaltigen Erfolg – hierfür werde ich immer dankbar sein. Nun geht es für mich darum, nach der begleiteten zweiwöchigen Abnabelungsphase, wieder zu Hause angekommen, das Gelernte in den Alltag zu übertragen. Mein weiterer Dank gilt auch Frau Nelting und Herrn Dr. Nelting – die Behandlungsmethodik und Ihr –Konzept, wesentlich unterstützt durch die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), wirken nachhaltig ermöglichten mir eine bewusste, achtsame Rückkehr in meinen – insbesondere für mich wichtigen beruflichen – Alltag. Herzlichen Dank dafür!

— Udo K. H. aus K.

conny L. schrieb:

Dienstag, 14 August 2012, um 10:40

Liebes Klinikteam, nach drei Monaten liebevoller Versorgung und Hilfe in allen Lebenslagen möchte ich allen ein herzliches Dankeschön aussprechen. Ich habe viele kleine Dinge für meinen Alltag mitgenommen und fühle mich mehr als bereichert. Ich wünsche für das Sommerfest in diesem Jahr ein gutes Gelingen und bin bestimmt im nächsten Jahr dabei. Vielen , vielen Dank!

— conny L.

Elke schrieb:

Freitag, 10 August 2012, um 20:45

Liebe Mitarbeiter vom Gezeiten Haus, liebe Familie Nelting, auf diesem Weg bedanke ich mich nochmals recht herzlich für die hilfreichen 7 Wochen im Gezeiten Haus meinen Lebensweg wieder zu finden. Das im Gezeiten Haus erlernte QiGong hat mir sehr geholfen und begleitet mich fast täglich. Auch darf man nicht vergessen die Gaumenfreuden im Gezeiten Haus zu erwähnen. Herzliche Grüße Vielen lieben Dank Elke

— Elke

Michael R. schrieb:

Donnerstag, 26 April 2012, um 17:48

Möchte hier ein grosses Lob und ein dickes Danke an die Tagesklinik Bonner Bogen 4 aussprechen, super neue und helle Tagesklinik mit einem freundlichen kompetenten und jungem Team. Habe mich sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt. Vielen Dank dem Team der Tagesklinik Bonner Bogen 4

— Michael R.

Matthias schrieb:

Samstag, 14 April 2012, um 08:48

Heute vor genau 5 Jahren bin ich aus der Gezeiten Haus Klinik entlassen worden. Auch nach so langer Zeit, denke ich jeden Tag, manchmal auch nur flüchtig,an diese wertvolle Zeit. Immer noch bin ich sehr dankbar, dass ich diese sehr intensiven 7 Wochen erleben durfte. Grüßen möchte ich auf diesem Weg alle meine lieben Mitpatienten und alle Mitarbeiter des Gezeitenhauses, ihr seid die Besten.

— Matthias

Katrin schrieb:

Mittwoch, 29 Februar 2012, um 09:09

Liebes Klinikteam, vielen Dank für Ihren Einsatz. Ich bin aus dem dunklen Tunnel der Depression heraus und sehe wieder BUNT. Aus den 13 Wochen Klinikaufenthalt habe ich sehr viele Übungen und auch sehr tiefgründige Erkenntnisse über meine eigene Person mitgenommen. Ich beschreibe den Aufenthalt assoziativ immer als „Achterbahnfahrt durch die Hölle“. Aber dies ist nicht negativ gemeint, sondern soll ausdrücken, dass es wahnsinnig anstrengend war. Ich MUSSTE akzeptieren bzw. zulassen, dass während an meinen Themen „gerüttelt“ wurde, viele für mich zuerst negativen Gefühle (z. B. Trauer, Verzweiflung, Angst, Wut) meine EGAL-Stimmung verdrängten. Doch ich fühlte wieder – wenn auch etwas unangenehm. Über die Zeit mischten sich immer mehr positiven Gefühle (Humor, Glück, Selbstvertrauen) zwischen die negativen, dass es schließlich wirklich zu einer Achterbahnfahrt kam, da die Phasen zuerst über Tage anhielten, dann pro Tag wechselten und schließlich an einem Tag hin und her schwankten. Ich habe gelernt, dass ein gesunder Ausgleich dieser Gefühle mit einem angemessenen Ausschlag zu mir gehört und mich lebendig macht. Zu diesem Erfolg führte sicherlich mein enormes Offensein gegenüber allen Angeboten (QiGong, Entspannungsübungen, Massage, Akupunktur, Craniosakraltherapie, Tanz- und Gestaltungstherapie sowie alle angebotenen Gruppentherapien). Aber ohne das Verständnis und die Unterstützung der Mitpatienten sowie einer wahnsinnig menschlich sensiblen Gruppe 2, mit der ich jeden Tag irgendeine Gruppentherapie durchlaufen habe, wäre dies nicht möglich gewesen. Rückblickend kann ich das Konzept der Klinik hinsichtlich Ihrer schlichten bzw. spartanischen Einrichtung verstehen. Keine Ablenkungen durch Dekoration, Radio, Fernsehen, Internet , kein Abendprogramm u. v. m. halfen mir, mich intensiv auf mich selbst zu fokussieren. Das Wort „ACHTSAMKEIT“ wird in der Klinik ausführlich „unterrichtet“ und „gelebt“, so dass ich nach einer 3-4 wöchigen Einlebungsphase des „Ankommens“ die Klinikräumlichkeiten, die abgeschiedene Lage in einem tollen großen Wald und mein Einzelzimmer als ausreichend und wohltuend empfand. Die Rückkehr ins Eigenheim und den Alltag empfinde ich als wahnsinnig anstrengend, wobei ich versuche in meiner vierwöchigen AU-Zeit nach Entlassung viele Achtsamkeitsübungen umzusetzen. Meine Wiedereingliederung in den Job verläuft über ein halbes Jahr sehr kleinschrittig und dafür bin ich sehr dankbar und verspüre Erleichterung. Trotz der Loslösung von der Klinik bin ich noch mit einigen Mitpatienten in Kontakt, der für mich sehr wichtig ist, da bei diesen Personen durch das Erlebte das Verständnis viel höher ist als im eigenen Freundeskreis. So das war es. Ein DANKE an alle, die sich angesprochen fühlen für diesen Aufenthalt auf der Insel der Achtsamkeit.

— Katrin

B. R. schrieb:

Mittwoch, 09 November 2011, um 09:54

Ich kam in einer tiefen depressiven Phase/Burnout mit Suizidgedanken ins Gezeitenhaus. Anfangs fiel es mir schwer, mich dem Konzept zu öffnen. Mit der Zeit habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass der integrierte Ansatz von Psychotherapie mit TCM wirklich Erfolge bringt. Entscheidend für den Erfolg war mein Einlassen auf die Therapie. An den Stellen nicht stehen zu bleiben, an denen der Schmerz hochkam, sondern dort mutig mit professioneller Begleitung durch die Therapeuten weiterzugehen, hat vieles in mir wieder aufgebaut. Hierdurch habe ich wichtige Erfahrungen gemacht, über die sich im Laufe meines 10,5 wöchigen Aufenthalts wieder essentielle Gefühle eingestellt haben - wie Lebenslust und -wille, Zuversicht und Verbundenheit mit der Welt. Ich bin für diese Leistung mir und dem Gezeitenhaus sehr dankbar. Mir gefällt der wertschätzende Ansatz in der Therapie, der mir als Patienten meine Selbstbestimmtheit gelassen hat. Ganz wesentlich sind auch die Möglichkeiten in einem so kleinen Haus Kontakte zu anderen Menschen zu knüpfen, die mir bei der Bewältigung meiner Themen sehr geholfen haben. Insgesamt verfügt das Gezeitenhaus über gutes Charma, ein sehr gutes Konzept und engagierte Mitarbeiter, denen ich mich voll anvertrauen konnte. Ich empfehle das Gezeitenhaus aus voller Überzeugung jedem, der sich in einer solchen Situation befindet!

— B. R.

Michaela Kugler schrieb:

Montag, 17 Oktober 2011, um 11:52

Ich bin mit schwerer Erschöpfung, Burnout und Depressionen in der Gezeiten Haus Klinik angekommen. Ich habe mich dort auf Anhieb wohl und gut aufgehoben gefühlt. Ausnahmslos alle Mitarbeiter sind sehr freundlich und kompetent, Patienten werden nicht als Nummer sondern als Mensch behandelt. Da relativ wenige Patienten betreut werden, ist alles sehr persönlich, wie eine große Familie. Das Therapieangebot ist ausgezeichnet, Schwerpunktthema ist TCM, Qi Gong ist ein Muß. Und es hilft!!! Noch eine Anmerkung zum Essen: Abnehmen ist unmöglich bei einer so großartigen Küche. Ich bin jetzt wieder zuhause und vermisse das phantastische Essen. Alles in allem wurde mir in der Gezeiten Haus Klinik schnell und effizient geholfen und das mit einem sehr großen Wohlfühlfaktor.

— Michaela Kugler

Eva B. schrieb:

Montag, 12 September 2011, um 11:03

Liebes Gezeitenhaus-Team, wieder ein Jahr vorbei, wieder ein sehr schönes Sommerfest vorbei. (Wie kriegen Sie das nur immer mit dem Wetter hin?) Vielen herzlichen Dank für Ihre Gastfreundschaft, für nette Gespräche, leckeres Essen, Qi gong im schönen Hörsaal (und den Film, der dabei in meinem Kopf ablief) und für die Musik. Und ein lieber Gruß an alle daheimgebliebenen Mitpatienten aus dem Sommer 2009: Wir hätten Euch gerne wiedergesehen! Vielleicht nächstes Jahr? Bis dahin: Immer schön achtsam weiter Schritt für Schritt! Grüße aus dem Kohlenpott! Eva

— Eva B.

Heiko schrieb:

Donnerstag, 01 September 2011, um 12:23

Als ich mich vor 3 Monaten bedingt durch eine für mich schwere Lebenskrise mit Depressionen auf die Suche nach einer Klinik machte, fand ich schnell die Seite des Gezeitenhauses. Ich hatte vorher noch keinerlei Kontakt mit TCM oder Qi Gong und auch nicht mit psychosomatischen Kliniken. Mein Gefühl sagte mir: Das ist jetzt genau die Klinik, wo du sein möchtest. Um es vorab zu nehmen, dies bestätigte sich für mich auch und mein Bedürfnis nach Ruhe und Gesundheit wurde im Gezeitenhaus befriedigt. Angefangen bei der wunderbaren Beratung und ausführlichen Erläuterung bzgl. des Wochenablaufs bestätigte sich mein positiver Eindruck und ich reichte die nötigen Formulare bei der Krankenkasse ein. Erst kam eine Ablehnung, beim 2. Versuch klappte es dann mit der Bewilligung der Kostenübernahme. Ich erinnere mich sehr genau an meine Ankunft gegen Ende der Mittagspause. Ich wurde herzlich empfangen und bekam noch ein sehr leckeres Essen serviert. Ich setzte mich an einen Tisch zu 2 netten, gar nicht so verrückt wirkenden Frauen, die mich überraschenderweise mit meinem Namen ansprachen (der Vorname wird vor Ankunft eines Patienten an eine Tafel geschrieben). Danach wurde einer Mitpatientin und mir ausführlich das Haus gezeigt und ich bekam ein Zimmer mit Blick in den Wald. In den darauffolgenden Tagen kam ich ganz langsam an und stellte sowohl beim Personal als auch bei den Patienten eine für mich sehr angenehme, offene und einladende Art fest. Hier bin ich jetzt genau richtig, dachte ich mir. Die Einzel- und Gruppentherapie in Kombination mit Qi Gong, Akupunktur, Cranio-Sacral-Therapie (ich liebe sie), Tuina-Massage, Bewegungstherapie, Achtsamkeits-Schulungen und individuell Feldenkrais, Tanz- und/oder Gestaltungstherapie und/oder Familienaufstellung ergeben ein für mich in sich stimmiges Gesamtkonzept. Und auch ganz wichtig für mich waren die Gespräche und Aktivitäten mit den Mitpatienten. Ich habe neue Freunde gefunden! Ich habe mich noch nie zuvor so intensiv mit mir und meinem Körper auseinandergesetzt wie hier in Bad Godesberg. Qi Gong am Morgen ist seit dem für mich eine lebensbereichernde Übung, die ich sehr gerne auch noch nach meinem Klinikaufenthalt praktiziere. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich 8 Wochen in dieser geschützten und reizarmen Welt leben durfte. Dankbar für neue Werkzeuge, intensive Einzel- und Gruppen-Gespräche, tolle Übungen, den Genuss der Langsamkeit, die Erkenntnis, dass es im Leben um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse geht, die Erkenntnis, dass wir Menschen in derart unterschiedlichen Realitäten leben und ganz wichtig für mich: Danke für meine neuen Synapsen, die durch mein tägliches Qi Gong entstehen durften und mir nun vielleicht mehr Möglichkeiten bei meinen Entscheidungsfindungen geben. Danke auch für das leckere Essen, die liebevoll gepflegte Gartenanlage + Blumendeko und das persönliche Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters und natürlich an die Leitung des Hauses! Liebe Grüße, Heiko (33 Jahre)

— Heiko

DEB schrieb:

Freitag, 19 August 2011, um 08:00

Hallo sagt der einarmige Bandit aus Dortmund! Kurz, aber intensiv, endlich mal wieder lachen, endlich mal wieder frei sein,,, Wer mich näher kennen lernen wollte, hat viel erfahren von mir,,, An das Team lieben Dank (auch an Ulf K.) Komme nächste Woche einige besuchen,,, Euer DEB Bandit

— DEB

DS schrieb:

Samstag, 11 Juni 2011, um 09:35

Im vergangenen Jahr war ich 5 Wochen in der Gezeitenhaus-Klinik - eine Zeit, die ich nicht missen möchte und die mir geholfen hat, Schalter für mein Leben umzulegen, Schalter, die Vergangenes haben verarbeiten helfen, aber auch Perspektiven für die weiteren beruflichen und privaten Lebensphasen aufgezeigt und eingeübt haben. Familiär eher autoritär geprägt, hilft mir der Achtsamkeitsansatz, mich selbst und mein Umwelt anders wahrzunehmen, die ständigen Bewertungen zurückzudrängen und Menschen wie Dinge so zu nehmen, wie sie sind bzw. sein wollen, sie ernst zu nehmen. Ganz besonders hilfreich empfinde ich die Verbindung von Körper und Kopf, von Anspannung und Entspannung sowie die Klammer der Meditation. Bei meinen täglichen QiGong-Übungen, die ich nahezu kontinuierlich, aber nicht zwanghaft, seit dieser Zeit durchführe (doch, die Zeit dafür ist in der Tat vorhanden!), schießen zwar zunächst immer die wildesten Gedanken von Arbeit und Verpflichtungen, Ärgernissen und Versäumnissen, Konflikten und Sorgen durch den Kopf. Spätestens aber bei der Wolken-Übung tritt die Körperwahrnehmung in den Vordergrund und die Fremdbestimmung durch Phantasien über Vergangenes und Zukünftiges lässt nach. Eine Wohltat, die ich dem Aufenthalt, den eindringlichen Erläuterungen und dem intensiven Üben zu verdanken habe - vor allem aber den herzlichen, kompetenten, aber auch strengen Menschen in Bad Godesberg, die die nun wirklich nicht leichte Zeit dort so angenehm und fruchtbar gemacht haben, angefangen vom Superküchenteam (ganz besondere Grüße an Debbie!) über die Körper- und Psychotherapeuten und Ärzten bis hin zu Leitung und Verwaltung. Etwas bedrückend empfinde ich, dass nicht wenige Mitpatienten, mit denen ich noch Kontakt habe, leider wohl noch nicht die "Kurve gekriegt" haben. Viele wollten auch nach Wochen und Monaten gar nicht weg, hatten Angst vor der Zukunft. Ich hoffe, dass auch sie noch den Schalter finden. Für mich kann ich mir keine bessere Klinik und kein besseres Konzept vorstellen: Der Schonraum Klinik zunächst als wohltuendes Auffangnetz in der Krise Aber dann auch durch QiGong und das Erlernen des Körperbezugs ein Rüstzeug über den Aufenthalt hinaus an die Hand bekommen, mit dem ich nun durchs Leben gehe - mit viel mehr Ruhe und Gelassenheit als zuvor. Dafür bedanke ich mich nochmals ganz herzlich! DS

— DS

Lu Ciu schrieb:

Donnerstag, 19 Mai 2011, um 11:26

Nun an dieser Stelle nochmals meine ausgesprochene Wertschätzung dieser kompetenten Einrichtung. Der verfolgte Ansatz ist interdisziplinär und wird durch sinvolle Praxis dem einzelnen Mensch mehr als gerecht. Überhaupt ist der Mensch hier Mensch. Im Mittelpunkt eines Ganzen. Anstatt als bloßer "Faktor behandelt" zu werden. Diese Ebene des Verständnisses fiel mir sofort am ersten Tag auf, als eine zunächst für mich etwas "befremdlich" anmutende Offenheit tatsächlicher aller Anzutreffenden entgegenfloss. Von den Klienten bis zu den Chefärzten. Konsequent. Bemerkenswert. Bewundernswert. Lebenswert. Das Konzept der "Ganzheitlichkeit" ist erfahrbar. Die Lage der Klinik direkt am Wald, hoch über dem Städtchen Bad Godesberg ist einzigartig. Jeder der dort gewesen ist, wird mindestens einmal den erholsamen Wald erlebt haben. Meine persönliche Erfahrung: Ich war lediglich eine relativ kurze Zeit im Gezeitenhaus und bin nun schon seit dem 25.10.2010 wieder in meinem Alltag. Wenn auch knapp, war es für mich eine lange Zeit, eine wichtige Heilphase. Habe ich doch enorm viel dort lernen dürfen, geht der Prozess immer noch weiter und ich konnte unermesslich wirksame techniken in mein Leben integrieren. Wen ich dort fand, war ich selbst. Was ich mitbekam, ist neue Energie dieses zu wahren. Jedem, der es erwägt, den Besuch im Gezeitenhaus zu wagen möchte ich sagen: Nutze diese Zeit so lange wie möglich ! In Liebe, Respekt und Dankbarkeit. Ich wünsche allen Beteiligten an diesem wichtigen Beitrag am Menschsein weiterhin bestes Gelingen und eine fortwährende Entwicklung! Lu Ciu

— Lu Ciu

M.M. schrieb:

Donnerstag, 19 Mai 2011, um 11:16

Nun bin ich rund 4 Wochen wieder zu Hause und blicke auf 3 Monate im Gezeitenhaus zurück. Es war eine lehrreiche, heilende, aber auch anstrengende Zeit. Ich habe so viel menschliche Wärme (von Mitarbeitern als auch Patienten) erfahren, Wichtiges für meine Zukunft gelernt und meine Kreativität und Sinnlichkeit wieder gespürt. Das vielseitige und nachhaltig orientierte Therapiekonzept kann ich wirklich weiterempfehlen. Dieser wunderbare Ort ist ein Geschenk und ich bin sehr dankbar, dass ich diese Zeit erleben durfte!

— M.M.

Bernd schrieb:

Freitag, 21 Januar 2011, um 12:18

Liebes Gezeiten Haus Team, zuerst möchte ich mich beim gesamten Team bedanken, dass es mir unheimlich leicht gemacht hat, meine Herausforderungen meines Leben anzunehmen und in allen Facetten mit möglich vielen Alternativen zu spicken, so dass ich mich nicht mehr in die Enge getrieben fühle und verzweifle. Heute weiss ich, dass es nicht mehr darum geht, nach dem warum zu fragen, sondern wie ich die gegenwärtigen Situationen empfinde und diese richtig / bzw. für mich passend deute ohne meine Probleme zu umgehen. Ich fühle mich gesund und fähig meinen Alltag positiv und in meinem Tempo begegnen zu können. Ich muss es nur noch mir recht machen und nicht mehr allen Menschen in meinem Umfeld. Im Gegenteil durch meine neue Arbeit mit Menschen, ist dies eine unglaubliche Hilfe zu erfahren, wie positiv es angenommen wird klar zu sein, und dies auch zu kommunizieren. Die Menschen denen ich begegne sehnen sich nach Klarheit und Offenheit. Nach über 100 Tagen in Ihrem Hause und des Nicht-Gehen-Wollens, kann ich nun sagen, dass ich sehr dankbar bin, dass sie mich mit Nachdruck nach hause geschickt haben. Auch davor hatte ich Angst. Angst vor der Konfrontation mit all den Menschen, die diese 100 Tage normal verbracht haben zu begegnen und zu wissen, dass ich anders bin. Ich bin wie ich bin, und offener und toleranter mit mir als zuvor. Ein Perfektionist wie ich einer bin musste lernen, sich zu erlauben auch Fehler machen zu dürfen. Das macht Spaß und ist viel menschlicher und lässt den Menschen viel mehr Raum mit mir entspannter umgehen zu können. Dankeschön. Ich wünsche Ihnen ein erfolgreicher und bewegendes Jahr(zehnt) in Stille Alles Liebe für Sie alle -Bernd

— Bernd

Jürgen K. schrieb:

Sonntag, 02 Januar 2011, um 18:48

Ich durfte insgesamt 8 Wochen fürsorgliche und intensive Behandlung in der Gezeiten Klinik in Anspruch nehmen. Für mich war es eine herausragende Zeit, die mich buchstäblich hat gesunden lassen. Diese Erfahrung verdanke ich den hervorragenden Therapeuten, Ärzten und Pflegekräften, den vielen guten Seelen in Küche, Service und Verwaltung. Das gesamte Konzept der Klinik ist zum Wohle des einzelnen Patienten ausgerichtet. Ich möchte mich bei allen im Gezeitenhaus beschäftigten Menschen ganz herzlich bedanken. Ebenso bin ich froh und glücklich darüber, dass ich auch ganz liebe Menschen unter meinen Mitpatienten kennenlernen durfte. Ich werde mich immer gerne an meinen Aufenthalt in der Klinik (26.10. - 21.12.2010)und an die Menschen dort erinnern. Die Gezeiten Haus Klinik ist eine Kostbarkeit! Für 2011 und die weitere Zukunft alles Liebe und Gute, insbesondere aber Gesundheit! Ein sehr dankbarer Patient Jürgen K. PS: Ein besonderer Dank geht an Frau Schmu. und Frau Dahl., die mir beide in ihrer unterschiedlichen Art und Weise den Spaß am Leben zurückgegeben haben. Vielen Dank dafür!

— Jürgen K.

Ex-Patient schrieb:

Montag, 11 Oktober 2010, um 09:31

Ich war 13 Wochen im GZH. 13 intensive, lehr-reiche Wochen. Für mich war es eine Frage des Sich-Einlassens, bis die Therapien ihre Wirkung zeigten. Doch als ich dann meine Widerstände verließ und mich einließ, verabschiedete sich meine Depression immer mehr. Es geht nichts, ohne selbst mit anzupacken. Ich zehre weiterhin von dem, was ich dort lernen durfte und habe zudem ganz wundervolle Menschen gefunden, mit denen ich weiterhin im Kontakt bin. Das gesamte Personal ist freundlich, extrem hilfsbereit und hat IMMER ein offenes Ohr. Ich bedanke mich hiermit ganz herzlich beim GZH für Alles, was mir bei Euch klar geworden ist und mich in meinem weiteren Leben begleiten wird: Danke!

— Ex-Patient

N.K. schrieb:

Donnerstag, 09 September 2010, um 18:05

Nach 11 1/2 Wochen habe ich vor kurzem das Gezeitenhaus verlassen und möchte mich auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für diese besondere Zeit bedanken - bei allen MitarbeiterInnen im Haus, dem Küchenteam mit dem hervorragenden Essen und den lieben Worten und Taten, mit denen Sie uns umsorgt haben, den Reinigungskräften und dem Gärtner, der immer wundervolle Blumen in den Räumen arrangiert hat, dem Pflegeteam für das immer offene Ohr (zu jeder Tages- und Nachtzeit!) und die einfühlsame Unterstützung mit Gesprächen oder Gesten oder auch die Anleitung beim Qi Gong, bei den ÄrztInnen für den im besten Sinne des Wortes ganzheitlichen Blick auf die Menschen, die Ihnen anvertraut sind und die menschliche Unterstützung, die über das (hervorragende!) rein Medizinische hinaus so gut tat, den TherapeutInnen für die klare, herausfordernde aber fürsorgliche und äußerst professionelle Wahrnehmung der Dinge unter der Oberfläche, die Auseinandersetzung und Unterstützung auf einem Weg, der für mich in meinem Leben für immer ein ganz entscheidender bleiben wird. Das Gezeitenhaus ist ein besonderer Ort mit besonderen Menschen - und das spiegelt sich auch in dem Zusammensein der PatientInnen, das von großer Achtsamkeit für sich selbst und die anderen, wechselseitiger Begleitung und Unterstützung und auch viel Freude in dem, was wir miteinander geteilt haben (und wenn es manchmal schweres Leid war) geprägt ist. Der Weg, die Entdeckungsreise zu mir selbst, die durch all die Therapien, Angebote und Begegnungen im Gezeitenhaus möglich wurde, hat mich wieder zu mir selbst kommen lassen und mein Leben grundlegend verändert. Die Zeit hier wird eine der wichtigsten Phasen in meinem Leben bleiben. Und so ist es auch wenn der Abschied nicht leicht war wirklich großartig zu merken, dass das, was ich in den "Gezeiten" entdecken durfte, auch im Alltag trägt - das Sich-Spüren, das Qi Gong, die Lebendigkeit... - mal mehr und mal weniger, so wie die Gezeiten kommen und gehen. Aber es ist da. Es bleibt Arbeit, es ist ein Weg, der weiter geht - und es ist gut. Herrn und Frau Nelting ein unendlich großes Dankeschön dafür, dass Sie das möglich gemacht haben und mit dem Gezeitenhaus immer weiter in Bewegung bleiben! Und an das ganze Team ein riesiges DANKE. Auf bald - herzliche Grüße N.K.

— N.K.

Wolfgang "aus dem Norden" schrieb:

Montag, 06 September 2010, um 16:01

Auch ich bedanke mich bei Ihnen allen für "mein" 1. Sommerfest.Es hat viele gute Erinnerungen bei mir wach gerufen und mich- mal wieder- angestoßen, das Erlernte versuchen mehr umzusetzen, denn da lag und liegt immer noch meine Schwierigkeit. Ich habe mich sehr gefreut doch so vertraute Menschen wieder zu sehen und zu erfahren, wie es denn so geht(meist gestellte Frage an diesem schönen Tag). Ich hoffe auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr....zu Besuch...;o)

— Wolfgang "aus dem Norden"

Eva B. schrieb:

Sonntag, 05 September 2010, um 22:23

Liebes Gezeitenhaus-Team, herzlichen Dank für ein schönes Sommerfest, eine exzellente Bewirtung und die viele Arbeit, die alle Beteiligten aufgewendet haben, um uns „Ehemaligen“ wieder die Gelegenheit zu geben, ein bisschen Gezeitenhaus-Luft zu schnuppern. Das Wiedersehen mit lieben Menschen, die einen wichtigen Teil meines Lebens begleitet haben, hat erneut sehr gut getan und ich freue mich darauf, im nächsten Jahr mehr über die Synthese von Tango argentino und Qi gong zu erfahren ;-) Herzliche Grüße und vielen Dank!

— Eva B.

Matthias Kühn schrieb:

Freitag, 26 Februar 2010, um 13:26

Am 3. Jahrestag meines Einzugs in die Gezeitenhaus Klinik möchte ich alle grüssen, die ich in dieser wertvollen Zeit kennen lernen durfte. Liebes Team vom Gezeitenhaus, macht weiter so, Ihr könnt viel bewegen. Matthias Kühn

— Matthias Kühn

Gabriela schrieb:

Mittwoch, 30 Dezember 2009, um 23:06

Seit fast zwei Monaten bin ich jetzt zu Hause nach einem Vierteljahr im Gezeitenhaus. Ich bin sehr im Frieden gegangen, obwohl meine persönliche Lebenssituation alles Andere als leicht ist, und ich habe mir den inneren Frieden und die Zuversicht bis heute erhalten können. Zeit, danke zu sagen, auch hier im Netz. Endlich wieder zu einer spirituellen Disziplin zu finden, von der mich die inneren Verletzungen lange abgehalten haben, war für mich der größte Erfolg und die heilsamste Erfahrung der Zeit im Gezeitenhaus. In achtsamer Halbdistanz meinen Schmerz anzusehen, ohne ihn festzuhalten, war und ist schwierig zu lernen, aber es ermöglicht mir, mit dem inneren Schmerz zu leben. Ich warte nicht mehr darauf, dass der innere Schmerz nachlässt, um endlich leben zu können, sondern lebe, so wie ich bin, mit Schmerz und Freude. Auch die körperlichen Beschwerden wollen beachtet sein, aber wenn ich aufmerksam mit mir bin, kann ich gut damit leben. Und ich habe im Gezeitenhaus neu das Tanzen und Singen entdeckt und darüber oft den körperlichen und seelischen Schmerz vergessen. Was hat mir in der Zeit im Gezeitenhaus am meisten gegeben? Es ist so vieles, was zusammenwirkt. Beeindruckend sind für mich die Persönlichkeiten der MitarbeiterInnen, von denen KEINER Dienst nach Vorschrift gemacht hat. Egal ob TherapeutInnen oder Reinigungspersonal, Küchenpersonal oder Hausmeister – in dieser Klinik tut Jede(r) engagiert und auf individuelle Weise seine Arbeit. Körperlich habe ich ganz besonders von der Tuina-Massage profitiert, ohne die mein Rücken kaum so schnell wieder beweglich geworden wäre. Besonders danke ich Herrn Norman Mink für die Gespräche in der Einzeltherapie. Mit großem Taktgefühl, Wärme, einer präzisen und einprägsamen Sprache und einem äußerst individuellen Humor (eine sehr wertvolle Ressource in der Therapie!) hat er mich durch meinen wechselvollen Therapieprozess mit allen inneren Dramen und heilsamen Erfahrungen begleitet. Ich bewahre das Vierteljahr als eine kostbare Zeit in meinem Herzen.

— Gabriela

Edeltraud schrieb:

Mittwoch, 16 Dezember 2009, um 14:03

Wolfgang, Du hast so recht, wie schnell vergißt man im Alltag... Seit einer Woche bin ich wieder zu Hause und vermisse meine "Schutzzone" sehr. Ich habe in 4 intensiven Wochen so viel Hilfe bekommen, so viel innere Kraft geschöpft, ich kann es manchmal kaum glauben.Das Ineinandergreifen verschiedener Therapieformen,den Menschen als Ganzes sehen - genial! Es ist auch schön, in so kurzer Zeit gute Freunde gefunden zu haben, die mir auch jetzt weiterhelfen, wenn der Alltag mich schon wieder einholt. Ich mache jeden Morgen Qi gong , nicht elegant wie eine Elfe, aber so gut es geht. Privat erwarten mich noch viele kräftezehrende Auseinandersetzungen, die ich hoffentlich meistern werde. Ich weiß, dass ich noch mehr Zeit benötigt hätte, aber das ist, wenn man selbständig ist, nicht immer zu realisieren.Ohne den Aufenthalt im Gezeitenhaus hätte ich aufgegeben. Ich wünsche allen eine schöne Vorweihnachtszeit und melde mich immer mal wieder.

— Edeltraud

Wolfgang (schon wieder) schrieb:

Donnerstag, 10 Dezember 2009, um 10:17

Hallo liebe Ehemalige....;o) Von wenigen höre oder lese ich etwas, wie es "draußen" ist und wie es ihnen geht....schade!Umso mehr freue ich mich, wenn ich im Gästebuch einiges erfahre und natürlich, wenn der Mailverkehr doch noch nicht ganz eingeschlafen ist. Hey Leute aufgewacht, ich denke wir alle profitieren von Erfahrungsberichten und freuen uns über "Lebenszeichen"...besonders von denen, die man eine gewisse Zeit erlebt hat.- Ich wünsche euch allen, natürlich auch dem Gezeitenhaus-Team, fröhliche Weihnachten und für 2010....ja was wünsche ich? Richtig! Beste Gesundheit in körperlicher und geistiger Form!Alles andere folgt dem...bestimmt ;o) Ach so: Mir geht es beruflich sehr gut. Ich kann mit dem Stress jetzt sehr gut umgehen und die Arbeit macht (wieder) viel Spaß. Privat sind noch viele Baustellen offen, die nicht so einfach fertigzustellen sind. Gerade hier merke ich, wie schwierig es ist, das Er-und Gelernte anzuwenden bzw. umzusetzen. Ich gebe aber die Hoffnung weiterhin nicht auf!

— Wolfgang (schon wieder)

Eva B. schrieb:

Mittwoch, 25 November 2009, um 17:08

Liebes Gezeitenhaus-Team, vor etwa einem halben Jahr saß ich schon einmal vor diesem Gästebuch, damals auf der verzweifelten Suche nach einem Ausweg aus der Abwärtsspirale auch Erschöpfung und Depression. Ich hatte eine erfolglose Odyssee in der Schulmedizin hinter mir und wusste nur eins: Es muss sich etwas ändern! Damals gaben die Eintragungen hier den Impuls für meine Anmeldung im Gezeitenhaus. Als ich dort ankam, hatte ich noch nie von Tuina gehört, aus der TCM kannte ich nur Akupunktur und mit dem Wort Qi gong verband ich die Vorstellung von eigenartigen Bewegungen alter Männer in Parks auf der anderen Seite der Erde. So hatte ich neben Tränen und Verzweiflung auch eine gehörige Portion Skepsis in meinem Gepäck. Und dann tauchte ich ein in diese Welt aus Zuwendung, Achtsamkeit und Ruhe, Ruhe, Ruhe. Bald konnte ich akzeptieren (später sogar sehr schätzen!) dass man auch mal vier Wochen ohne Fernseher auskommen kann, anfangs genau so unvorstellbar wie die Tatsache, dass aus den vier dann letztlich fast zehn Wochen geworden sind. Keinen Tag möchte ich missen! Ich brauchte diese Zeit, um Mosaiksteinchen zu sammeln, ihre Farben zu sehen, wo vorher alles grau war, sie zu einem Bild zusammen zu fügen und sie schließlich möglichst haltbar zu verfugen. Manches Steinchen musste ich mir hart erkämpfen, aber bei diesem Kampf hatte ich immer verlässliche Unterstützung. Jeder Mitarbeiter des Gezeitenhauses hat auf seine Weise Steinchen hinzugefügt, neben den großen miteinander verwobenen Mustern aus Einzel-, Hypno- und Gruppentherapien, Tuina, Cranio und Qi gong bekam ich einzelne Steinchen aus Momenten der Zuwendung und Freundlichkeit. Auf keines dieser Steinchen könnte das Gesamtbild verzichten und etliche besonders leuchtende Steine habe ich von meinen Mitpatienten bekommen (Ihr seid alle in meinem Herzen!). Jetzt bin ich seit sechs Wochen wieder zuhause und verwende viel Aufmerksamkeit für die Pflege meines Mosaiks. Manchmal bröckelt eine Fuge heraus und manchmal erscheinen mir die Farben nicht so leuchtend wie am Tag vorher. Manchmal! Aber ich bin fest entschlossen, mir das Bild zu erhalten. Dabei helfen mir meine monatlichen ambulanten Termine sehr, auch wenn der Weg nach Godesberg weit und anstrengend ist. Aber wenn ich das Haus betrete und einen tiefen Atemzug nehme, kann ich mich sofort wieder an alles erinnern und wenn ich das Haus verlasse, ist mein seelischer Tank wieder gefüllt mit Mut und Zuversicht. Ich wünsche Ihnen allen eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit mit vielen Momenten, in denen Sie Kraft tanken können für Ihre wichtige Arbeit und einen optimistischen, kraftvollen Start ins Jahr 2010. Danke für alles!!!

— Eva B.

Wolfgang schrieb:

Donnerstag, 19 November 2009, um 10:00

Liebes Team vom Gezeitenhaus, seit wenigen Tagen bin ich wieder zu Hause und die Eindrücke und Erfahrungen aus der Zeit im Gezeitenhaus wirken noch nach. Ich bin Euch Allen unendlich dankbar für Eure Arbeit und Eure Betreuung die mich gerettet hat. Ich hoffe sehr, dass ich diesen Weg auch fortsetzen kann und bin sehr zuversichtlich. Ich wünsche Euch Allen so viel Kraft und Freude damit Ihr diese Arbeit mit diesem Erfolg auch weiterführen könnt. Alles Gute und viele Grüße aus München

— Wolfgang

Wolfgang (einer von vielen!?) schrieb:

Montag, 09 November 2009, um 11:40

Seit drei Wochen bin ich wieder "draußen" und kann grundsätzlich sagen: es geht mir immer(noch) gut. Ich habe in meinem Aufenthalt im Gezeiten Haus wohl meine intensivste Zeit meines Lebens(!) erlebt. Dafür danke ich allen Menschen, die dazu beigetragen haben!Ich werde diese bewusst erlebte Zeit mein Leben lang nicht vergessen. Inzwischen habe erfahren, dass der Weg nicht einfacher geworden ist, weil ich in manchen Situationen neue Wege gegangen bin. Wege, die mich neugierig gemacht haben und die ich mich vor dem Aufenthalt nicht getraut hätte, zu gehen. Ich wünsche allen MitarbeiterInnen alles alles Gute, beste Gesundheit und weiterhin Ihre Bereitschaft Ihren Patienten zu helfen...diese haben es verdient!

— Wolfgang (einer von vielen!?)

Margot Imhäuser schrieb:

Sonntag, 08 November 2009, um 17:00

Liebe Freunde des Gezeitenhauses! Ich bin noch ganz erfüllt von dem wunderbaren Fest, das wir gestern zusammen verleben konnten, dem 5. Gezeitenhausgeburtstag. Viele von Ihnen sind von weither gekommen, um in diesem Haus, in dem Sie vor unterschiedlicher langer Zeit einen unterschiedlichen langen, aber wohl oft sehr wesentlichen Teil Ihres Lebens mit uns zusammen gegangen sind, noch einmal miteinander und mit uns „Dauerinsassen ;-)“ zusammenzutreffen. Jeder von Ihnen, der in seiner Not bei uns Hilfe gesucht hat, der uns sein Vertrauen geschenkt hat, dem wir helfen konnten die Not zu wenden, hat auch uns auf die eine oder andere Weise reicher zurückgelassen. Ihnen nach einer Weile wieder zu begegnen, Sie in neuem Lebensmut zu erleben, das war auch für uns, die im Gezeitenhaus arbeiten, ein Tag großer Freude. Danke für Ihre Treue und danke, dass Sie uns weiter an dem Weg, den Sie gehen, teilhaben lassen! Es ist für uns sehr wichtig, dass wir Sie nicht nur „geheilt entlassen“ können, sondern auch zu wissen, wie es Ihnen nach einem Jahr, nach drei Jahren, nach fünf Jahren geht. In viele frohe Augen habe ich geblickt, viel Lebendigkeit erlebt, von neuen Wegen sprechen hören. Und einige haben auch gesagt, dass es ihnen heute nicht gut geht. Diese konnte der gestrige gemeinsame Tag hoffentlich daran erinnern, dass die Gezeiten des Lebens uns immer wieder auch durch Zeiten der Ebbe führen werden und dass unsere Zuversicht, nach jeder Ebbe eine neue Flut zu erleben, immer fester wird. Und dass wir immer für Sie da sein werden, wenn Sie nochmals unsere Unterstützung brauchen. An diesem „Erntedankfest“ möchte ich aber auch den Begründern und Leitern der Klinik, der Familie Nelting danken, die den Rahmen dafür geschaffen hat und weiter schafft, dass ich meinen Beruf so ausüben kann, wie ich es mir zu Beginn meines Medizinstudiums erhofft habe, mit Zeit für jeden einzelnen, mit dem Spielraum, die Begegnung mit den Patienten individuell zu gestalten und mit der Einladung, außer der Kenntnis von Syndromen und Symptomen, von Arzneien und Verbänden, vieles mehr einzubringen; und die außerdem mit Qigong, wunderbarem Essen und einer familiären warmherzigen und verständnisvollen Atmosphäre dazu beiträgt, dass ich selbst gesund bleibe. Liebe Teamkollegen, aus welcher Berufsgruppe auch immer, wie viele Anregungen verdanke ich euch, wie viel Spaß und wie viel Ermutigung! Danke! Alles in allem: Liebe Gezeitenhausklinik, bitte so bleiben!!!! Margot Imhäuser

— Margot Imhäuser

Susanne schrieb:

Mittwoch, 28 Oktober 2009, um 19:14

Hm, ich schreibe normalerweise nie! in Gästebücher. Doch ich habe beim Abschied DANKE gesagt, live, persönlich, viele viel Male - und den Wunsch vernommen, ein danke ist auch ein Eintrag hier! AlSO frisch voran - ich begehe einen dankbaren Gewohnheitsbruch ;-)) so gut ich es heute kann. Meine Lebensreise spülte mich an die Gestade des Gezeitenhauses - Ihr/ Dein Lebensweg führt Sie/ Dich vorbei. . . oder es ist noch mal anders. Gerade das es sein darf wie es ist - ohne Urteil ohne Be-Wertung, aber wertvoll, einfach aus dem Grunde weil es nun mal "Deines" ist - das hat mir geholfen mich anzunehmen. Und das ist der erste Schritt. WAHR-NEHMEN WAS IST. Retrospektiv betrachtet mach alles Sinn und ist WIRKsam - ich hab den Effekt "erlebt" den ich durch regelmäßiges Qi-Gong üben erreicht habe. ( jedenfalls führe ich es darauf zurück, denn das war der große Unterscheid zu früheren Therapien). Qi Gong bereitet physiologisch die Möglichkeit zur neuronalen Neuverknüpfung vor, erhöht die neuronale Plastizität; das zeigen Studien! Und ich habe selbst erlebt, was es für mich konkret bedeutet mehr „Plastizität“ zu haben, mehr Freiheitsgrade, was es bedeutet meine Haltung, meine Einstellung wahr- zu – nehmen und langsam auch verändern zu können. Und so könnte ich sagen - die TCM mit Tuina, Qigong, Akkupunktur sorgt für die nötige Plastizität der Strukturen, die ich dann selbst entsprechend meinem Erkenntnissstand (Körperwissen, Herzgefühl und Denken) neu justieren kann. Dem folgend was ich von Moment zu Moment als für mich stimmig erkenne. Und die Vielfalt der "An-Reize" die durch die verschiedenen Therapien gesetzt werden, ergeben für mich retrospektiv erst Sinn . . . on the way war es manchmal Chaos pur! ;-)). Absolut einzigartig – die TEAMSITZUNGEN – wo alle Therapeuten sich patientenspezifisch die individuelle Situation betrachten und gemeinsam! eine Ideee von dem entwickeln was bei diesem Menschen jetzt WIRKEN kann. Patientenbezogenen Therapie vom allerfeinsten. Und jede Woche in der Visite wird ein kurzes update erhoben, weiter am individuellen "Therapiekonzept" gearbeitet. So habe ich vieles in der Tuina gefühlt, im Einzel besprochen, in der Körpergruppe gemerkt oder probiert, irgendwann gemalt . . . und jetzt schreibe ich zum ersten mal seit 12 Wochen darüber. Bei mir war einfach wichtig dass ich Zeit bekomme und Raum und Wärme und getragen sein -auch und gerade wenn ich mich nicht verstehe. Zudem Ruhe und viel Klarheit. Spannend - das MITEINANDER unter den Patienten, auch das WIRKT. Und die "Mischung", das "Kommen und Gehen" ist genauso wenig beeinflussbar wie sonst auch. Die bewusste Auseinander - und Zusammensetzung im Miteinander jedoch, die ist ein therapierelevanter Prozess. Danke an alle Mitwirkenden. Ja, ich wollte eigen-ver-antwortlich nach meinen Weg forschen, und bekam hier eine nie erlebte Unterstützung – 24 Stunden am Tag. Wunder- bar möchte ich sagen, und doch ist es kein Wunder. Es ist die Mischung aus vielfältiger fachliche Kompetenz , den verschiedenen schillernden Persönlichkeiten im TherapeutenTeam, im Pflegeteam, im Rezeptions- Haus – Küche – Garten –und Zimmerservice, und die geführte Führung. Ich habe sehr von dem persönlichen Streben der einzelnen Teammitglieder nach eigener innerer Wahrheit profitiert – das macht sie so authentisch, so menschlich, so kompetent im Umgang – und damit öffneten Sie für mich Türen. Ich bin nicht instanterleuchtet oder spontangeheilt nur noch happy – nein. Ich habe Fähigkeiten erworben anders wahr- zu –nehmen, habe Tools bekommen, und ich lebe hier jetzt bewusster und mit mehr Freiheitsgraden. Ich freue mich das umzusetzen was ich jetzt leben kann. Das Gezeitenhaus, es ist EINE CHANCE – und mehr als das ideale Umfeld kann ein Mensch einem anderen Menschen nicht geben. Heilen kann nur ich mich. Und eine geschützte Welt ist keine heile Welt. - Danke von Herzen . . . und jetzt - Schiff ahoi ;-))

— Susanne

Katrin schrieb:

Freitag, 03 Juli 2009, um 18:17

Nach fast achtjähriger Krankheitsgeschichte kam ich Mitte Dezember 2008 mit einer chronifizierten posttraumatischen Belastungsstörung ins Gezeitenhaus. Entstanden war diese Störung durch ein schweres Trauma, das eine regelrechte Ereigniskette massiver Traumata nach sich zog. Durch die Erlebnisse hatte ich jeglichen Boden unter den Füßen verloren und hatte keinerlei Lebensqualität mehr. Egal was ich tat, ich wurde permanent mit fragmenthaften Erinnerungen an die Geschehnisse überschwemmt und es hat Jahre gedauert, bis sich die „Puzzelsteine“ zu einem Bild zusammenfügten und ich die traumatischen Geschehnisse zusammenhängend erinnern konnte. Das war natürlich ein immenser Fortschritt, führte aber gleichzeitig zu einer völligen emotionalen Überforderung. Aufgrund leidvoller Erfahrung hätten mich aber keine zehn Pferde in eine Psychiatrie gebracht. Ich befand mich in einer regelrechten Sackgasse. Das Gezeiten Haus war für mich der Ausweg aus einer völlig verfahrenen Situation. Zum Abschied schrieb ich Frau Nelting folgende Zeilen: „Die Zeit hier im Gezeitenhaus war für mich ein Geschenk; heilsam, bewegend, erholsam, aufbauend und aufrichtend. Ich kam hierher mit „schockgefrorener“ Seele, versteinerter Miene, gebückter Haltung und unendlichem Schmerz…. Jetzt habe ich wieder strahlende Augen, einen aufrechten Gang, Klarheit im Blick und Zuversicht. ….“ Seit 11 Wochen bin ich nun wieder zu Hause und freue mich jeden Tag an meinem zurückgewonnenen positiven Lebensgefühl. Natürlich kommen auch jetzt noch öfter mal Erinnerungen an die traumatischen Geschehnisse hoch und ich muss auch noch einiges verarbeiten. Aber dank meiner Behandlung im Gezeiten Haus, habe ich jetzt mein Trauma im Griff, vorher hatte das Trauma mich im Griff. Herzlichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Klinik.

— Katrin

Claudia K. schrieb:

Mittwoch, 24 Juni 2009, um 10:57

Mir ist der Wert der Zeit, die ich bei Ihnen verbracht habe mit jedem Tag bewusst. Ihr Konzept und das Engagement jedes einzelnen Mitarbeiters, die gute Vernetzung unter den einzelnen Therapeuten macht Ihre Klinik zu dem was es ist. Ich habe die Möglichkeit gehabt in der ruhigen und geborgenen Atmosphäre in Ihrem Haus mich intensiv mit mir auseinander zu setzen und zu erholen, so dass ich seit Jahren relativ ruhig, zufrieden und weitesgehend beschwerdefrei bin. Ein ganz besonderer Dank geht an Frau Elke Nelting und Herrn Junker : ich mache 6 Mal die Woche Qi Gong und weiß die beruhigende und kräftigende Wirkung sehr zu schätzen. Herrn Junker danke ich zu dem für seinen großartigen Einsatz, auf jeden seiner Patienten einzeln einzugehen, zu motivieren und mit viel Erfahrung auch ein sehr guter Gesprächspartner zu sein. Herrn Mink danke ich für die sehr intensive Auseinandersetzung. Und kehre gerne immer wieder zu meinem Atem zurück :-). Das Buch über die Selbsthypnose bereichert meine Möglichkeiten, auf die in der Therapie gelegten Bausteine aufbauen und mich weiterentwickeln zu können. Ich bin gut darin geworden meine eigene Beobachterin zu sein und mehr und mehr in einem gelassenen Ton mit mir zu sprechen. Frau Poppek danke ich für die Farben und die Augen und den Wollkreis. Farben begreife ich und arbeite täglich damit . Die Tanztherapiestunden sind unvergessen und motivieren mich mit dem Tanzen weiter zu machen. Ihrem Küchenteam danke ich für das exzellente Essen - es steht in so einem starken Kontrast, was jetzt bei mir Mittags und Abends auf dem Tisch steht ;-) Auch wenn ich nicht jeden einzeln aufführe - geht mein Dank für die Zeit an alle. Fertig ist man nie, aber meine Ausgangssituation und meine Gesundheit ist eine deutlich bessere und der Umgang mit mir ein deutlich gelassenerer. Ich kann klar sagen - es hat mir viel gebracht und hab täglich in den Situationen im Kopf die Möglichkeit mit Gewohnheiten zu brechen und anders als bisher zu reagieren. Vielen Dank für Ihr Engagement ! Sonnige Grüße aus dem zum Glück nun endlich sommerlichen Hamburg :-)

— Claudia K.

S.C. schrieb:

Mittwoch, 25 März 2009, um 20:26

Burn Out - man erkennt sich und seine Reaktionen auf die Umwelt nicht wieder und ist neben all dem psychischen und physischem Chaos vor allem eines: dünnhäutig und verletzbar. Alleine in so ein Haus zu gehen war für mich ein Riesenschritt. Umso wichtiger war der sehr hilfsbereite und menschliche Erstkontakt am Telefon und darauf folgend die freundliche Aufnahme die ich im Gezeitenhaus erfahren habe. Die Formalitäten bezüglich der Kostenübernahme durch die Krankenkasse hat das Gezeitenhaus erfolgreich und mit großem Engagement für mich durchgeführt. Es war eine gute Entscheidung in eine Klinik zu gehen, denn mein Tag bekam nun eine hilfreiche und sinnvolle Struktur mit vielen kleinen und großen Hilfestellungen. Der zweite ebenso wichtige Faktor war das Erlebnis, dass ich mit anderen Betroffenen zusammen war, die das gleiche wie ich durchmachten. Weder Familie noch sehr gute Freunde können diese Qualität und den Mehrwert der Gespräche und des Austausch leisten, weil sie diese Grenzerfahrungen nicht kennen. Das Gezeitenhaus mit seinem ganzheitlichen Ansatz ist ein empfehlenswerter Ort. Hier kommt man – ohne mit Medikamente zugedröhnt zu werden – zur Ruhe, erhält die Unterstützung die man benötigt und kann einiges an Hilfen und Methoden für den Alltag mit nach Hause nehmen, denn die Zeit die danach kommt, ist ja auch erst einmal zu meistern. Einen großen Beitrag für meine Stabilität in der ersten Zeit Draußen hat z.B. das Qi Gong geleistet. Die durchmachten Erfahrungen verändern die Sichtweise und das eigene Verhalten. Der Satz „Reich an Erfahrungen“ bekommt ein weiteres Gewicht,- im positivsten Sinne. Die Zeit bringt die alte Kraft und Stabilität zurück. Auf diesem Wege möchte ich meinen herzlichen Dank an alle Mitarbeiter im Gezeitenhaus aussprechen! Für alles Engagement, die Hilfsbereitschaft und die Freundlichkeit!!! Alle Menschen aus der Zeit Winter 2006 / 2007, die ab und zu einen Blick in das Gästebuch werfen grüße ich auf diesem Weg. Hier sind mir noch ganz viele Namen und Gesichter in guter Erinnerung; Rainer, Frau Heinen, Frau He, Marion, Dorit, Lothar, Bianca, Mirella, Heidi, Christiane und alle Anderen: Die besten Wünsche für Euch und besondes auch für diejenigen, die ich nicht kenne und die die Einträge im Gästebuch in der Hoffnung auf Hilfe lesen. Das Gezeitenhaus ist sicherlich ein guter Ort für diese Hilfe! Sabine

— S.C.

Oliver W. schrieb:

Dienstag, 20 Januar 2009, um 17:06

****FORUM - GEZEITENHAUS**** Liebe Ex-Patienten und Freunde des Gezeiten-Haus Bonn-Bad Godesberg, Leider ist es oft so, dass man sich nach dem Klinikaufenthalt doch wieder aus den Augen verliert -- hier soll das neue Forum Abhilfe schaffen. Jeder der Interesse daran hat die im Gezeitenhaus gewonnen Freunde nicht wieder aus den Augen zu verlieren, bzw. einen über den Klinikaufenthalt hinaus andauernden Erfahrungsaustausch weiterzuführen, ist hiermit herzlich eingeladen sich unserem Forum anzuschliessen. Die Gruppe Gezeitenhaus ist eine "geschlossene Gruppe" !! Neue Mitglieder können nur von mir eingeladen werden; Natürlich könnt Ihr auch gerne Vorschläge zu neuen Mitglieder machen, wenn Ihr z.b. Kontakt zu Ex-Patienten oder zu neuen Patienten habt die ebenfalls gerne mitmachen wollen. Alle Fragen rund um dieses Thema schickt bitte an: forum-gezeitenhaus@gmx.de Ich werde mich dann mit Euch in Verbindung setzen, bzw. Eure Fragen beantworten. Lieben Gruss -- Oliver

— Oliver W.

Oliver W. schrieb:

Mittwoch, 14 Januar 2009, um 21:09

.....nach 12 Wochen Aufenthalt im Gezeitenhaus gehe ich heute frohen Mutes und vollster Zuversicht, achtsam und extrem entschleunigt in den "Alltag". An dieser Stelle möchte ich mich bei dem ganzen Gezeitenhaus-Team recht herzlich für diesen aussergewöhnlichen Aufenthalt bedanken. Für mich war das Gezeitenhaus wirklich die Rettung in letzter Minute -- und es hat sich bezahlt gemacht. Wichtig war vor allem die Zeit für das "Ankommen" in der Klinik zu akzeptieren und mich nicht selbst mit zeitlichen Vorgaben wie z.B.: "6 Wochen Aufenthalt muessen reichen !" unter Druck zu setzen. Ich habe im Gezeitenhaus neue Freunde für`s Leben gefunden ! Ich nehme vor allem 3 Tool`s mit auf meinen weiteren Lebensweg, die mir vorher komplett aus den Händen geglitten sind: ACHTSAMKEIT - ENTSCHLEUNIGUNG - GELASSENHEIT Oliver W.

— Oliver W.

Lothar schrieb:

Dienstag, 23 Dezember 2008, um 20:52

Hallo, auf diesem Wege wünsche ich all meinen ehemaligen Mitpatientinnen/ Mitpatienten und allen Mitarbeitern des Hauses,die mit mir das Weihnachtsfest 2006 und den Start ins neue Jahr 2007 gefeiert haben, ein besinnliches Weihnachtsfest und ein GUTES NEUES Jahr. Mit freundlichen Grüßen an Alle Lothar

— Lothar

Susanne P. schrieb:

Freitag, 28 November 2008, um 12:14

Diagnose Burnout - meine Kasse hatte zunächst 2 Wochen genehmigt, das war o.k. und ich fuhr mit diesem "Zeitfenster" nach Bad Godesberg. Hätte man mir vorab gesagt, ich muß 6 Wochen in der Klinik bleiben - ich hätte einen großen Bogen darum gemacht! Schnell sollte ich jedoch fühlen, wie hier die Zeit vergeht - in dieser Oase der Ruhe und Geborgenheit, mit einem fast mystischen Wald in unmittelbarer Nähe. Auch dieser Wald hat sein Bestes gegeben, meine Gedanken, Gefühle und Stimmungsschwankungen aufzunehmen und in positive Energie umzuwandeln. Aber nun zurück zum Gezeitenhaus: Für alles offen und interessiert an der ganzheitlichen Therapie habe ich sehr schnell und freiwillig meine Taktung so verlangsamt, daß ich bereit war, auch in die Tiefen meines Inneren vorzudringen! (Eine sehr anstrengende Arbeit) Nur so habe ich gelernt, Dinge zu verändern, intensiver zu leben und mich selbst ganz anders wahrzunehmen. Soviel Lachen und Weinen, Schweigen und Sprechen, Fühlen und Denken - lehrreiche Erfahrungen, die mich mein weiteres Leben immer begleiten werden. So möchte ich mich von ganzem Herzen bei allen Mitarbeitern bedanken, die im Gezeitenhaus eine täglich herausfordernde Arbeit leisten (mit Kopf, Herz, Hand und Seele). Insbesondere Frau Said, Frau Körtner und Herr Herting, die bei mir immer die richtigen "Knöpfe" gefunden haben. Nicht zu vergessen die "stillen Diener" des Hauses (Reinigungskräfte, Gärtner, Hausmeister usw.) und die Küche mit Ihren leckeren Mahlzeiten, vor allem auch Herr Gotcha für seine sehr herzliche Art. Zu erwähnen sind allerdings auch meine Mitpatienten und Gruppe 1, durch deren regen Gedankenaustausch, ihre Herzlichkeit und das absolute Vertrauen ich mich so sehr wohlgefühlt habe, daß es mir schwer gefallen ist, diese Insel zu verlassen. Aber das richtige Leben findet woanders statt - und da würde ich mich jetzt beinahe wieder "hineinstürzen", hätte ich nicht etwas ganz Wichtiges gelernt: Schritt für Schritt bedächtig zu gehen, um dabei alles nochmal zu betrachten und manches zu verändern. Alles braucht seine Zeit - und das ist gut so. Vielen Dank für diese Erkenntis - das Gezeitenhaus bewirkt Wunder.

— Susanne P.

Grit H. schrieb:

Sonntag, 16 November 2008, um 23:22

16. November 2007 - mein letzter von insg. 75 Tagen vor genau einem Jahr in der Gezeitenhaus-Klinik. 11 Wochen, die mich prägten, in denen ich sehr viel über mich und mein Leben lernte.. in denen ich endlich zu mir kam. 11 Wochen, die nicht die Welt, wohl aber mich änderten. Und meine Einstellung zu so vielen Dingen.. Die wichtigsten 11 Wochen in meinem Leben! Nochmals Dank an alle, die mit Geduld, Einfühlungsvermögen, Ruhe, Gelassenheit und vor allem Wärme mithalfen, dass ich aus dem durch die Welt donnernden Schnellzug eine friedlich durch die Lande zuckelnde Bahn werden konnte! :-) Ohne Sie/Euch alle hätte ich wahrscheinlich weder die Kraft noch den Mut gehabt, das, was ich angefangen hatte, auch bis zum Ende durchzuziehen. Ich genieße mein neues Leben in vollen Zügen! Herzlichst - "Null-Null-Blond" ;-)

— Grit H.

Marita K. schrieb:

Dienstag, 11 November 2008, um 11:07

Liebes Gezeiten Haus-Team, im März 2005 kam ich zu Ihnen - nach Hinhaltetaktik meiner Krankenversicherung letztlich nur durch Ihre Unterstützung und die meiner Behandler (vor allem Frau Dr. A.!) Geplant waren drei Wochen gegen den Tinnitus. Dass der nur die Spitze des Eisbergs war, war mir da noch nicht bewusst. So wurden es insgesamt elf Wochen, in denen es "Doc" Robbert gelang, die Tür zu meinem selbstgebauten Hochsicherheitstrakt zu öffnen und zusammen mit den anderen wundervollen Menschen bei Ihnen sie auch offen zu halten. So konnten schließlich Wege gegen die Migräne, die Rückenschmerzen und den Tinnitus gelernt und Kraft dafür gesammelt werden. Jeder Mosaik-Stein ist wichtig, daher möchte ich gar nicht erst anfangen, alle aufzuzählen, die das entscheidende Ganze bewirkten. Nur einer: Reiner, die Seele des Hauses und eines der größten Herzen, die ich je kennen lernen durfte! Ich habe mich sehr gefreut, viele beim Klinikgeburtstag wieder zu sehen und werde Sie nie vergessen, denn Sie haben mir mein Leben wieder zurückgegeben. Der Weg ist immer mal wieder auch steinig - aber schließlich wächst man an seinen Aufgaben und es ist viel besser, sich auf das Licht am Ende des Tunnels hin zu bewegen als im Dunkel erstarrt auf seinem toten Gleis zu verharren. Ich wünsche noch möglichst vielen Menschen den Segen Ihrer Hilfe, damit auch sie wieder Licht ins Dunkel und Kraft zum Weitergehen bekommen!

— Marita K.

Klaus schrieb:

Montag, 06 Oktober 2008, um 14:08

Vor einem knappen Jahr war ich für 7-8 Wochen in der Klinik. Es war eine gute Entscheidung, die ich nie bereut habe, damals nicht, heute nicht. Mein Leben ist leichter geworden, glücklicher, freier. Klar sind da auch wieder mal Zweifel. Aber die Richtung stimmt. Ich habe Entscheidungen getroffen, spät, aber nicht zu spät. Alles im Leben hat seine Zeit und braucht seine Zeit, steht schon im Alten Testament. Ich danke allen, die mir begegnet sind und die mich zu dem gemacht haben, was ich heute bin. Es lebe das Leben! Es gibt immer einen Weg aus der Krise!

— Klaus

Anonym schrieb:

Freitag, 26 September 2008, um 19:37

Eines moechte ich noch hinzufuegen, zu meinem Eintrag weiter unten: Frau Magis, sie sind die Beste! Ich danke Ihnen fuer Ihre Begleitung, von meiner Ankunft im Gezeitenhaus bis heute, wenn ich sie brauchen sollte! Liebe Gruesse Heute noch einmal an das ganze Team: Ihr habt mein Leben so positiv beeinflusst, wenn ich heute am Strand sitze und das Meer beobachte, dann ist es die Stille, die ich bei euch erfahren habe, die Erfuellung, die ich bei euch gefunden habe und die Hoffnung und das Glueck, das ich im Gezeitenhaus wieder in mir selbst entdeckt habe!!! Danke!

— Anonym

b.k. schrieb:

Samstag, 13 September 2008, um 17:36

Einfach mal so: Ich war vor 2 1/2 Jahren im Gezeiten Haus und bis heute ist es wahrhaftig, erlebbar und lebendig. Nachhaltig und anhaltend. Kein Gespräch vergessen, keine Wirkung verloren. Bis heute ganz intensiv in meinen Gedanken und in meinem Herzen. Es ist schlicht unmöglich, diese Zeit zu vergessen oder im Alltag zu begraben. Gott sei Dank. Ich habe viele Dinge nachhaltig verändert, für mich verändert, kann los- und zulassen, bin mit ganzem Herzen in meinem Job wieder da, nur anders als vorher. Danke.

— b.k.

Bernd E. schrieb:

Mittwoch, 10 September 2008, um 12:07

Im September 2007 machte ich mich auf einen Weg, der mir in vielerlei Hinsicht ungewiss und doch voller Hoffnung erschien. Zu dieser Zeit war ich in ein schwarzes Loch gefallen, dass für mich scheinbar keinen Ausgang mehr bot. Sowohl körperlich als auch mental fühlte ich mich ausgebrannt, meine Akkus waren leer und mein Körper schrie vor Schmerz. In meinem Gepäck befanden sich darüber hinaus Diagnosen, die mir jeglichen Halt zur Normalität genommen hatten: Innenohrinfarkt und Burn Out. Vor allem – mit jedem Meter, den ich mich von meiner Familie in Richtung Bad Godesberg entfernte, ließ meinen Schmerz noch größer werden. Bad Godesberg – das Gezeiten Haus – war mein Ziel. Ein Ort, eine Klinik, in der ich all meine Hoffnung legte. Nach fast 10 Stunden im Auto traf ich am 12. September 2007 erschöpft und total ausgebrannt in der Klinik ein. In den ersten Tagen glaubte ich in wenigen Wochen die Klinik wieder verlassen zu können. Doch ich wurde schnell eines Besseren belehrt. Ich war mit einem riesigen Sack menschlicher Tragödien angereist, wo bereits für den Einzelnen eines dieser Tragödien ausreicht, um ihn aus der Bahn zu katapultiren. Mir wurde recht schnell klar gemacht, dass deren Aufarbeitung nicht in wenigen Tagen abgeschlossen sei. So wurde das Gezeiten-Haus für 9 Wochen mein Zuhause. Ein Zuhause, wo ich eine „Ersatzfamilie“ um mich hatte, die mir den Trennungsschmerz von meiner Familie linderte, die mich zum Lachen brachten und mir halfen, mein bisheriges Leben, die erlebten Schicksale, die Folgen meines Dienstunfalls und eine zwischenzeitlich vollzogene vorzeitige Pensionierung in mein Leben richtig einzuordnen. Die mir zur Seite standen und meine Tränen trockneten. Ich durfte Menschen kennenlernen, die mit dem gleichen Schicksal haderten, die mir vorlebten, wie man für sich den Weg ins Leben wieder findet. Ich möchte hier keine Namen auflisten, sonst vergesse ich letztlich noch jemanden. Aber ich möchte es nicht verabsäumen alle Wegbegleiter(innen) der Gruppe –EINS- an dieser Stelle zu danken. Jede(r) Einzelne hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen eingenommen. Auch dem gesamten Personal der Gezeiten – Haus Klink möchte ich auf diesem Wege noch einmal von ganzen Herzen danken. Jeder Einzelne von Euch hat bei mir den Eindruck hinterlassen, dass Ihr nicht nur einen Beruf ausübt, sondern ihn in einer Art und Weise lebt, dass man sich aufgehoben, verstanden und jederzeit umsorgt fühlt. Ihr legt Maßstäbe an den Tag, die weit über das zu Erwartende hinausgeht. Wenn man Eure Arbeit mit einem Hotel vergleichen würde, dann gäbe es für mich * * * * * *! Es gibt da noch einen Menschen, dem ich im besonderen Maße danken möchte – Lilli Heinen. In ihr habe ich nicht nur eine wunderbare Ärztin kennen gelernt, sondern einen gefühlsstarken, warmherzigen und zweifellos aufopferungsvollen Menschen. Ich habe erfahren dürfen, was es heißt Gefühle zulassen zu dürfen, sich fallen lassen zu können und von ihr aufgefangen zu werden. Es gibt Schätze auf dieser Erde, die man erst dann zu würdigen weiß, wenn man eigentlich nicht mehr daran glaubt. Nun - nachdem ein Jahr vergangen ist und ich ein gutes Fundament aus der Klinik mitgenommen habe, ist mein Haus „Leben“ mit einem neuen Mauerwerk, einem Dach, einer passablen Außenansicht und sicheren Fenstern und Türen versehen und ich habe begonnen es einzurichten. Mancher Raum wird sich sicherlich noch mit Lebensfreude füllen, wenn auch die letzten juristischen Hürden beseitigt sind. Heute genieße ich die Tage meiner neugewonnenen „Freiheit“ und in besonderen Momenten wie diesen, wo ich hier nun meine Zeilen schreibe, erinnere ich mich an die hilfreichen und besinnlichen Momente im Gezeiten-Haus. In den Gezeiten von Ebbe und Flut, von Frühling – Sommer – Herbst - Winter, habe ich ein Gezeiten-Haus gefunden, das mir geholfen einen NEUEN Weg in meinem Leben zu gehen. Danke Familie Nelting, dass Sie einen Ort geschaffen haben, wo man die Kraft und die Hoffnung, die einem scheinbar auf dem eigenen Lebensweg verloren gegangen schienen, wieder geben.

— Bernd E.

Anonym schrieb:

Dienstag, 09 September 2008, um 23:29

Vor einem Jahr habe ich die wohl schwerste Entscheidung in meinem Leben treffen muessen. Ich habe mich von meinem Leben, wie ich es bis zu diesem Zeitpunkt gelebt habe, verabschiedet. Mich von dem, was mich belastet hat, mich gehemmt hat, aber was mein Leben war, meine Gewohnheit, was meine Zukunft sein sollte, getrennt. In meinem speziellen Fall war dies insbesondere die Trennung von einem Menschen, an dem mein Herz unheimlich hing. Der mir nicht gut tat, aber dennoch mein Alles war. Dieser Schritt war unheimlich schmerzlich, und ich brauchte so viel Staerke, um nicht schwach zu werden. So viel Kraft und Klarheit, Zeit und Unterstuetzung, war noetig. Und das Wichtigste: Ich musste erst einmal wieder zu mir selber finden, meine eigene Mitte. Den Boden wieder spueren. Denn die Staerke musste meine Staerke, die Kraft meine Kraft, und die Klarheit, die Klarheit ueber mich selbst sein. Die Unterstuetzung hierfuer habe ich im Gezeitenhaus gefunden. Ich glaube es waren um die acht Wochen. (Und die Zeit verging wie im Fluge,...!!!) Die "egoistischsten" Wochen meines Lebens. Denn in dieser Zeit ging es um mich: Wie es mir geht, was ich moechte, was mir gut tut. Eine ganz neue Erfahrung! Ich habe all die Schritte umgesetzt, bin bis heute schon einen langen Weg gelaufen, und stehe heute: Wieder voll im Leben! Ich bin wieder da! Stark und klar, selbstbewusst, aber doch ein ganz neuer Mensch. Denn eines ist anders: Ich hoere auf mich, ich hoere hin, und reagiere. Damit ich nicht noch einmal so weit von meinem Lebensweg abkomme :). Ich sitze in Amerika an einem Schreibtisch, und kann sagen, dass auch beruflich wieder voller Einsatz da ist. Ich geniesse mein Leben in vollen Zuegen und bin so dankbar fuer die vielen kleinen Weisheiten, die ich im Gezeitenhaus in jeder Ecke finden konnte. Jede Therapie, jedes Gespraech, jede Auseinadersetzung (die kamen auch mal vor, und sie waren lehrreich!!!), jeder Spaziergang, in dem wunderschoenen Wald, und jede Mahlzeit (oh, wie sehr ich diese Einheiten von Morgens-Mittags-Abends-Verwoehntwerden vermisse, mein liebtster Koch auf Erden, es war wunderbar und unvergesslich lecker!) konnte mir so vieles geben, was mir auch heute noch hilft, in ganz anderen Situationen! Wer immer dies hier liest: Veraenderungen brauchen Zeit, du musst sie dir nehmen. Sie brauchen den Willen zur Veraenderung, und wenn du ihn auch nur ein bisschen in dir spuerst: Dann kann ich dir so sehr dazu raten, in dem Gezeitenhaus auf die Suche zu gehen! Und an das ganze Team von dem Gezeitenhaus: Ich danke euch allen!!! Wenn ich jetzt jeden kleinen Engel mit Namen benennen wuerde, dann wuerd ich gar nicht fertig werden mit meinem Eintrag. Ihr seid klasse!!! Ein ganz grosses Lob!!! Und wisst immer: Diesem kleinem Menschenkind (mir) habt ihr geholfen, und das kann euch gluecklich machen. Das sollte ich noch kurz ergaenzen: Ich war einer der jungen Patienten, und das war gar nicht so schlecht! Habe es genossen, das "Kueken" zu sein, und die Herausforderung angenommen, mich auch schon mal gegen die Aelteren durchzusetzen ;-)))... Mit den besten Gruessen!!!

— Anonym

Marita W. schrieb:

Sonntag, 10 August 2008, um 03:17

Während meines sechswöchigen Aufenthaltes habe ich die freundliche, hilfreiche, einfühlsame und auch humorvolle Art der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gezeiten-Hauses zu schätzen gelernt. Das Konzept, in dem der Mensch als Ganzes behandelt wird, beinhaltete in meinem Fall auch, dass sich die Therapeuten ganzheitlich - mit Kopf, Herz, Hand und Seele - einbrachten und mir zu jeder Zeit hilfreich zur Seite standen. Dafür möchte ich mich bei allen bedanken, besonders bei Frau Nelting, Herrn Brandt, Frau Körtner, Frau Marschke, Herrn Mink, Herrn Lemke, Frau Schmidt, Frau Daum, Herrn F. Nelting, Herrn Ye,den Mitareitern und Mitarbeiterinnen des Dienstzimmers, der Verwaltung und der Küche (für kulinarische Köstlichkeiten). Ich wünsche allen Mitarbeitern des Gezeiten-Hauses alles Gute und viel Kraft, um zukünftig noch möglichst vielen Patienten auf ihrer Suche nach neuen Lebenswegen helfen zu können.

— Marita W.

Peter Brenne schrieb:

Dienstag, 22 Juli 2008, um 00:22

Ich war 2xmal in Ihrer Klinik. Sehr guter Erfolg. Die Klinik ist wirklich weiter zu empfehlen, danke, ich komme privat sicher wieder. Ihre Ernährungsberater sind topp. Ihre Psychologen haben mir ein neues Leben ermöglicht. Zur Zeit, es ist zwar eine Weile her, lebe ich wieder. Danke.!!

— Peter Brenne

Petra P. schrieb:

Sonntag, 16 März 2008, um 15:11

....es gab im vergangenen Jahr zwei Zeiten für mich, die schlimmste Zeit meines Lebens und die beste Zeit meines Lebens.Beide lassen sich in die Zeit vom 22.07.07-27.09.07 einordnen, es muss niemand nachrechnen, es waren genau 9 1/2 Wochen. Als der Tinnitus, den ich glaubte besiegt zu haben, Ende März 2007 zurück kam und keines der Mittel half, die bereits einmal geholfen hatten, setzte eine Abwärtsspirale ein, die für mich niemand mehr stoppen konnte. Ich habe nicht mehr gegessen, nicht mehr geschlafen und konnte am Schluß auch nicht mehr alleine sein. Alle Geräusche in meiner Umgebung stürzten auf mich ein und waren einfach nur eins: unerträglich! Bereits der erste Anruf im Gezeitenhaus, auf das ich durch das Internet aufmerksam wurde, zeigte mir, dass es hier Menschen gibt, die sich Zeit nehmen, Zeit zuzuhören, Zeit sich zu kümmern, immer offen, warmherzig und nie ungeduldig oder gehetzt. Die ersten 2-3 Wochen im Gezeitenhaus, in völliger Ruhe mit Konzentration auf sich selbst waren dennoch ungeheuer schwer und ich habe mich gewehrt und gehadert und verweigert. Aber dann wurde es besser. Die Therapien begannen ihre Wirkung zu zeigen, bis zur Entlassung war es trotzdem noch ein langer Weg, aber genau diese Zeit habe ich gebraucht, um zu mir selbst zu finden. Die Hyperakusis ist verschwunden und der Tinnitus zum größten Teil auch, vor allem aber bestimmt er nicht mehr mein Leben. Ein dickes Dankeschön an: -Familie Nelting, besonders Frau Nelting für Wärme und Persönlichkeit -den Pflegedienst -das Ehepaar Proni (liebevoller kann man Betten nicht machen) -Herrn Velten (nicht nur für das tolle Essen, sondern vor allem für das Lächeln und das "schön sie zu sehen") -Herrn Dr.Matthies, Frau Margis und Frau Marschke (ihre Merksprüche sind einfach die besten) -Frau Dahlke für eine schöne Zeit mit Riverdance und Amelie -Frau Löckner (besonderen Dank fürs "Händchenhalten") - nicht zu vergessen Reiner, Herrn Brandt, Herrn Chung, Frau Körtner und Frau He sowie die Damen von der Rezeption -Gruppe 4 (ihr habt mein Leben und meine Sicht auf die Dinge verändert) -Danke Jens, für einen besonderen Menschen wie dich, wird es auch in meinem Herzen immer einen besonderen Platz geben. Viele positive Eindrücke und dennoch ist das Gezeitenhaus keine Wellness-Oase sondern harte Arbeit und letzlich nur ein Angebot, lernen und laufen und verändern muss man alleine.

— Petra P.

Matthias Kühn schrieb:

Dienstag, 26 Februar 2008, um 12:51

Heute vor einem Jahr bin ich ins Gezeiten Haus gekommen. Meine Diagnose: Burn Out. Ich dachte, ich könnte mich nach 3 Wochen Erholung wieder in in meinen Alltag stürzen, dies war eine Fehleinschätzung. 7 Wochen war ich in der Klinik. Was ich in dieser Zeit gelernt habe ist mit Worten kaum zu beschreiben, auch nicht an Nachhaltigkeit. Mein Leben danach hat sich eigentlich gar nicht so sehr geändert, aber meine Einstellung zu diesem. Ich nehme mir viel mehr Zeit für mich, ohne schlechtes Gewissen. Ich sage nein, ohne schlechtes Gewissen. Ich tue das, was ICH für richtig halte, ohne schlechtes Gewissen. Ich habe gelernt, auch mal gar nichts zu tun. Letzten Sonntag habe ich mich, zum Einjährigen, mit einem ehemaligen Mitpatienten im Gezeiten Haus getroffen, es war ein gutes Gefühl dort zu sein. Ist das normal für eine Klinik? Für die Gezeiten Haus Klinik schon! Liebe Grüße und Danke an alle lieben Menschen, sowohl Mitarbeiter, als auch Mitpatienten die ich in dieser wichtigen Zeit kennen lernen durfte. Matthias Kühn

— Matthias Kühn

Volker H. schrieb:

Montag, 14 Januar 2008, um 10:41

Auch ich kam in den Vorzug, nach einem „Burn-Out“, Anfang August 07 für 8 Wochen die Gezeitenhaus-Klinik genießen zu dürfen. Der Aufenthalt dort half enorm bei meiner Regeneration. Sowohl psychisch als auch physisch. Dass nachhaltigste an dieser Klinik war für mich der menschliche Aspekt. Ganz klar keine Halbgötter in weiß, sondern Menschen wie Du und Ich. Ansonsten kann ich nur allen danken, mit welchen ich dort Kontakt hatte. Danke Franzi, kleine Frau ganz groß !! Danke Lilli und alles Gute. Danke Mama Nelting fürs aufwecken. Danke Doc „M“ für den „Bösen“. Danke Frau Daum für den geschmeidigen „Hüftschwung“.Danke Kettenhemd Lü. Danke Frau Poppek fürs „Hand auflegen“. Danke "Löckchen" fürs wunderschöne Qi-Gong.Danke Klaus und Rainer für den Kaffee vorm Frühstück. Danke Gruppe 3 (Es war spannend mit euch). Besonderen Dank an Gruppe 4 (Ich liebe euch). Dank auch an die hier keine namentliche Erwähnung erfahren. Ihr seid zu viele. Einen ganz besonderen Dank muss ich hier noch an Fritjoff als Prediger in der Wüste aussprechen. Taiji-Bailong Ball ist mein fast täglicher Begleiter geworden und hilft mir ungemein. Für alle die momentan sich dort aufhalten oder noch kommen werden: Laßt euch nicht von den anfänglichen Schwierigkeiten abschrecken. Es funktioniert, bewirkt viel und macht riesigen Spaß. P.S. An dieser Stelle noch ein bisschen Werbung für die Sache. Am 26.-28.September 08 finden in Bonn im Sportpark Pennefeld die Europameisterschaften im Taiji-Bailong Ball statt. Wer also noch nichts vorhaben sollte.

— Volker H.

Axel Heinisch schrieb:

Dienstag, 08 Januar 2008, um 05:00

Es gibt eine 100%ige Heilungsmöglichkeit von Tinnitus die ich an mir selbst, eher unbeabsichtigt, aber mit durchschlagendem Erfolg, erfahren habe. Dazu die Geschichte: Vor rund 30 Jahren bin ich als junger Mann in den nahen Osten gereist. Nachdem ich von Beduinen im Sinai erlernt hatte, wie man allein in der Wüste überlebt, habe ich mich auf den Weg zur Südspitze des Sinai aufgemacht. Damals gab es dort weder Hotels noch sonstige Spuren westlicher Zivilisation. Selbst die Beduinen hielten sich von dieser unwirtlichen Gegend fern. Die enorme Hitze in diesem Gebiet war ausgesprochen lebensfeindlich, sowohl für Mensch als auch für Tier. Der Strand an dem ich mich niederließ, war daher weder von Menschen noch von Tieren berührt. Nur im fast immer spiegelglatten Korallenmeer tummelte sich das Leben in den farbenreichsten Facetten die man sich vorstellen kann. An Land dagegen war kein Lebewesen - außer mir - das hätte ein Geräusch verursachen können. Es herrschte praktisch immer Windstille in "meiner" Bucht. Das erste mal in meinem Leben war ich an einen Ort gelangt an dem es totenstill war. Null Dezibel Geräusch! Seit meiner Jugend, womöglich durch den Konsum zu lauter Rockmusik verursacht, litt ich unter Tinnitus. Hier an diesem wirklich geräuschlosen Ort machte sich dies besonders negativ in meinem Kopf bemerkbar. Allerdings nach rund 3 Wochen fiel mir auf, dass, abgesehen von den positiven seelischen und geistigen Wandlungen die ich dort unzweifelhaft durchlief, und die ich hier nur am Rande bemerken möchte, mein Tinnitus vollkommen verschwunden war. Später bin ich, oder besser gesagt, wurde ich gezwungen, wieder in die Zivilisation zurückzukehren, und es dauerte eine Weile, und der Tinnitus stellte sich leider, unter der ständigen Geräuschkulisse unserer hektischen Welt, bald bei mir wieder ein. Axel Heinisch Hohhot, V.R. China

— Axel Heinisch

Grit H. schrieb:

Montag, 19 November 2007, um 11:48

Anfang September ´07 kam ich „mit 350 km/h“ und mitten im Burnout in dieser Klinik an, aus freien Stücken und gerade noch rechtzeitig, um Veränderungen in meinem Leben allein in die Hand zu nehmen. Ich wusste weder, dass es Hypno- oder Kraniosakral-Therapien gibt noch war mir der tiefere Sinn des QiGong bekannt. Völlig unbedarft war mein einziger Wille, hier allem gegenüber aufgeschlossen zu sein und so viel wie nur möglich an Positivem für mich mitzunehmen.. Ganze, für mich unendlich lange 5 Tage dauerte es, bis ich – besonders durch die Anleitungen von Frau Löckner und Frau Dahlke – Sinn und Zweck der langsamen Bewegungen des QiGong verstand und nachempfinden konnte! In den Gruppentherapien erfuhr ich durch Frau Marschkes Sanftheit, Herrn Matthies` sachliche Gelassenheit und beider super Einfühlungsvermögen, dass Geschwindigkeit in meinem bisherigen Leben eine zu große Rolle spielte. Beide, sowie später auch mit schmunzelndem Verständnis Frau Heinen, unterstützten mit unendlicher Geduld meinen Willen und Drang nach Veränderung. Doch nicht nur die „Doppel“, besonders die Einzeltherapien waren es, die mich Schritt für Schritt weiter brachten. „Doc M.“ ebnete den Weg durch seine analytischen Gedankenanregungen dafür, dass später bei Herrn Jung mein „Stuhltanz“ zum Erfolg führte. Wie im „richtigen Leben“ verlief auch meine Entwicklung hier mit Höhen und Tiefen, alles brauchte eben seine Zeit. Umso gigantischer empfand ich es, als nach genau 8 Wochen im sprichwörtlichsten Sinne der Knoten in meinem Bauch platzte! Auch Frau Körtner, Frau He, Herr Chung und Herr Lü, die wirklich klasse Hand an- und auflegten, um mich wieder flott zu machen sowie das Küchenteam um Herrn Velten, von dessen kulinarischen Zaubereien man nur träumen kann, sind Gold wert! Die Super-Wärme, die ich im Dienstzimmer von allen Schwestern, Pflegern, Ärztinnen und Ärzten immer spürte, die ehrliche, offene Freundlichkeit am Empfang und die Rundum-Hilfsbereitschaft von Hausmeister Rainer sowie des Ehepaares Proni rundeten meinen Aufenthalt hier endgültig ab. Und ganz klar, ohne „Mama und Papa“ Nelting würde hier nix so sein wie es ist!! Ihnen allen gilt mein Dank; die 75 Tage hier waren sehr schön, zeitweise ziemlich hart, manchmal traurig, oft auch lustig, spannend allemal und vor allem: lehrreich und unvergesslich! Es grüßt Sie - hochachtungsvoll und vor allem herzlich – „Null-Null-Blond“ ;-)

— Grit H.

Marion B. schrieb:

Dienstag, 13 November 2007, um 12:34

Heute vor einem Jahr kam ich ins GezeitenHaus.Für die Geduld und die Hilfe, die ich bei Ihnen erfahren habe bin ich unendlich dankbar. Ich bin auf meinem Weg! M.B.

— Marion B.

Barbara Schipper schrieb:

Mittwoch, 03 Oktober 2007, um 11:28

Rückblick: Vor acht Monaten kam ich ins Gezeitenhaus, fertig mit der Welt, konnte nicht mehr arbeiten, nicht mehr schlafen und mich nicht mehr freuen. Vom ersten Moment an wusste ich: Hier bin ich richtig, hier finde ich ins Leben zurück. Die intensivsten acht Wochen meines Lebens folgten. Die einzelnen Therapien waren wie Mosaiksteinchen, griffen wie kleine Zahnräder ineinander, ergänzten sich für mich perfekt, die Zeit dazwischen war wichtig zum Nachdenken, Nachspüren und Sortieren. Ganzheitlichkeit ist hier nicht nur ein Schlagwort, sondern erlebbar. Ich hatte immer das Gefühl als Mensch wichtig zu sein und ernst genommen zu werden. Wo nötig, war zu jeder(!) Tages- und Nachtzeit jemand vom Haus zur Stelle mit einem Taschentuch, einem guten Wort und viel Zeit. Ohne Ausnahme danke ich allen (vom Hausmeister bis zur Leitung) ganz herzlich, die hier zusammen arbeiten und in enger Absprache ihre jeweilige Kompetenz unter großem persönlichen Engagement für mich eingebracht haben! Viele der Mitpatientinnen und -patienten wurden mir wichtige Wegbegleiter, und das "rote Telefon" nach Hamburg und Nürnberg funktioniert auch jetzt noch perfekt. Gegenwart: Ich habe mich gefunden und bin auf dem Weg, der (hoffentlich) noch ein weiter ist. Dazu brauche ich viel Geduld. Das regelmäßige Qigong im Garten hilft mir, mehr Ruhe und Gelassenheit zu bekommen. Ich habe im Gezeitenhaus gelernt zu spüren, wer und was ich bin. An den Konsequenzen und deren Umsetzung arbeite ich. Schritt für Schritt, auch Rückschritte inbegriffen. Ich kann wieder arbeiten und schlafen und mich freuen. Ich lebe wieder. Aktuell freue ich mich aufs Wochenende, wo ich zum Jubiläum im Gezeitenhaus viele mir wichtige Menschen wiedertreffen werde. Ausblick: Ich wünsche mir, dass die Thearpieform und das Konzept des Gezeitenhauses viele Nachahmer finden und dass die Verantwortlichen im Gesundheitswesen dieses Konzept auch unterstützen. Für alle, die schnell wieder funktionieren wollen, ist das Gezeitenhaus der falsche Ort. Allen, die langfristig ihren Weg suchen und finden möchten und wirklich herausfinden wollen, was sie krank gemacht hat, kann ich nur empfehlen hierher zu kommen. Ich habe die Menschen hier gebraucht, die mir Mut gemacht haben: "Wenn Sie eine Vision für Ihr Leben haben, dann lassen Sie sich die nicht nehmen, sondern behalten Sie sie als Ziel vor Augen."

— Barbara Schipper

Rolf Hartmann schrieb:

Dienstag, 28 August 2007, um 11:59

"...und gehen, wohin du nicht willst..." Nie hätte ich gedacht, einmal in eine psychosomatische Klinik einzurücken - bis es dann in Folge eines schlimmen Mobbings so weit war. Die Wochen im Gezeiten Haus, die Therapien haben mich stärker werden lassen - ich ziehe Grenzen, auch wenn das nicht immer verstanden wird, weil es vorher so nicht geschah. Aus dem 'ich will tun' und 'ich werde tun' ist ein Tun geworden - mein Tun. Auch bin ich, wie Olaf auf seine Abschiedskarte schrieb, wieder 'offener, freundlicher, lebensfroher und humorvoller' geworden. Ich kann wieder morgens fröhlich singen, statt unter der 'drohenden Last des Tages' zu leiden. Der fast schon verlorenen geglaubte Spielmann in mir ist zu neuem Leben erwacht! Mein herzlicher Dank gilt allen 'guten Geistern' des Gezeiten Hauses - es gibt da nur gute! Mein Dank gilt so mancher und manchem aus dem Kreis meiner Mit-Patienten: Ihr habt mein Leben reicher gemacht! Mein ganz besonderer Dank wendet sich Frau Heinen zu, die viel Mühe mit mir hatte und sich viel Mühe gab: "Euch, Frau Lili hold, euch einen scheuen Kuss, weil, weil, weil, ja weil ich Abschied nehmen muß. Ich dank euch sehr für eure Müh', erlaubt, dass ich nun weiter zieh'. Ich werd' mein Glück probieren, probieren. Euch, euch, euch, ja euch, euch all'n sing' ich 'valet', weil, weil, weil, ja weil mein Weg jetzt heimwärts geht. Hab ich euch was zu Leid's getan - ich fleh' euch um Verzeihung an, beug' vor euch meine Knie - und ziehe."- Herzliche Grüße, Rolf

— Rolf Hartmann

L.P. schrieb:

Freitag, 17 August 2007, um 20:41

Heute ist mein Jahrestag!Genau vor einem Jahr begann etwas für mich,wofür ich Ihnen allen im Gezeitenhaus meinen Dank schulde.Ich habe nach 8 Wochen Aufenthalt wieder Boden unter den Füßen gespürt und Mut zu Veränderungen in meinem Leben bekommen.Die Tücken im Alltag und im Beruf besser und rascher zu erkennen und hierauf angemessen zu reagieren bleibt für mich eine immer wiederkehrende Aufgabe,die ich meistern darf. Mein Dank gilt Ihnen liebe Familie Nelting,Frau Fargel, Herrn Jung,Herrn Mathies dem Pflegeteam,dem Tinnitus-Killer,dem Ärzteteam,dem Starkoch Hr.Velten ,den Damen an der Rezeption und last but not least Rainer meiner treuen Ruhrpottseele.Ich wünsche ihnen allen viel Kraft und weiterhin die Ausdauer zum Wohle der Patienten und der ganzen Klinik.

— L.P.

Julia Lichtenberg schrieb:

Donnerstag, 02 August 2007, um 15:51

3 x bin ich dieses Jahr zusammen geklappt. Beim letztes Mal im April war es dann so schlimm, dass ich selbst nach zwei Wochen von einer Regneration meilenweit entfernt war. In meiner Verzweiflung bin ich im Internet über die Gezeitenhaus Klinik gestolpert. Als ich interessehalber mir das Gästebuch angesehen habe, sind mir folgende Gedanken (so viel Kraft hatte ich noch) durch den Kopf gegangen: "Das klingt alles zu schön, zu gut, um wahr zu sein!" Glücklicherweise war meine Verzweiflung so groß und mein Zustand so miserabel, dass mir ein weiteres Nachdenken nicht mehr möglich war. So bin ich als Akut-Aufnahme Anfang Mai in die Gezeitenhaus Klinik angekommen. Schon nach kurzer Zeit wurde mir klar, dass dieses Haus ein Ort neuer Möglichkeiten und Chancen für mich war. Neun Wochen konnte ich hier intensiv an mir arbeiten, ohne Angst haben zu müssen, unter zu gehen. Denn jeder Mitarbeiter - aber auch wirklich jeder! - in dieser wunderbaren Klinik hat dafür Sorge getragen, dass ich gestärkt aus diesem Entwicklungsprozess hervor gehen konnte. Meinen tiefsten Dank an alle, die mich auf diesen Weg begleitet haben. Und so habe auch ich heute die Möglichkeit meinen Kommentar in das Gästebuch der Gezeitenhaus Klinik geben zu können: "Es ist schön, es ist gut und alles ist wahr! Und es ist ein große Chance, genau hier zu landen!" Danke noch einmal für alles und viele liebe Grüße. Ihre Julia Lichtenberg

— Julia Lichtenberg

Matthias Kühn schrieb:

Sonntag, 22 Juli 2007, um 12:29

Es ist gut, dass Burn Out und andere Lebenskrisen mittlerweile in der Öffentlichkeit thematisiert werden, wie zu letzt im STERN. Ich finde es aber sehr schade, dass die Gezeitenhaus Klinik nicht benannt wurde. Auch wurde nichts von dem, was Hr.Nelting, Hr. Matthies und ich bei dem Gespräch mit der Journalistin besprochen haben, geschrieben. Es wäre keine Werbung, sondern nur eine Fetstellung gewesen, wie gut im Gezeitenhaus therapiert wird. Danke, dass ihr da seid Matthias Kühn

— Matthias Kühn

Dagmar Becker-Tertilt schrieb:

Montag, 09 Juli 2007, um 21:09

Die beste Entscheidung!! Ja, es war die beste Entscheidung meines Lebens am 02.05.07 ins Gezeitenhaus zu gehen. Ich war durch eine Lebenskrise - Depression, Trennung, auf dem Tiefpunkt meines Lebens - so ging es nicht weiter! Mit Augenringen wie in Stein gemeißelt, suchte ich die Klinik auf, mit Lebenslust, Trenungsschmerz und Neugierde auf mein Leben habe ich die Klinik nach 8 Wochen wieder verlassen. Ich möchte mich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gezeitenhauses recht herzlich bedanken. Immer freundlich und verbindlich, ansprechbar und auch schon mal eine Schulter zum weinen bietend. Mein ganz besonderer Dank gilt Frau Heinen. Durch ihre gezielten Impulse an der richtigen Stelle war ich in der Lage mein latentes Wissen in mein Bewusstsein zu lassen und damit den Weg in die richtige Richtung zu finden. Dort habe ich erkannt wer ich wirklich bin....und was ich da erkannt habe gefällt mir wirklich ;-) In der Klinik habe ich ganz besondere und wunderbare Menschen kennengelernt - Patienten wie Mitarbeiter.....wie gesagt, es war die beste Entscheidung meines Lebens.... Herzlichen Dank Ihre Dagmar Becker-Tertilt

— Dagmar Becker-Tertilt

Thomas schrieb:

Mittwoch, 13 Juni 2007, um 17:09

Ich werde den 26.03.o7 wohl mein ganzes Leben nicht vergessen,denn das war mein erster Tag im Gezeitenhaus.Ich wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht das die kommenden 7 Wochen mit die schönsten meines Lebens werden würden. Ich kam an diesem Tage in das Gezeitenhaus in der Annahme,maximal 3-4 Wochen Aufenthalt, also glatter Gang. Nach meinen ersten Gesprächen mit Mitpatienten bekam ich den ersten Schock, bezogen auf meine geplante Verweildauer. Der zweite Schock war für mich die Vorstellung ohne Fernsehen auskommen zu müssen. Es ist im Nachhinein schon komisch welch unwichtige Umstände einem "Sorgen" bereiten können! Ich habe mich dann erstaunlich schnell darauf eingestellt und das andere Leben genossen. Die Möglichkeit,sich über so einen Zeitraum nur mit sich selbst befassen zu dürfen ist grossartig und vermutlich einmalig. Die Zeit verging wie im Flug und ich genoss die Gespräche mit den Mitpatienten,die tollen Gespräche mit Fr. Heinen, die Körperarbeit mit Fr. Nelting, das tolle Essen von H. Velten, die Aufmerksamkeit des Dienstzimmers, die immer lustigen Gespräche mit Rainer. Ich verliess das Gezeitenhaus gestärkt für die kommenden Aufgaben, mit einem klaren Plan, mit vielen neuen Freunden und mit Wehmut. Danke an das Gezeitenhausteam!!! Danke Stephan, Pierre, Martina, Birgit, Michael, Dieter, Rolf, Cord, Peter, Tatjana, Klaus, Olaf, Sebastian, Edwin und alle anderen.

— Thomas

Rose schrieb:

Samstag, 09 Juni 2007, um 10:13

Vor einpaar Wochen war ich für 4 Wochen in dem Gezeitenhaus Klinik gewesen. Meine Hauptbeschwerden waren Burnout Syndrom. Kurz vor dem Aufenthalt war ich soweit, dass ich nicht mehr mal in der Lage war, eine winzige Aufgabe richtig zu denken, geschweige denn zu erledigen. Alles in mir war zusammengebrochen, meine innere Kraft verschwunden, mein Körper verlangte nach absoluter Auszeit. Mein Arzt und meine Psychotherapeutin verordneten einen Stationären Aufenthalt. Ich war zur Anfang sehr dagegen, weil ich geglaubt habe, dass ich niemals 4 Wochen in einer Klinik aushalten könnte, weil ich – damals- niemals meine Firma, meine Aufgaben, Verpflichtungen, Verantwortungen, Kinder, Familie und und und ……..zurücklassen könnte. Ich hatte geglaubt, ich wäre eine Tausendsasa mit der Qualität eines unerschöpflichen Steh-auf-Männchens, wenn ich mir ein wenig Urlaub gegönnt hätte, dann wäre ich wieder zu meiner Kraft. Es war aber nicht so, ich wurde schwächer, bis ich eines Tages vor Erschöpfung bewusstlos geworden war und dann willigte ich in dem Klinik -Aufenthalt ein. Die Wahl der Gezeiten Haus Klinik war ein wahres Geschenkt des Himmels, es ist gold wert. Es war eine wunderbare Auszeit für mich, eine Mischung aus klosterartigem Refugium und Sternehotel, ein schöner Ort für die innere Rückkehr mit den besten Verpflegungen für den verwöhnten Gaumen. Weit weg von meinem bisher bekannte Krankenhaus Atmosphäre. Überall und jeder Zeit war die Freundlichkeit da: in den Räumen und der Umgebung, bei den Begegnungen mit dem Personal und Therapeut, alles! Und die Mitpatienten in der Zeit waren wie eine neu gewonnnene Familie, ich habe wieder gelernt zu lachen, zu necken, zu spielen, gemeinsam spazierenzugehen, stundenlang im Wald zu laufen, bummeln ohne Zeitdruck, zu meditieren, zu genießen, zu freuen, zu weinen, zu malen, zu musizieren, sorgenfreies Leben für einen Augenblick! Es war eine herrliche Zeit, ich wurde erinnert wie ich war, als ich noch viel mehr gelacht hatte. Jetzt ist mein Gezeiten Haus Aufenthalt über einen Monat her, mein normaler Alltag ist längst wieder zurückgekommen. Meine Umgebung ist geblieben, meine äußeren Herausforderungen sind immer noch dieselben, aber ich habe mich geändert. Ich nehme mir Zeit, wenn ich sie selbst brauche, undzwar mit gutem Gewissen. Ich gewinne für mich eine neue Kompetenz: meine eigene Grenze klar zu definieren und zu zeigen, auch mir selbst gegenüber. Ich fühle mich toleranter anderen Menschen gegenüber und deshalb bin ich auch entspannter. Im Moment fühle ich mich einfach glücklich…… Danke sehr an Herrn Brandt, Frau Nelting, Herrn Nelting senior, Herrn Nelting junior, Herrn Jung, Frau Heinen, Frau Farges, Herrn Mattheis, Frau Körtner, Frau Schneider, Frau Immhäuser, Frau Lu, Rainer, Frau Bernady, Herr Velten, Frau Löffler und alle andere Gezeiten Haus Team, Sie sind ein tolles kompetentes Team! Meine Weggefährte Michael, Eddy, Tatjana, Olaf, Matthias, Rolf, Nedya, Astrid, Peter, Stephan, Klaus, Barbara, Tanja, Pierre, Sebastian, Norbert, Eva, Marita, Angelika…..ohne euch wäre meine Aufenthalt nur halb so schön gewesen, ohne euch hätte ich nicht so viel gelacht, ohne euch wäre meine Lernaufgabe nicht vollkommen. Wir sehen uns irgendwie und irgendwann wieder. Eure Rose

— Rose

Stephan schrieb:

Samstag, 09 Juni 2007, um 08:12

Nach fast 7 Wochen Aufenthalt im Gezeitenhaus bin ich nun schon wieder 7 Wochen in der Wildnis und endlich in der Situation, einen neutralen und keinen emotionalen Bericht über das Haus zu schreiben. Als ich am 06. März 2007 in Bad Godesberg ankam, hatte ich eine vierstündige Autofahrt voller Tränen hinter mir. Niemand aus meinem Bekannten und Verwandtenkreis hätte jemals damit gerechnet, dass ich mich in die Obhut fremder Menschen begeben könnte und meine Firma für längere Zeit verlasse. Geistig und körperlich völlig ausgebrannt, privat und geschäftlich am Boden erschien ich zur Aufnahme. Bereits vom ersten Augenblick an wusste ich, hier wird dir geholfen. Alle Mitarbeiter des Hauses waren engagiert und bemüht, mir das Ankommen so leicht wie möglich zu machen. Meine Mitpatienten nahmen mich freundlich auf und als konservativer Norddeutscher musste ich erst einmal lernen, dass sich alle Patienten duzen. Die ersten Tage waren sehr hart, da ich von gedachten 100 % Einsatz im Alltagsleben kpl. runterfahren musste. Nach 5 Tagen wurde mir bewusst, dass die 3 – 4 Wochen, die ich mir vorgenommen hatte dort zu bleiben, niemals ausreichen würden. Die Zeit verging wie im Flug. Die Arbeit mit den Therapeuten in den Einzelgesprächen war hart und ging oftmals bis an meine Grenzen. Die Gruppentherapien waren sehr gut und emotional und ich entdeckte neue Seiten in mir. Freundschaften mit den Mitpatienten entwickelten sich und haben nach wie vor Bestand. Erfolge stellten sich ein und ein ganz neues Körper- und Lebensgefühl konnte sich entwickeln, was ich bis dato noch nie verspürte. Meine Migräneanfälle und Allergien waren plötzlich verschwunden, und sind es bis heute. Körper, Geist und Seele sind heute im Einklang und das habe ich allen Mitarbeitern des Gezeitenhauses zu verdanken (Empfang, Hausmeister, Küche, Dienstzimmer, alle Therapeuten und Ärzte sowie Familie Nelting). Ich möchte niemanden besonders hervorheben, denn jeder hat einen super guten Job gemacht und wenn ich es rückwirkend betrachte, vielleicht noch viel mehr. Jeder Mitarbeiter lebt das Gezeitenhaus zu 100 % und ich kann mich nur vielmals bedanken. Ein besonderer Dank geht jedoch an meine Mitpatienten mit denen ich die wertvollsten 7 Wochen meines Lebens verbringen durfte. Schwester Barbara, Klaus, Edwin, Thomas, Michael, Rose, Tanja, Tatjana, Astrid, Pierre, Rolf, Olaf Monica, Peter, Matthias, Eva, Nedja, Sebastian und alle anderen. Ich vermisse euch - und an manchen Tagen sogar besonders! Teilweise verspüre ich Heimweh zu meinem kleinen Eiland – dem Gezeithaus Bad-Godesberg!

— Stephan

Michael Hilbert schrieb:

Mittwoch, 06 Juni 2007, um 22:51

Ich denke jeden Tag an das Gezeitenhaus, wo ich 8 Wochen meines Lebens verbracht habe. Spätestens beim morgendlichen Qi Gong ist die Erinnerung wieder da und ich kann in meinen Tag mit dem Lebensgefühl starten, das ich mir dort erarbeitet habe und das mir lange vorher schon abhanden gekommen war. Ich habe im Gezeitenhaus so unendlich viel gelernt über das Leben, meine Mitmenschen und nicht zuletzt über mich selbst, meinen Körper, meinen Verstand und meine Seele. Das gute Lebensgefühl war ja schon einmal da, aber es wurde im Laufe meines Lebens verschüttet, vergraben, ist im Alltag untergegangen, wurde angegriffen und immer wieder in Frage gestellt. In Bonn-Bad Godesberg ist es wieder zum Vorschein gekommen - ich habe es wieder entdeckt und dabei viel mehr an wertvollen neuen Erfahrungen dazu gewonnen, als ich je gedacht hätte. Danke an alle, die daran ihren Anteil hatten! Danke an das gesamte Team des Hauses und danke an Rose, Matthias, Olaf (ich kann mich Euren Worten im Gästebuch nur anschließen) und an viele andere der Mitpatienten. Die Erfahrung der Mitmenschlichkeit mit Euch ist für mich überwältigend und unvergeßlich. Was ist wichtig im Leben und wovon sollte ich mich trennen, war mein Thema. Ich habe Antworten gefunden! Ich vermisse Euch dennoch. Michael

— Michael Hilbert

Olaf Köcher schrieb:

Sonntag, 20 Mai 2007, um 23:06

hier noch ein dank der ganz alleine stehen sollte: Frau Körtner - erlebnisse die einzigartig waren - Craniosakral und zu guter letzt auch noch Körpertherapie ....... Sie sind Genial - Danke

— Olaf Köcher

Olaf Köcher schrieb:

Sonntag, 20 Mai 2007, um 22:56

hallo liebes Gezeiten - Haus Team, nun bin ich wieder in heimischen gefilden, jedoch muss ich sagen, dass bis dato wohl nur mein körper hier angekommen ist - Das nennt man dann wohl nachhaltigkeit! ich muss in erster linie erst einmal ein riesen kompliment los werden - das konzept, die klinik, die mitarbeiter ( ausnahmslos alle !!!!) sind es mehr als wert hier benannt zu werden! ich kam am 22. februar d. j. mit einem akuten zusammenbruch in das Gezeiten Haus, nach einiger suche im web gab ich das stichwort - burnout - ein, und gelang, gott sei dank auf die HP dieser einzigartigen klinik. ich durfte wohl das privileg geniessen in dieser klinik verweilen zu dürfen. nun nach ca. 12 wochen geht es mir wirklich wesentlich besser, nicht nur körperlich sondern ganz besonders auch mental hat mir das Gezeiten Haus team auf die " sprünge " geholfen! ich kann nur sehr schwer die passenden worte finden mich bei allen mitarbeitern zu bedanken, ja ich glaube ich kann diesen dank nicht in worte fassen, denn sie würden die leistung nur schmälern! vielen vielen dank und besonderen dank an frau Fargel (sie hat immer die nerven behalten :-) ), frau und herr Nelting, das Küchenteam, der empfang - hier ganz besonders frau Menkhaus (Post für Sie ;-)), herr Matthies, das pflegeteam, das reinigungsteam, Fr. Imhäuser, Fr.Schneider, Fr.He, Hr.Lü, Hr.Velten, Fr.Ling, Hr.Brandt (auch wenn er mich nicht häufig sah), Hr.Jung (gute besserung), Rainer, Gotcha......... und nicht zu letzt allen patienten die mich in dieser zeit begleitet haben! ihr habt mir mein leben zurück gegeben! abschliessend noch der versuch meinen dank in worte zu fassen: Immer war jemand da, der es besser versteht. Stets sagte man mir wo es langgeht. Keiner nahm Rücksicht auf das was ich will, stets hieß es- das kannst Du nicht- sei still! Stets wurde ich ermahnt, mach dies mach das. Manchmal überkam mich fast der Hass. Ich tanzte zu Klängen, die mir nicht gefielen. Man spielte auf mir und meinen Gefühlen. Versuchte ich mal aufzumucken, bekam ich die Quittung und musste mich ducken. Ich wollte was sagen, man nahm mir das Wort. So ging es mit vielem - deshalb schlich ich mich fort. Ich zog mich zurück, ich wurde stumm, langsam glaubte ich selbst- ich bin dumm. Heut frag ich mich oft: Warum gab ich stets nach? Eigentlich kann ich ganz viel und bin nicht so schwach. Ich hab` gern gearbeitet und war auch ganz gut. Warum nur fehlte privat mir der Mut? Ich fühlte mich müde und ausgebrannt. Das war doch nicht alles- sagte mein Verstand. Es fehlte mir der Antrieb, fehlte mir die Kraft. Wollt` mich fallen lassen, fühlte mich geschafft. Ich konnt` nicht mehr schwimmen, liess mich nur treiben. Ich möchte gehen und werde doch bleiben. War das der Sinn von meinem Leben? Werde ich weiterkämpfen oder aufgeben? Doch ich seh für mich einen Hoffnungsschimmer. Es geht wieder aufwärts, es war doch schon schlimmer. Man hat mich gedemütigt, benutzt und betrogen, aber nicht ganz zerbrochen, höchstens verbogen. Vielleicht schaffe ich es zu sagen: Ich will! Laut zu schreien, nicht mehr leise und still. Mich zu wehren, meine Meinung zu sagen. Nicht mehr brav und lieb- nicht mehr verzagen. Ich will nicht mehr der Clown sein. Der lacht wenn er weint. Ich möchte frei atmen auch wenn die Sonne nicht scheint. Ich möchte wieder fühlen, das Leben ist schön, und erhobenen Hauptes durchs Leben gehen! Diese Gedanken habt Ihr mir geschenkt, Danke Ihr seid Exzellent!

— Olaf Köcher

H. Bal schrieb:

Sonntag, 20 Mai 2007, um 18:52

Das Gezeitenhaus lässt sich schwer in Worte fassen, was es bewirkt noch viel schwerer. Ein Versuch: Das ganzheitliche Konzept gibt Impulse weit über den Aufenthalt hinaus. Das perfekt eingespielte Team aus Therapeuten, Pflegern, Tuina-Spezialisten und Kranio-Sakral-Therapeuten gibt Anstöße, Anregungen, Hilfestellungen und Lösungen für die Probleme des Lebens. Nebenbei stimmt das Essen und der Service (chinesisch und europäisch). Die grüne Lunge um die Klinik herum verleiht Energie und gibt Raum für ausgedehnte Spaziergänge. Vielen Dank für dieses Juwel!

— H. Bal

B. K. schrieb:

Sonntag, 29 April 2007, um 20:25

Nächste Woche jährt sich mein Aufenthalt im Gezeitenhaus. Bis heute ist kein Tag vergessen, kein einziger von 8 Wochen. Und es geht mir gut. "Hier wird nur die Saat gesäht, aufgehen muss sie zuhause" - oder "Wohlfühlen können Sie sich zuhause - gesund werden Sie hier!"Ja, alles hat gestimmt. Ist von bleibendem Wert. Von bleibender Erinnerung. Ist bis heute Insel im Kopf, Ruhepunkt. Und Aufpasser. Reminder. Alles gut. Trotz aller Anforderungen im Alltag und Job: Sichtweisen und Stellenwerte haben sich verschoben. Haben ein anderes Gewicht. Dank einem lebenswerten Konzept einer unglaublichen Klinik. Der Dank gilt allen in der Klinik, jedem kleinen und großen Rad! Ihr alle macht einen großartigen Job! Danke.

— B. K.

Monica Mariotti schrieb:

Samstag, 21 April 2007, um 11:50

There aren't enough good words for what I've experienced in the klinik. All the great doctors and the beautiful patients. I understood many things and the good thing is that I understood them. Nobody wants to force you to understand things that are not true or understandable for you. There is no method apparently that you must worry about. All the good big changes that I went through arrived day by day step by step, but I wouldn't say I was aware of it. Then, during the last days, because I had the opportunity to change the things i didn't want anymore, I felt lighter and I saw that many things are easier than we think. All this is possible when the therapist is not forcing you anywhere, when you have good eyes around you and people who really want to help you because it's their first ethic professional interest. I have a great respect of that and that's why I trusted them completely and I put myself into their arms and their knowledge. I don't like the word "result", but if we really have to talk about that, well...it's amazing. How life goes on better, people around me, the importance of time for myself, the importance of love and all the things that we forget in our everyday life. In the Gezeiten Haus I have learnt all that. all the "Pflege" is amazing and nice and always there to help you day and night. I could talk for hours about the food as well. Delicious, always presented by Klaus as if it was the beginning of a neverending paradise banquet!!! I will never forget the good energy and the smiles of everybody there. Thank you forever Herr Manfred Nelting, Frau Elke Nelting. I hope to see you soon in Italy!!!! Thank you for the great luck of having met Herr Ralf Gumpfer. Thank you all. You helped me more than you think. But i will come and tell you about this in October for the Geburstag. grazie mille. Monica da Roma

— Monica Mariotti

Matthias Kühn schrieb:

Dienstag, 17 April 2007, um 10:39

Mein Körper hat mir seit einem halben Jahr gesagt:"Mann, mach mal halb lang, ruhe Dich aus".Ich habe auf die eindeutigen Vorzeichen nicht gehört und bin dann am 18.02.07 umgefallen. Gott sei Dank bin ich eine Woche später im Gezeitenhaus gelandet, es konnte mir nichts besseres passieren. Anfangs wollte ich mich nur mal 3 Wochen erholen, daraus sind dann 7 Wochen geworden. Dank der sehr guten, professionellen Betreuung wurde mir schnell klar das ich Körper und Geist in Einklang bringen muß um gesund zu werden, und gesund zu bleiben. Die Kombination aus westlicher- und traditioneller chinesischer Medizin hat mir sehr geholfen und ermöglicht mir auch zu Hause weiter an mir zu Arbeiten. Vielen Dank an alle lieben Menschen die ich in dieser wertvollen Zeit kennen lernen durfte, ich werde immer an Euch denken. Danke Herr und Frau Nelting, Hr Matthies,Fr. Imhäuser, Fr.Schneider, Fr.He, Hr.Lü, alle Mitarbeiter/innen des Pflegedienstes, Fr.Fargel, Hr.Velten, Fr.Ling,Hr.Brandt, Hr.Jung, Rainer, Gotcha(sehr gerne), besonders Monica, Olaf, Tatjana, Astrid, Sebastian, Peter, Michael, Klaus, Barbara,Thomas, Eva, Jutta, Johanna, Stefan, Rose, Norbert, Rolf, Nedja, Uwe, Ursula und alle anderen die ich vergessen habe aufzuzählen. Wir sehen uns im Oktober zum Geburtstag Matthias

— Matthias Kühn

Lothar schrieb:

Mittwoch, 11 April 2007, um 14:10

Schweres Schädelhirntrauma, - die üblichen, langen ... REHA-Klinikaufenthalte ... langsam, nur l a n g s a m ging es wieder aufwärts- aber ich WOLLTE ja... - Dann ein ganz neues,anderes Tief und nach fast 15 Wochen Aufenthalt im Gezeiten Haus mit seinen GANZHEITLICHEN Therapien. - Die "0-8-15"-REHA-Klinikaufenthalte hätte ich mir und meiner Familie ersparen können, wenn mir früher jemand den Geheimtipp der ganzheitlichen Therapien im Gezeiten Haus gegeben hätte !!! Seit meiner Entlassung aus dem Gezeiten Haus, in dem ich mich dankbarerweise auch frei entfalten durfte, sind nun fast 3 Monate vergangen - jetzt wage ich den Rückblick- und mir geht es immer noch wesentlich besser als vor meinem stationären Aufenthalt in diesem besonderen Hause, dass glücklicherweise von Herrn Dr. Nelting und seiner Ehefrau aufgebaut wurde. Mit diesem Eintrag in das Gästebuch nochmals - und nun schriftlich: Ein herzliches Dankeschön an all meine Therapeutinnen und Therapeuten, sowie dem gesamten Team. Herzlichen Dank auch an den *********-Sternekoch Herrn Velten und seiner gesamten Mannschaft ! Mein besonderer Dank aber gilt Herr Seggewiss, der mich als "Nicht-Therapeut" in einen Teil seiner Aufgaben mit einbezog und auch sonst sehr unterstützte und mir somit wieder Selbstvertrauen gab !!! Ich hoffe, dass das Gezeiten Haus auch noch weiteren Generationen offen stehen wird. Mit freundlichen Grüßen Lothar

— Lothar

Vesna Bektasevic schrieb:

Samstag, 03 März 2007, um 23:54

Hallo habe jetzt nur gutes von der kilinik gehört meine mama hat seit 6 jahren schwere Depressionen mit schlimmen schmerzen im Unterbauch habe sehr viel von depressionen gelesen aber habe nie gelesen das jemand wie meine mama scherzen dabei hat würde mich sehr freuen wenn sich jemand meldet der auch solch eine diagnose hat und in der klinik vieleich behandelt wurde dies würde uns sehr weiterhelfen und auch heheilt wurde meine mama kann nicht mehr mit diesen seeliche schmerzen leben sie hat sehr oft von suizid gesprochen wir haben angst um sie gruß vesna

— Vesna Bektasevic

Dorit Werner schrieb:

Dienstag, 13 Februar 2007, um 16:47

Liebes Gezeitenhausteam, ich bin jetzt fast drei Wochen zu Hause und es geht mir super. Gekommen war ich mit chronischen Schmerzen und Schlafstörungen. Ich schlich Kopf runter über die Gänge, ging zu den Therapien, zum Essen und in den Wald.Das Wunder- mir wurde geglaubt und jeder, wirklich jeder im Haus nahm mich in den Arm, wenn es mir schlecht ging, und jeder fragte, ob ich Hilfe brauche. Es war unglaublich, es kam nie die Aufforderung, sich mal zusammenzureißen und zum ersten mal konnte ich meine Schmerzen zulassen.Im Laufe der Zeit merkte ich, wie ich ruhiger wurde. Die Ursache meiner Schmerzen bekam einen Namen und einen Aus- Weg.Das Zusammenspiel aller Therapien und aller Beschäftigten des Hauses wirkte sich auf mein Befinden aus. Mit einmal konnte ich wieder lachen, mein Schritt wurde wieder schneller und ich konnte wieder aufrecht gehen.Es war und ist phänomenal. Ich wurde gerettet und lebe wieder. Wer sich ausweglos ohne Licht am Ende des Tunnels fühlt ist in diesem warmen, freundlichen und professionellen Haus richtig. Von den gemütlichen Zimmern und dem herrlichen Essen ganz zu Schweigen.Hier stimmt alles. Danke, Ihr Lieben, es war eine wundervolle Zeit, harte Arbeit und meine RETTUNG! Danke für alles, Ihre Dorit Werner

— Dorit Werner

Jan schrieb:

Donnerstag, 08 Februar 2007, um 17:24

Guten Tag!ich bin nur ein Gast(kein ehemaliger Pat.) auf dieser Seite,aber beim Lesen eurer Briefe hier,durfte ich gerade ein wenig weinen-danke!Es klingt alles so verführerisch bizarr,sich seinem eigenen "elend"zu stellen.Ich danke den schreibenden hier im Gästebuch für die offenen Worte,welche mich neu ermuntern,mich auch wieder zu öffnen.Es gibt nur ein Leben in Liebe und Demut.Qi Gong

— Jan

M.O. schrieb:

Samstag, 20 Januar 2007, um 00:37

Es ist wohl unmöglich, in Worte zu fassen, was in diesem Haus der Gezeiten „eigentlich“ passiert. Es ist ein besonderer Ort. Mit besonderen Menschen. Ich kam im Juni `06 dort an – maximal erschöpft, suizidal, am Rande des Wahnsinns. In der Ruhe durfte ich erstmal durchatmen. Ich fasste Vertrauen zu den liebevollen Menschen, und konnte ich mich fallen lassen. Und dann ging es immer weiter. Es war ein langer schwerer dunkler Weg, doch nicht nur die Mitarbeiter haben mich kompetent und behutsam begleitet, auch mein Partner, Freunde und Familie haben die ein oder andere Laterne am Wegrand angezündet. Und die anderen Patienten waren, gerade in den Schluchten und im Nebel, eine unschätzbar wertvolle Gemeinschaft. Mit Qi-Gong und Tuina kam ich auch körperlich in meine Mitte. Ich bin endlich wieder da, spüre mich und meine Kraft und habe die Klinik mit einem lang vermißten tigermäßigen Lebensgefühl verlassen, das – ebenso wie die tiefen Freundschaften – von Dauer zu sein scheint. Meinen besonderen Dank für diese besondere Zeit habe ich mit meiner Geige auszudrücken versucht... Es ist eine phantastische Klinik. Das Konzept funktioniert, und die Menschen leben es. Als Ärztin und Patientin kann ich Kollegen und Leidensgenossen nur ermutigen, sich davon selbst zu überzeugen.

— M.O.

Martina Janner- Viehler schrieb:

Mittwoch, 20 Dezember 2006, um 21:55

Gezeiten- Haus- Zeit vom 06.August bis 29.September Weihnachten steht vor der Tür...eine besinnliche Zeit, Gedanken an das fast vergangene Jahr. Acht Wochen Gezeiten-Haus konnten mir meine chronischen Schmerzen nicht nehmen, aber Bewusstseinsveränderung hat stattgefunden. Meine Probleme haben einen anderen Stellenwert bekommen und ich habe etwas ganz Neues entdeckt...m i c h!!! Heute kann ich sogar dankbar sein, dass ich durch meine Krankheit zu mir gefunden habe. Nun gilt es, das Gelernte im echten Leben umzusetzen. Das ist gar nicht so einfach!!!! Mir fällt gerade ein Satz ein:" Ihr Schmerz kann gehen, wenn es bei Ihnen wieder geht." Danke Frau Magis! Oder die immer wiederkehrenden Sätze:" Mit sich selbst all-eins sein, sich ent- wickeln." Danke Herr Jung! So vieles wäre wichtig , um zu erklären, was in dieser Klinik mit den Patienten geschieht. Ich kann mich noch an die Zeit erinnern, als ich, völlig am Ende, im Internet nach einer geeigneten Klinik gesucht habe. Da haben mich die Einträge im Gästebuch auf dieser Homepage überzeugt. Denn so kann nur jemand schreiben, der es wirklich erlebt hat. Das gesamte Konzept, die Therapie, die Atmosphäre, das Essen( 3 kg Erinnerung auf den Hüften schleppe ich immer noch mit mir rum, Herr Velten!!!)und die Natur vor der Tür. Das allerwichtigste sind die Menschen, die hier wirken. Ob Ärzte, Therapeuten, Pflegeteam, Reinigungs- und Hausmeisterengel, Küchenteam, Verwaltung, Rezeption(ich hoffe, ich habe niemanden vergessen), sie alle tragen dazu bei, dass die Seelen heilen können. Es war auch harte Arbeit, das muss ich noch erwähnen. Die Hochs und Tiefs gehörten mit dazu, aber ich habe gelernt damit umzugehen. Nicht, dass jemand denkt, er liest hier im Gästebuch eines Wellnesshotels. Das Gezeiten-Haus ist ein Krankenhaus, aber mit einem menschlichen Konzept. Halten Sie daran fest, Herr und Frau Nelting...D A N K E!!!!!!

— Martina Janner- Viehler

Hubert P. schrieb:

Montag, 04 Dezember 2006, um 20:00

Ich war mehrere Wochen mit Burnout im Gezeitenhaus und konnte wieder Mensch unter Menschen sein. In schweren Tagen wurde ich von guten Freundinnen und Freunden aufgefangen. Es passte von Anfang an einfach alles: die familiäre Atmosphäre, die Jahreszeit, das Wetter, die Nähe zur Natur. Nach und nach konnte ich feststellen, dass die interdisziplinären Heilmethoden mich meinen Körper wieder spüren ließen und ich wieder Raum für klarere Gedanken fand. Ich möchte mich abschließend bei der Familie Nelting und allen Bediensteten der Klinik recht herzlich für alles Gute bedanken. Ein besonderes Dankeschön richte ich an meine Therapeuten Frau Anja Bader und Herrn Bernd Jung. Ihr Hubert P.

— Hubert P.

Helmut Weckauf schrieb:

Sonntag, 26 November 2006, um 14:18

Auch heute noch, eine gute Woche nach der "Geburtstagsfeier", wandern meine Gedanken immer wieder gerne zurück an diesen unvergesslichen Tag; sie sind so positiv wie meine Erinnerungen an meine längst vergangene Therapiezeit. Ich danke dem Ehepaar Nelting für die Einladung und die gelungene, stilvolle Feier und wünsche ihnen für die Zukunft ein erfolgreiches Wirken am Konzept der "Gesundheitspraxis".

— Helmut Weckauf

Anke Augustin schrieb:

Sonntag, 19 November 2006, um 13:32

Welke Blätter fallen im Herbst ab, damit im Frühling frisches junges Grün wachsen kann. Mit unserer Seele ist es ähnlich. Von altem Kummer müssen wir uns befreien, um der Seele Platz für Neues zu schaffen. ...Und dies schafft man in der Gezeiten Haus Klinik. Ein Dankeschön an das gesamte Gezeiten-Haus-Team.

— Anke Augustin

Wolfgang Haardt schrieb:

Samstag, 21 Oktober 2006, um 10:50

Nach mehrwöchiger Behandlung fühle ich mich seit langem wieder gut und erholt. Hierzu beigetragen haben die warmherzige und sehr menschliche Atmosphäre der Klinik,die einen das Krankenhaus vergessen läßt. Insbesondere möchte ich mich bei den Therapeuten Herrn Dr. Matthies und Frau Anja Bader für ihre sehr gut Arbeit bedanken. Ein besonderer Dank geht an Familie Nelting und selbstverständlich für viele wohltuende nicht - therapeutische Momente an Reiner!

— Wolfgang Haardt

Dieter Pichler schrieb:

Freitag, 29 September 2006, um 15:30

Angst und Depressionen ohne Hoffnung auf Besserung. 8 Wochen Aufenthalt in der Gezeiten Haus Klinik und mein Leben ist wieder lebenswert. Ich danke der Klinikleitung Herrn Dr. Nelting und Frau Nelting, dem ganzen Team und meiner Krankenkasse Signal Iduna. Dieter Pichler

— Dieter Pichler

Petra Zink schrieb:

Freitag, 11 August 2006, um 13:43

Ich habe lange gewartet mit dem Eintrag ins Gästebuch, weil ich noch erfahren wollte, ob und welche wertvollen Erfahrungen ich in den Alltag herüber bringen kann. Noch ist es mir gelungen. Es geht mir einfach nur gut - Job gewechselt, meine Wertigkeit wieder entdeckt und vor allem das eigene Empfinden wieder wahrnehmen. So bin ich selbst zum kritischen Beobachter meiner selbst geworden. Kurz innehalten, hineinhören und dann bewusst handeln. Hört sich leicht an, aber auch das will gelernt sein. Dies und vieles mehr habe ich dem Gezeitenhaus zu verdanken. Die hervorragenden Fachleute, die nahezu pefekte Kombination des Programmes und alles in einem angenehmen Ambiente machen das Gezeitenhaus einzigartig. Ich möchte die Zeit im Gezeitenhaus nie missen, aber auch keine zweites Mal erleben. Für alle, die vor dieser Wahl stehen, tut den Schritt und nutzt eure Chance !

— Petra Zink

Antje Neubert schrieb:

Mittwoch, 26 Juli 2006, um 09:20

Liebes Gezeitenhaus-Team, jetzt bin ich wieder zuhause und auf der doch langen Fahrt hatte ich viel Zeit -und ich habe mir vorgenommen dass mein Zeitbegriff seine neue Bedeutung behalten soll- die letzten Wochen Revue passieren zu lassen.Diese intensiven Begegnungen und das Gefühl der Geborgenheit ,das ich erfahren durfte geben mir den Schwung Entscheidungen ,die ich treffen konnte,umzusetzen.Auch wenn im Moment der Abschiedsschmerz noch viel Raum einnimmt-aber auch das darf sein. Allen bei denen ich mich nicht persönlich verabschieden konnte möchte ich auf diesem Weg nochmal meinen Dank ausdrücken. Ich verspreche,Sie über das,was in der nächsten Zeit passiert auf dem Laufenden zu halten. Wenn jemand das Gezeitenhaus nicht kennt und dies liest,könnte er auf die Idee kommen,ich würde mich sehr wichtig nehmen...-nee,ich wurde wichtig genommen ! Danke Ihre Antje Neubert

— Antje Neubert

Armin Held schrieb:

Freitag, 16 Juni 2006, um 04:30

Was schreibt man nur in das Gästebuch einer psychosomatischen Klinik? Am ehesten war es für mich wohl so, als hätte das Orchester meines Lebens seit langem wieder einmal ein Konzert gegeben. In letzter Zeit hatte ich hierbei leider eine nur noch untergeordnete Rolle gespielt. Ich habe nicht mehr genau hingehört, ab und an die Einsätze verpasst und zunehmend die Freude am musizieren verloren. Die Folge war, dass ich mich zuletzt zum Anschlagen der Triangel degradiert sah und dies auch nur mit eingezogenem Kopf und zugehaltenen Ohren tat. Darüber war ich sehr traurig und als ich ins Gezeiten Haus ging, tat ich dies denn auch eher „auf allen Vieren“. Dort durchschritt ich zusammen mit lieben Menschen und gut begleitet das Tal der Tränen. Da ich hier keinen Roman über diese Zeit schreiben will, nur soweit: Auch das Gezeiten Haus kocht nur mit Wasser, aber dem besten, das ich kenne. Die Menschen dort verstehen sehr viel von Ebbe und Flut und haben mich gelehrt wieder hochzukommen – Stück für Stück. Ich spiele jetzt schon wieder die erste Geige in besagtem Orchester und hoffe demnächst auch wieder den Dirigentenposten übernehmen zu können. Ich freue mich unglaublich auf die nächsten Proben, Konzerte und Erfolge. Wir wollen auch bald wieder auf Tournee gehen und sowohl den Applaus, als auch die Blumen, die ich tief verneigt entgegennehmen werde, gelten nicht zuletzt auch den Menschen im Gezeiten Haus und insbesondere Frau Fargel, Herrn und Frau Nelting und Herrn Robert. Vielen herzlichen Dank dafür. Armin Held Quepos Costa Rica

— Armin Held

Martin Nissen schrieb:

Montag, 29 Mai 2006, um 23:15

Liebes Gezeitenhaus, ich wurde durch meinen HNO-Arzt mit folgendem Befund in Ihr Haus eingewiesen: Verdacht auf Hörsturz, Tinitus und Burn-Out- Syndrom. Durch die wirklich einmalige Behandlung und Umsorgung im Gezeitenhaus wurden die Symthome innerhalb weniger Wochen erfolgreich behandelt. Außerdem habe ich sehr viele wichtige Dinge über mich erfahren, die es mir ermöglichten nachhaltig etwas an meiner Lebensweise zu ändern. Vielen lieben Dank für die neue Lebensqualität und Grüße an das gesamte Team. Weiter so!

— Martin Nissen

Angela Witter schrieb:

Sonntag, 28 Mai 2006, um 14:23

Nach vielen Wochen Gezeitenhaus bin ich nun wieder im Alltag gelandet. Rückblickend kann ich sagen, dass der Entschluss sich in diese guten Hände zu begeben, das Beste war, was mir passieren konnte.Es ist dies ein ganz besonderer Ort mit ganz besonderen Menschen. Dies bezieht sich sowohl auf alle Mitarbeiter als auch auf die Mitpatienten. Jeder der sich auf die vielfältigen Angebote einlassen kann, wird für sich ein neues Lebensgefühl entwickeln können. Die bereits vorangegangenen Einträge können von mir nur bestätigt werden. Hier ist jeder bereit, jederzeit alles möglich zu machen. Und die Wärme und die Menschlichkeit hilft und trägt über schwere Stunden. Ich danke allen von Herzen und werde meinen Aufenthalt immer als etwas besonderes in meinem Gedächtnis behalten. Danke!

— Angela Witter

Helmut Weckauf schrieb:

Freitag, 26 Mai 2006, um 22:14

Die Gedanken an eine heilsame Zeit inmitten von Patienten, die Freunde, und Therapeuten, die wohltuende und wohlwollende persönliche Begleiter waren, lassen den Alltag als nachhaltig verbessert erscheinen. Der Entschluss zu meinem Schritt, Hilfe in diesem Haus zu suchen, wurde belohnt durch unvergessliche Menschlichkeit und Nähe. Ich wünsche allen weiterhin erfolgreiches Tun.

— Helmut Weckauf

Andrea D. schrieb:

Montag, 08 Mai 2006, um 21:52

Am 9.1. kam ich als chronischer Schmerzpatient (durch eine Borrelliose 1989) in die Gezeitenhausklinik. Seit vielen Jahren Schmerzmedikation und seit 2 Jahren Morphium hoffte ich eine Schmerzreduzierung durch intensive Körpertherapien und Akupunktur zu erlangen. Nach 8 Wochen Therapien und vor allem intensiver Psychotherapie konnte ich die Gezeitenhausklinik "Morphiumfrei" verlassen. Ich bin heute nicht schmerzfrei aber ich habe einen neuen Weg mit mir und zu mir selbst gefunden. Ich möchte allen Schmerzpatienten Mut machen auch einem eventuell psychosomatischen Anteil einer Erkrankung Raum zu geben. In der Gezeitenhausklinik hat mich ein sehr kompetentes Team begleitet, dem ich an dieser Stelle von ganzem Herzen danken möchte!

— Andrea D.

Erdi schrieb:

Sonntag, 02 April 2006, um 17:42

Liebes GZH-Team, seit 6 Wochen bin ich wieder "draussen", nachdem mein ZUHAUSE für 4 Wochen bei Ihnen war! Nie hätte ich es für möglich gehalten, in einer Klinik medizinisch, therapeutisch, fürsorglich - eben menschlich - umsorgt zu werden, dass das Wiedereintauchen in die eigene Welt Wehmut auslöst nach der Geborgenheit, die Ihr Haus vermittelt. Jeder einzelne von Ihnen hat auf seine Weise dazu beigetragen, dass das Sichfallenlassen, das Annehmen der eigenen Probleme, das Zulassen der Hilfebedürftigkeit, eingebettet ist in ein Konzept der Fürsorglichkeit. Ich vermisse die hervorragende Küche und vor allem die Gespräche mit Ihnen, die Sie jederzeit für uns ansprechbar waren, ob beim gemeinsamen Einnehmen der Mahlzeiten, auf den Fluren oder während der vielfältigen Therapien . Seien Sie für die Zuneigung und das Verständnis bedankt, die Sie uns Patienten entgegen bringen. Noch lange werde ich von diesem Aufenthalt profitieren, nicht nur beim morgendlichen Qigong, das ich seit meiner Entlassung täglich vor dem Frühstück übe..Ihre "Erdi"

— Erdi

Jaqueline Landgrebe schrieb:

Mittwoch, 15 März 2006, um 12:56

Ich habe die Zeit gemeinsam mit meinem "Vorschreiber" im Gezeiten Haus verbracht und kann dem inhaltlich nichts mehr hinzufügen. Ich kam mit Burn-Out-Sysndrom als Notfall in die Klinik (auch das hat wunderbar funktioniert, obwohl ich am Wochenende auf der Matte stand!). Ich hatte nichts mehr. Keinen Partner, keinen Job und kein Zuhause. Ich hatte sogar mich selbst verloren! Heute bin ich nach 6 Wochen Aufenthalt ein FREIER MENSCH und gehe mein neues Leben gestärkt und voller Freude an. Das wichtigste aber ist: Ich habe mich selbst wieder gefunden!! DANKE Jaqueline Landgrebe

— Jaqueline Landgrebe

Michael Newen schrieb:

Mittwoch, 08 März 2006, um 16:04

Ende Januar 2006 kam ich auf Empfehlung eines HNO-Spezialisten der Uni-Klinik Köln in der Gezeiten-Haus-Klinik an - ein tinnitus-geschütteltes Häuflein Elend ohne Perspektive, wie ich glaubte. Die Klinik überschaubar und am Waldrand gelegen, die ersten Kontakte zum Personal sehr persönlich und zugewandt, mein Plan für die ersten Tage neben den üblichen Eingangsuntersuchungen und Konsultationen angefüllt mit therapeutischen "Mirakeln" aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, es ließ sich gut an. Und der erste gute Eindruck hielt die nächsten viereinhalb Wochen an: Die morgendlichen QiGong-Übungen wurden zum geliebten Ritual (besonderer Dank an die Chefin Frau Nelting), die Psychotherapie-Gruppen erwiesen sich als bewegend, bereichernd und bereinigend (Psychotherapie hat einen Namen: Herr Robbert!), Herr Yang und Dr. Wu brachten frischen Fluss in meine Meridiane - kurzum: Körper und Seele wurden ins Gleichgewicht gebracht, ich fand meine innere Balance wieder. Spätestens in der dritten Woche, als ich mich beim Gang zum Klinik-Restaurant erstmals wieder beim fröhlichen Pfeifen erwischte, wurde mir klar, dass ich auf dem besten Wege war, meine frühere Lebensqualität wiederzuerlangen. Apropos Klinik-Restaurant - Herr Velder und seine chinesischen Köchinnen zauberten ein ums andere Mal wirkliche Köstlichkeiten auf den Teller, und wenn Gotcha, der beste aller Kellner, Dienst hatte, dann war das die Fortsetzung der Gezeiten-Haus-Therapie mit anderen Mitteln. Auch die Mal- und Schauspielangebote, die philosophischen Montagsgespräche und die gelegentliche Abendgestaltung in Eigenregie der Patienten setzte die tägliche therapeutische Arbeit fort und rundete sie ab. Den Tag meiner Entlassung erlebte ich dann etwas zwiegespalten - neben der Freude, mein Ohrgeräusch tolerieren und wieder meinem ganz normalen Alltag nachgehen zu können (einen Monat vorher hätte ich das für gänzlich unmöglich gehalten!), neben der Vorfreude auf das Wiedersehen mit meiner Familie, gab es auch ein wehmütiges Gefühl: So viele liebe MitpatientInnen, so tolle Ärzte und Therapeuten, so bemühte Krankenschwestern und Pfleger - ein derart großartiges Klinikteam verlassen zu müssen war auch ein bisschen schmerzlich. Aber welches bessere Kompliment kann sich eine Klinik wünschen? Deshalb: Ganz herzlichen Dank an ALL DIE WUNDERBAREN MENSCHEN in der Gezeiten-Haus-Klinik, die mir wieder auf die Beine geholfen haben! Lassen Sie nicht nach in Ihrem Engagement, die Menschen und die Welt ein Stück heiler zu machen!

— Michael Newen

Uwe Gajewski-Jansen schrieb:

Dienstag, 07 März 2006, um 10:56

"Glück im Unglück" habe ich gehabt, als ich durch eine Empfehlung ans Gezeitenhaus verwiesen wurde.Tinnitus, Depression und heftige Panikattacken haben mir zugesetzt. Dank der kompetenten Hilfe und der liebevollen Fürsorge durch das gesamte Team um Dr. Nelting habe ich sehr viel über mich erfahren. Ich bin jetzt seit 2 Monaten wieder im Alltag und kann mich meinen familiären und beruflichen Aufgaben wieder widmen. Ich bin Dankbar für die Zeit,die ich im Gezeitenhaus verbringen durfte und schaue mit Zuversicht in die Zukunft. Das Konzept des Gezeitenhauses ist "menschliche Medizin", die man jedem Patienten nur wünschen kann. Herzlichen Dank an alle und viel Erfolg auch in Zukunft.

— Uwe Gajewski-Jansen

Alexandra schrieb:

Donnerstag, 02 März 2006, um 11:25

Liebes Gezeiten Haus Team, liebe glückliche und an Erfahrung reichere Menschen, auch ich möchte mich an dieser Stelle von ganzem Herzen für die Freundlichkeit, Menschlichkeit, Weisheit und Wärme im Haus der Gezeiten bedanken. Mein Partner war längere Zeit Gast im Haus der Gezeiten und die Unterstützung und Fürsorge -auch für mich als Partnerin- kann ich nur lobenswert unterstreichen. Selbst bei einem kurzen Besuch fühlt man sich in der "Familie" voll und ganz und vor allem sehr herzlich aufgenommen. Ich bin wundervollen, einmaligen Menschen begegnet, auch was das Leitungsteam betrifft: allesamt hochkompetente Therapeuten, und trotzdem begeneten sie mir in erster Linie als Menschen... mit viel Herz, Weisheit und Wärme. So sollten alle Begegnungen in der Welt stattfinden. Ich wünsche allen, die Ihre Erfahrungen im Haus der Gezeiten machen konnten, weiterhin diese spürbare Wärme und Geborgenheit, die Liebe und niemals endende neue Sichtweise auf das schöne Leben. Niemand kann euch diese Erfahrung mehr nehmen. Allen ein wunderschönes, glückliches und lebendiges Leben. Jeder neue Tag ist euer neues Geschenk und eure neue Chance. "Wenn Du an deine Stärke glaubst, wirst du täglich stärker" Mahatma Gandhi Liebe Grüße Alexandra

— Alexandra

Jürgen Spachmann schrieb:

Dienstag, 17 Januar 2006, um 10:53

Was in diesem Haus passiert, ist für mich nicht mit Worten zu beschreiben. Ich durfte mich hier das erste mal in meinem Leben richtig fallen lassen und wurde aufgefangen. Ich habe hier wertvolle Menschen und Freunde getroffen. Viel Herzlichkeit, Leidenschaft und Wärme, die mich zu einem besseren Lebensweg begleitet haben um mich selbst wieder zu finden. Die Seele die diesen Ort beflügelt, ist eine Oase guter Ernergien zur schöpfung neuer Lebenskraft. Ein Platz in dem die Zeit still zu stehen scheint um Werte, Gedanken und Gefühle neu ordnen zu können. Es ist ein gutes und schönes Gefühl diesen Ort mit all seinen Menschen zu wissen um auch wieder kommen zu dürfen. Das Leben ist schön – Danke!

— Jürgen Spachmann

Julia Schulz schrieb:

Sonntag, 15 Januar 2006, um 17:42

Es ist wirklich eine großartige, sehr individuelle Klinik, in der sich das Team einer ganz besonderen Aufgabe gewidmet hat, die heute kaum noch zu finden ist: dem Patienten das Gefühl zu vermitteln, endlich angekommen, angenommen und (mehr als) zu Hause zu sein! Und das erfordert oft einen Einsatz über die Grenzen des Alltäglichen hinaus. Ein ganz ganz grosses Lob und Danke an Leitung, Therapeuten, Ärzte, Pflegepersonal, Küche (!!!), Rezeption, Verwaltung, Housekeeping; also alle, die dieses Konzept möglich machen!

— Julia Schulz

joachim leonhardt schrieb:

Freitag, 06 Januar 2006, um 10:17

nachdem ich seit ca. 3 wochen wieder zuhause bin, kann ich nur sagen, es ist einfach wunderbar, wie ich mich habe und damit sich meine ganze situation in den 6 wochen meines aufenthalts in der gezeitenklinik zum positiven hin verändert hat. mit diesen zeilen möchte ich mich bei dem ganzen team für die fachlich hervorragende und von herzen kommende betreuung bedanken. ich wünsche der klinik eine verdiente gute weiterentwicklung. j. l.

— joachim leonhardt

Franziska Throll schrieb:

Montag, 02 Januar 2006, um 10:03

Liebes Gezeitenhaus-Team, nein, ich habe Sie nicht vergessen und möchte auf diesem Weg allen lieben Menschen, die mich in den sieben Wochen meines Aufenthaltes begleitet haben, ein gesundes und fröhliches Neues Jahr wünschen. Mit ein bißchen Glück, das man für gutes Gelingen immer gebrauchen kann. Ich denke oft an die Zeit zurück, in der ich in dieser liebevollen Atmosphäre an meiner körperlichen und seelischen Genesung arbeiten konnte. Es war nicht immer einfach, aber es war immer gut. Vieles, was ich im Gezeiten Haus erfahren und gelernt habe, begleitet mich heute in meinem Alltag. Und wenn ich morgens, fast am Ende meiner Qigong-Übungen, das schwere Qi der Erde mit dem leichten Qi des Himmels vermische, habe ich das Gefühl, gut für den Tag gerüstet zu sein. Gut, dass es das Gezeiten Haus mit seinen guten Geistern gibt. Ich wünsche Ihnen viel Liebe, viel Kraft für Ihre Arbeit und immer gutes Qi. In tiefer Verbundenheit Ihre Franziska Throll

— Franziska Throll

Prof. Dr. Bastian, Hans Günther schrieb:

Mittwoch, 02 November 2005, um 22:04

Wo findet man in Zeiten technischer Rationalisierung, bürokratischer Perfektion, hektischen Getriebenseins, permanenter Beschleunigung des Lebens noch Orte, in denen der überforderte, leidende und kranke Mensch sich auf- und angenommen fühlt. Die Gezeiten Haus Klinik ist eine solche Oase und zugleich ein Fachzentrum der ganzheitlichen Anamnese, Analyse und Therapie des hilfesuchenden Patienten im Fokus und in den Schnittstellen von Psychosomatischer Medizin und TCM. Ärzte und Therapeuten engagieren sich mit einer höchst differenzierten Kompetenz weit über das "Normalmaß" der Betreuung. Wer immer in den angezeigten Erkrankungen medizinische und menschliche Hilfe braucht (ob Burn-out, Tinnitus u.a.), dem sei die Godesberger Klinik empfohlen. Ich danke allen MitarbeiterInnen, vom stets freundlichen Hausmeister bis zum jederzeit konsultierbaren Chefarzt. Prof. Dr. HG. Bastian, Limburg

— Prof. Dr. Bastian, Hans Günther

Bettina Reinert schrieb:

Dienstag, 25 Oktober 2005, um 20:37

Liebes Gezeitenhaus Team und liebe Gästebuch-Leser, von ganzem Herzen geht mein Dank an die Menschen, die mir hier 10 Wochen lang eine überaus liebevolle, mehr als nur therapeutisch fürsorgliche und auch angemessen strenge Familie und Wegbegleitung waren... Die Zeit mit Euch war wohltuend wie ein Geschenk des Himmels und eine große Chance, meine Vergangenheit aufzuarbeiten, meine Gegenwart zu fühlen und meine Zukunft mit bislang ungeahnter Kraft und Leichtigkeit in die Hand zu nehmen. Nach einer wahren Ärzte-Odyssee endlich in den richtigen Händen gelandet zu sein hat mein Ohr, mein Herz und meine Seele geheilt -und der Erfolg ist nach meiner 2. Arbeitswoche und mit neuem privaten Glück durchaus schon realitätserprobt. Alles läuft jetzt nach meinen Bedürfnissen... Euch wünsche ich, dass alles Liebe und Gute, was Ihr für mich getan habt, wieder zu Euch zurück kommt - und allen Ohr- oder Stressgeschädigten: sich selber etwas gutes zu tun und in den Genuss Eurer Therapie zu kommen! Danke nochmals und liebe Grüße, Bettina Reinert

— Bettina Reinert

Ingo Michel schrieb:

Donnerstag, 20 Oktober 2005, um 14:39

Hallöle, wünsche Euch und vor allem den Patienten viel Erfolg. Auch ich halte eine Kombination zwischen Schulmedizin und alternativen Heilmethoden für zukunftsweisend. Auch ich musste lernen, dass es keine Pille gegen Angst gibt, sondern der Schlüssel zur Heilung ich selbst bin. Allerdings sollte auch das körperliche nicht ausser Acht gelassen werden, wo wir dann mal wieder beim "Ganzheitlich" sind. Hoffe, hier bald viele Erfolgsberichte lesen zu können, Liebe Grüsse an alle, Ingo Michel (www.panik-ecke.de)

— Ingo Michel

Eva-maria Off schrieb:

Freitag, 26 August 2005, um 11:53

Hallo Gezeitenhausteam; wie geht es euch ? - mir geht es wieder gut!Möchte die Zeit bei euch nicht missen - es war das erste mal in meinem Leben, wo ich mich fallen lassen konnte und fallen und fallen ....und ich war trotzdem noch da. Ich bin glücklich und dankbar wenn ich an euch denke. Wenn ich Qi Gong mache ziehen eure Gesichter an mir vorüber und ich freue mich einfach. Ich hoffe am 02.09. zum Ehemaligentreff kommen zu können. Ganz liebe Grüsse Eva-Maria

— Eva-maria Off